Mittwoch, 31. Oktober 2007

Canon EOS 1D Mark III …und Canon Deutschland?

Nach den Nachrichten aus USA und England will Canon Deutschland wohl erst innerhalb der nächsten zwei Wochen zu den auftretenden AF-Problemen bei der 1D MK III Stellung nehmen.

Es ist auch denkbar, dass die registrierten Besitzer der Kamera direkt angeschrieben werden.

Wer selbst nachhaken will schreibt ein Email an:

serviceinfocenter@canon.de

und hofft auf Antwort.


als Nachtrag ein Statement von Canon Australien:


AF Mirror Adjustment Issue

To owners of the EOS-1D Mark III:

We regret to inform that some units of the EOS-1D Mark III digital SLR camera (launched in May 2007) have been found to have an issue with the Auto Focus Mirror. This issue is limited to a specific range of units, and results in unstable focusing and AF tracking performance when using AI servo continuous shooting, particularly in high temperatures.

Please check the serial number as indicated below to confirm whether this issue is relevant to your camera. We are preparing to offer a free service from late November to customers with affected cameras who are experiencing the issues described.

We will announce additional details on our website as soon as they become available.

We offer our most sincere apologies to all who have been inconvenienced by this issue.


How to identify affected products:

If the serial number on the bottom of the camera is between 501001 and 546561, it could be affected by the “AF mirror adjustment issue”

Schwarz! Rot! Gold! - und andere Flaggen

Das Flaggen-Projekt: Zwei Fotos, zwei Interpretationen von Schwarz-Rot-Gold und anderen Flaggen.

Ich freue mich auf weitere Fotos.


Dienstag, 30. Oktober 2007

Canon EOS 1D Mark III - Verkaufsstopp in UK!

Canon Großbritannien hat offenbar Händler informiert, dass sie vorübergehend die Auslieferung der EOS-1D Mark III gestoppt haben und bittet, unverkaufte Einheiten zurückzugegeben.

Stand der Dinge zu sein scheint, dass Canon betroffenen Kameras reparieren wird, aber keine Erstattungen oder Umtausch für alternative Modelle anbietet.

Ich werde versuchen, auf dem laufenden zu bleiben.


(via dpreview)

Angekündigt: Ricoh GR Digital II

Ricoh stellt eine verbesserte GR Digital II vor.

Vor allem im Bereich RAW-Datenverarbeitung soll die Kamera deutlich zulegen: Verabeitungzeit statt 11 sec. jetzt 3.8 sec.
Außerdem kann während der Datenspeicherung bereits eine weitere Aufnahme gemacht werden.

Der Sensor ist jetzt ein 1/1.75-inch CCD mit 10 Mio. Pixel.

Die Kamera kann wie die GX 100 quatradische Bilder, auch in RAW erzeugen.

Das Objektiv 2.4/5,9mm (equiv. 28mm), ist mit Konverter auf 40mm erweiterbar.

Ein externer Sucher ist verfügbar.

Die Kamera soll noch 2007 auf dem Markt kommen.

Gute Aussichten also, dass Ricoh ein "Street Photography Device" auf den Markt bringt, das im Gegensatz zur Sigma DP 1 nicht nur "Vaporware" bleibt.

(Vaporware ist Software oder Hardware, deren Erscheinungsdatum weit in der Zukunft liegt, oder deren angekündigte Erscheinung ausblieb.)

Schwarz! Rot! Gold! - und andere Flaggen

Das Flaggen-Projekt: Zwei Fotos, zwei Interpretationen von Schwarz-Rot-Gold.

Ich freue mich auf weitere Fotos.




Montag, 29. Oktober 2007

Schwarz! Rot! Gold! - und andere Flaggen

Das Flaggen-Projekt: Zwei Fotos, zwei Interpretationen von Schwarz-Rot-Gold.

Ich freue mich auf weitere Fotos.



© Julie Paradise



Julie und Olivier freuen sich auf Kommentare!

Sonntag, 28. Oktober 2007

Im Vorübergehen / En passant / Passing by


A great picture
" is a cut of the whole event, which will show more of the real truth of the affair to someone who was not there than the whole scene".
Ein großartiges Bild
"ist ein Ausschnitt aus dem gesamten Ereignis, der jemandem, der nicht dabei war, mehr von der Wirklichkeit zeigt, als ein Überblick über die gesamte Szene".
ROBERT CAPA

Leoparden küsst man nicht?

Oder hat etwa schon jemand den "Leoparden" geküsst und das dringende Bedürfnis, was mit und über das neue Mac OS zu schreiben?

Samstag, 27. Oktober 2007

Schwarz! Rot! Gold! - Die Herausforderung!

Does every photographer need a project? fragte ich Magnum-Fotografen Martin Parr auf den "Rencontres" in Arles.

Sein Antwort, wie kann es anders sein: Yes!

Eine immer wieder fortgesetzte Serie von "Stars & Stripes"-Fotos in Carl Weese's Working Pictures hat mich auf die Idee gebracht: warum nicht ein Schwarz-Rot-Gold-Projekt?

Aber kein Projekt für mich, sondern ein Projekt für alle, die den Blog besuchen und Lust haben, mal was gemeinsames auszuprobieren.

Den Anfang mache ich heute mit zwei Fotos, beim samstäglichen Flanieren enstanden.

Eure Fotos bitte an thepubliceyeblogATgmail.com - und zwar subito!
Die Fotos werden natürlich mit Copyright-Angabe und - wenn gewünscht - Verlinkung veröffentlicht.

Ich bin gespannt wie ein Flitzbogen und freue mich auf eine Bilderflut!

P.S.: selbstverständlich ist jede! Flagge willkommen.




beide Fotos: Canon EOS 20D, EF 1.8/28mm, fotografiert mit GRÜN, JPEG "straight" aus der Kamera



Wie dichtet Ernst Jandl so hintergründig:

the flag

a fleck
on the flag
let’s putzen

a riss
in the flag
let's nähen
where's the nadel

now
that's getan
let's throw it
werfen


into a dreck


that’s
a zweck

Freitag, 26. Oktober 2007

Sightseer

© Carl Weese


Mehr von Carl auf seinem Blog Working Pictures und seiner Website.

Thanks Carl!

Schein und Wirklichkeit



Ich stehe auf Sinnsprüche.
Und Sinnsprüche werden hier immer mal wieder zu finden sein!

Zum Beispiel auch der wichtigste Sinnspruch für uns Fotografen:
"Die beste Kamera ist die, die man dabei hat."
Je mehr man über diesen - banalen? - Satz nachdenkt, desto bewusster wird einem die abgrundtiefe Weisheit die dahinter steckt.
(Darauf komme ich mit Sicherheit gelegentlich zurück!)

Mao-Tse-Tung war auch für manchen Spruch gut: " Dem Volke dienen", das klingt nicht schlecht.

Spaßvögel lesen "Dem Volker dienen"! Das würde dem so passen!

Die revolutionären Italiener sagen: "Servire il popolo" und hast Du's nicht gesehen wurde daraus: "Servire il pollo".
Wer mag nicht gerne ein mit Rosmarin und Thymian gebratenes Hühnchen?

Mao sagte auch, der Revolutionär solle im Volke "schwimmen wie ein Fisch im Wasser".
Nach dem "langen Marsch" schwamm er gern im Yangtse.
Allerdings, wenn ich mir dieses Foto"dokument" von 1966 anschaue, habe ich so meinen Zweifel, ob Mao tatsächlich mit den Fischen schwimmt.
Ob sein Kopf (und die der Anderen) einfach nur etwas schlampig aufs unscharfe Foto geklebt wurde?


Roland Barthes, Literaturkritiker, Schriftsteller und Philosoph, schrieb in seinem Buch Die helle Kammer. Bemerkungen zur Fotografie:
"Das Noema (Sinn-, Erkenntnisgehalt) der PHOTOGRAPHIE ist schlicht, banal, hat keine Tiefe: "Es ist so gewesen."
Ist es tatsächlich so gewesen?

Der große Kollege und Straßenfotograf Robert Doisneau, musste ausgerechnet bei seinem bekanntesten Bild "Le baiser de l'Hotel de Ville" eingestehen, dass das Foto kein "candid-shot", kein
Schnappschuss, sondern eine nachgestellte Szene war.

Und wer in seinen Bildbänden blättert, dem fällt auf,
dass er für Kuss-Szenen ein auffallendes Faible hatte. Gab es da noch mehr "staged photography"?


Oder erinnern wir uns an das berühmte Foto des Magnum-Mitbegründers Robert Capa: "Dead of a loyalist soldier".

Dieses Foto war und ist der Auslöser für heiße Debatten darüber, ob es nun gestellt war oder "echt" ist.

Tatsache ist, ob gestellt oder nicht, dieses Foto war im Spanischen Bürgerkrieg von großer Bedeutung für den Kampf gegen die Faschisten.

Und gehört heute, wie Doisneau's Foto auch, zu den Bild-Ikonen unseres Jahrhunderts.


Erwarten wir wirklich von der Fotografie, dass sie uns ein objektives, unverfälschtes, naturgetreues Abbild von der Wirklichkeit liefert?

Vergessen wir nicht einfach, eine ganz wichtige Frage zu stellen?

Eine Frage, die Kurt Tucholsky 1930 (unter seinem Pseudonym Peter Phanter in seinem Aufsatz "Neues Licht") knapp und treffend formuliert hat:
"Wer fotografiert?"
Und hinter dieser Frage steht eine ganze Reihe weiterer W-Fragen, die wir uns beim Betrachten von Fotos stellen sollten.

Vielleicht öffnet uns ein nachdenklicher Blick auf ein Bild von René Magritte die Augen.
"Dies ist keine Pfeife!"

„Ein Bild ist nicht zu verwechseln mit einer Sache, die man berühren kann. Können Sie meine Pfeife stopfen? Natürlich nicht! Sie ist nur eine Darstellung. Hätte ich auf mein Bild geschrieben, dies ist eine Pfeife, so hätte ich gelogen. Das Abbild einer Marmeladenschnitte ist ganz gewiss nichts Essbares."

Gilt das nur für die Malerei?

Und ist unser Auge das passende Werkzeug, ist das Sehen der richtige Sinn, um Schein und Wirklichkeit auseinanderzuhalten?

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
schrieb Antoine de Saint-Exupéry hellsichtig.

Sollen wir - Liebhaber der Fotografie - unseren Gefühlen mehr trauen, als unseren Augen?

Riskieren wir einen frischen, unverstellten Blick auf die Wirklichkeit mit Gefühl und Verstand!


Ein schönes Wochenende mit Zeit zum Sehen, Fühlen, Fotografieren und Denken.


Thanks to Lars K. Christensen for an inspiring exchange of ideas.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Endlich! - Die Canon EOS 40D hat ihren Segen bekommen!

Der Papst der Kamera-reviewer, Phil Askey, hat sich endlich auch der Canon 40D angenommen.
Sein in-deep-review kommt zu folgendem Schluss:
"Als ich zum ersten Mal mit der EOS 40D fotografierte, kam mir eine einfache Beschreibung in den Sinn: dies ist eine "gut sortierte Kamera".

Sie macht einen runden Eindruck - als Ergebnis von Jahren evolutionären Fortschritts erfüllt sie die Erwartungen in nahezu jedem Bereich und erweckt Vertrauen.

Vom Standpunkt der Benutzerfreundlichkeit aus empfindet [?] man den Sucher größer, die Ergonomie ist gut, die Benutzeroberfläche ist klar und leicht zu erlernen , es gibt es in der Praxis keine Probleme, Belichtung und Autofokus zeigen gute Konsistenz, und die Ergebnisse sprechen für sich: lebendige, trotzdem akkurate Farben, detaillierte Bilder mit niedrigen Rauschen auch bei hohen Empfindlichkeiten."

Übersetzt nach bestem Wissen und Gewissen.



Nachtrag: noch ein review bei imaging-resource

Dienstag, 23. Oktober 2007

Berlin / Stuttgart - Zwei Städte, zwei Fotografen, zwei Motive

Red Line

Nikon D2X, 40mm, Bl. 4, 1/100 sec., 640 ISO, © Detlev Schilke



Blatt

Canon Powershot S3 IS, 72mm (equiv. 420mm), Bl. 3,5, 1/6 sec., 800 ISO, © Martin Storz
(das Bild ist in 100% ! Ansicht, wenn man es öffnet)

In eigener Sache

Erstaunlich ist (für mich) die Tatsache, dass Olympus nach langer Denkpause im Profi-Segment mit der E-3 wieder nachlegt.

Und das zudem noch in dem bis heute noch exotischen Segment der Four/Thirds-Kameras.

Dieser Kameratyp (oder sagt man besser sagen dieser Sensortyp?) konnte bisher noch nicht den Beweis erbringen, er sei, wie Erwin Puts schrieb: "die Barnack-Kamera [Leica] des Digitalen Zeitalters."

Ich arbeite gerade an einem Artikel (oder zwei) zu diesem Thema.

Und frage - mal wieder - hoffnungsfroh in die Runde:

kann/möchte jemand da draußen in the outer space etwas dazu beitragen?
Praktische Erfahrungen, theoretische Hintergründe, geheimes Insiderwissen?

Wenn ja, bitte Email an martin.storz AT gmail.com

Lara Croft - radikalkonstruktivistisch

Heute morgen beim Krafttraining: plötzlich steht Lara Croft im Raum.
Na ja, sie war' s nicht wirklich.
Aber ein, nun ja, in einigen körperlichen Ausprägungen nicht unähnliches weibliches Geschöpf.

Erst guckt man(n), dann fällt einem auf, dass man(n) guckt
Dann fragt man sich, warum, wieso, weshalb?

Und dann ist mir der kluge Artikel eingefallen, den ich heute morgen auf fotografr.de gelesen habe.

Unter anderem steht da:
"… dass jede Wahrnehmung nicht etwa ein Abbild der Realität liefert, sondern immer eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung des wahrnehmenden Individuums ist."


Jetzt bin ich mit mir wieder im Reinen!

Montag, 22. Oktober 2007

Vom Juchzen …

… und anderen Gesängen

erzählt der Dokumentarfilm "Heimatklänge" von Stefan Schweitert.

Noldi Alder, Erika Stucky und Christian Zehnder, jodeln, zaiseln, trüdiolieren, dass einem Hören und Sehen wahrlich nicht vergehen.

Wer Glück und ein Programmkino hat, reingehen!







Die CD "heimatklänge - echoes of home" bei Traumton Records/INDIGO CD

Was FotografInnen brauchen … Notizbücher

Früher begann der Tag - bekannterweise - mit einer Schusswunde.
Weil wir das wussten, trugen wir FotojournalistInnen immer etwas in der Brusttasche vor dem Herzen: ein silbernes Zigarettenetui etwa, eine Reisebibel, manche auch einen Flachmann aus polierten Edelstahl, die meisten aber ein dickes Notizbuch.

Natürlich boten auch eine oder mehrere Leicas, vor Brust und Bauch baumelnd, einen Schutz vor Kugeln und Querschlägern.

Wurde man dann mal getroffen, hatte man eine bleibende Erinnerung an alte Zeiten und eine immerwährende Quelle von Geschichten - ein gequetschtes Projektil im getroffenen Objekt - ein Erinnerungstück von bleibendem Wert.

Heutzutage schützt einen der iPod, oder man trägt man - ganz profan - schusssichere Westen.

Und Notizblöcke braucht man nicht mehr als Schutz vor Treffern, sondern wirklich nur noch zum notieren.

Natürlich frage ich beim Fotografieren immer nach Visitenkarten.

Aber nicht alle haben eine. Und manchmal muss man - ob man will (kann?) oder nicht - einfach was aufschreiben.

Nutzt denn wirklich irgend jemand die Möglichkeit bei manchen Profi-Kameras, Tonaufnahmen zu machen und wispert Namen oder anderes Wichtiges in das Mikro auf der Kamerarückseite?

Also, wir brauchen eine Notizblock, möglichst klein, möglichst funktional.

Nun zwei Fabrikate kommen nach ernsthafter Prüfung in Betracht: der eine, größere ist der Journalistenblock von Brunnen im praktischen A6 Hochformat, mit Einstecklasche für einen Stift (Faber Castell 9000 mit Radierer und in der Abdeckspitze integriertem Spitzer) und einem Gummiband, das den Block zusammenhält.

Wenn man den aus der Brusttasche zieht, zeitigt das die gleiche Wirkung wie die Hundemarke des Tatort-Kommissars.

Wer es kleiner, billiger und praktischer will, kauft sich den A7 Block von ATOMA.
Großer Vorteil: schreiboptimiertes(!) Papier und - durch ausgetüfteltes Design - austauschbare Seiten!
Das heißt, ich kann ein beschriebenes Blatt entnehmen, ohne es herauszureisen.
Und ich kann jederzeit neue Blätter in den Block einsetzen. Genial!

Den Brunnen-Block gibt es in gut sortierten Schreibwarenläden, den ATOMA meines Wissens nach nur bei Manufactum (jetzt Otto-Versand).

Sonntag, 21. Oktober 2007

Variationen über Jazz

So …


… oder so?


Oder lieber garnicht?



Der Avantgarde-Posaunist Roswell Rudd.
Foto und ©: Detlev Schilke.

Nikon D2X, Nikkor 2.8/80-200mm, Bl. 4, 1/30 sec., 640 ISO

Samstag, 20. Oktober 2007

Im Vorübergehen / En passant / Passing by

"We should think of a photographer as a Samurai who makes rituals, moves and gestures in order to develop his techniques and his instinct."
Alex Majoli


Heute gibt es hier ein "Lesezeichen" für's erste etwas kältere Wochenende:
das Projekt "Liberame" des Fotografen Alex Majoli, vorgestellt in Magnum in Motion.


Magnum-Fotograf Majoli wurde unter anderem dadurch bekannt, dass er 2003 eine große China-Reportage für Magnum ausschließlich mit Olympus C-8080, also mit klassischen Point&Shoot Kameras fotografierte.

Majoli setzt in "Liberame" ein metaphysisches Thema - warum sind wir hier, was erwartet uns nach dem Tod - in einer fotografischen Installation um.

Magnum in Motion zeigt "Liberame" nicht als einfache Bildpräsentation, sondern als eindrucksvolle "Ton-Bild-Schau", einer Präsentationsform, die mit Sicherheit ein wichtiges Ausdrucksmittel der digitalen Fotografie wird.

Man sollte etwas Zeit mitbringen, dafür sind Herbstabende ideal.

Und wer selbst Lust verspürt, sich an einer "Ton-Bild-Schau" zu versuchen, findet z. B. mit der Software Soundslides das richtige Hilfsmittel dafür.


Ich wünsche Allen ein schönes, geruhsames, kreatives Wochenende!

Off topic - I want to ride it where I like!

Canon EOS 1D MKII und EF 24-105 L IS

Mit der Lombardei-Rundfahrt geht heute die Radsport-Saison 2007 zu Ende.

Schluchz.

Der Ein-Tages-Klassiker wird ab 15:15 auf Eurosport übertragen.
Dort trifft man mit Karsten Migels und Ulli Jansch auch ein kompetentes Moderatorenteam, das nicht nur "Untertitel" aufsagt, sondern in der Lage ist, in einem erfrischenden Dialog Hintergründe zu liefern.

Wenn ich da an die Scharchzapfen von den Anstalten denke … :-(

Freitag, 19. Oktober 2007

Canon 1Ds Mark III - Erste Eindrücke


Michael Reichmann schreibt über seine ersten Erfahrungen mit der Canon EOS 1Ds MK III:
Kurz zusammengefasst, die Canon 1Ds MKIII ist Canons beste Kamera für alle, die nicht speziell schnellere Bildfolgen für Sport oder ähnlichen Themen brauchen.
Die Kamera verfügt über eine hervorragende Bildqualität, deutlich verbesserte Features und Benutzeroberfläche, eine viel besserens Akku-System, schneller Bildwiederholrate, usw. usw.

Der Fotograf im Winter

Klamme Finger, abfallende Ohren und eine weiße Haube über unserem Lieblingsplätzchen sollten uns allen eine Warnung sein: der Winter kommt!

Fotografieren wird jetzt sehr schwer bis unmöglich.
Die Ergebnisse sprechen für sich!

Deshalb: Schönwetterfotografen und Ofenhocker wie ich einer bin, sollten jetzt ihre Akkus noch mal aufladen und dann zusammen mit der ganzen Kamera-Ausrüstung staubdicht und feuchtigkeitsgeschützt verpacken.

Nicht vergessen: noch etwas Kaminholz holen und viel heißen Kräutertee trinken.
Ich empfehle den Guten-Abend-Tee von Alnatura.

Der Winterschlaf kommt dann wie von selbst.

In ganz hartnäckigen Fällen: einen Löffel Honig in eine große Tasse stelle, mit 2-4cl Whisky, Cognac, Grappa etc. übergießen, mit heißer Milch auffüllen, umrühren - und GUT is!

Wer es trotzdem nicht lassen kann:

Vorsicht! im Schnee nicht zu kapp belichten! auf das Histogramm achten! Weißabgleich auf 5200K (Tageslicht), sonst kommt das fahle, eisblaue Winterlicht nicht zur Geltung!


Bilder werden in der Kälte zwar nicht schärfer, dafür rauscht ein eiskalter Sensor um bis zu 2! Blenden weniger.






Und die 2 Blenden werdet ihr brauchen!



Die ersten 2 Fotos mit der Canon Powershot Pro 1, Gott hab sie selig.
Das letzte Foto aus dem Artikel: Das Geheimnis des whow!-Faktors

Off topic …

… oder, ich kann es einfach nicht lassen!



WERDE EIN VORLIEGENDER MANN!
VERWUNDERE IHRE FRAU!


Versuchten Sie das neue Preparat Cialis, das die Potenz erheht noch nicht?
Sie konnen nicht sogar vorstellen, wie gut ist es, ein vorliegender Mann ins Bett zu sein!
Wenn Sie haben der konstant Steifen,
Sie konnen es machen wenn Sie wollen.
Cialis im Unterschied von Viagra gibt den Effekt auf 36 Uhr!
Jederzeit konnen in Lauf die 10 Minuten - Sie beginnen, den Sex zu machen,
Und das Meer der Vergnegen an sich zu liefern... Und das Wesentliche das Vergnügen an ihre Frau zu liefern.
Cialis kann man mit dem Alkohol ubernehmen.


Donnerstag, 18. Oktober 2007

Olympus E-3


einige Links für interessierte Olympianer:

Bilder gibt es hier, hier und hier.

Einen "hands-on" gibt es hier.

Eine Website ist hier.


Viel Vergnügen beim peepen!

Canon EOS 1D Mark III - AF-Problem bald gelöst?

Rob Galbraight schreibt:

Wir hören von einer wachsenden Anzahl von Fotografen, dass das Canon-USA-Kundenzentrum EOS-1D Mark III-Eigentümern mitteilt, dass eine Lösung für die Kamera AI Servo Autofokus Probleme in etwa zwei Wochen angeboten werden soll.

Dabei soll der Sub-Spiegel ersetzt werden (ein Spiegel hinter dem Haupt-Spiegel, der Licht an das Autofokus Sensor-Modul weiterleitet).

Der Canon Kundenservice nimmt Kontaktinformationen von den Kunden auf, die benachrichtigt werden möchten, wenn die Behebung des Problems zur Verfügung steht.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Gute Nachricht - schlechte Nachricht

Fangen wir mal mit der schlechten Nachricht an:

Das Fräulein Julie Paradise hat ihren wunderbaren Blog (vorläufig?) eingestellt.
Woher, bitte, soll ich jetzt die guten Artikel bekommen?


Die gute Nachricht:

Für Straßenfotografen (und solche, die es werden wollen) hier eine wirklich sehenswerte Website, die sich ausschließlich mit "street photography" beschäftigt:
seconds2real.

Anschauen!

A propos … Zahlen

InfoTrends befragte kürzlich 1026 professionelle Fotografen in Nordamerika, welche Software sie für die Verarbeitung von RAW-Dateien einsetzen.

Das Ergebnis:

66,5% arbeiten mit dem Photoshop Camera Raw Plug-in
23,6% mit Adobe Lightroom
5,5% mit Apple Aperture

Um fair zu sein,muss man im Verhältnis Aperture/Lightroom die Windows-Nutzer herausrechnen, da Aperture nur auf dem Mac läuft.

Aber auch bei den Macianern wird Lightroom immer noch fast doppelt so viel genutzt wie Aperture (26,6% gegenüber 14,3%).

Wen wundert's?

Olympus E-3 vorgestellt


Als alter "Olympionike" freut es mich, dass Olympus wieder auf den rechten Weg gefunden hat.

Es war für mich damals doch sehr befremdlich, dass eine Firma mit einem großartigen Kamerasystem (OM-Kamerasystem) und einer Menge herausragender Objektive sich so sang und klanglos aus dem Profigeschäft verabschiedet hat.

Warum Olympus damals den Übergang zur Autofokus-Technik nicht geschafft hat, ist mir auch heute noch unklar.

Sei es wie es will, Olympus ist zurück, wenn auch ausschließlich im Four/Third-Segment.

Über die zukünftige Rolle dieser Sensorgröße/Kamerasysteme wage ich keinerlei Prognose.
Zudem nehme ich staunend zur Kenntnis, dass trotz kleinerem Sensor, die E-3 deutlich größer ist als z. B. die Canon EOS 40D.


Allerdings: der Pentaprisma-Sucher der Olympus soll größer sein und - da macht Live-View endlich! Sinn - sie verfügt über einen allseitig schwenkbaren Monitor.


Ein erster Erfahrungsbericht ist auf imaging-resource zu lesen.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Die Wiedergeburt einer Legende


Eine der Canon-EF-Objektiv-Legenden war und ist das EF200mm f/1.8 L USM.
Eine exzellente Optik mit Leistungsdaten jenseits von Gut und Böse.

Neidvoll haben wir den Kollegen hinterhergeschaut, die es - mit salatschüsselgroßer Sonnenblende - am Einbein lässig über der Schulter trugen.

Wer immer wieder enttäuscht in die Schaufenster mit der Kommissionsware geschaut hat, wer sich vergeblich bei ebay Hoffnungen gemacht hat, der kann jetzt mit Zuversicht (und einer vollen Brieftasche!) in die Zukunft schauen!

Canon wird die kurze-lange Lichtkanone als EF 200mm f/2L IS USM wieder aufleben lassen!

Das Objektiv wird zusammen mit dem neuen Canon EF 800mm f/5.6L IS USM noch im Oktober auf der PhotoPlus Expo in New York vorgestellt.

Nacktbackverbot?

Nacktbackverbot - das gibt's doch überhaupt nicht.
Natürlich! Das heißt Nachtbackverbot!
Für Bäcker gibt es ein Nachtbackverbot.
Und für uns Fotografen?

Aber immer wenn ich Nachtbackverbot sehe, lese ich Nacktbackverbot.
Immer wenn ich Atomtod sehe, lese ich Atemtod.

Ich schweife ab …

Eigentlich wollte ich über ein Nachtarbeitsverbot für Fotografen schreiben.
Und darüber, dass einem heutzutage die moderne Software die schwere Nachtarbeit abnehmen kann.

Ich finde ja, dass der erste Fototermin nicht vor 11 Uhr (in Ausnahmen auch mal um 10 Uhr) beginnen sollte.
Die reguläre Arbeitszeit sollte dann um 15 Uhr, spätestens 16 Uhr enden.
Danach ist noch Zeit, die Bilder zu machen und zu versenden.

Ca. 5 Bilder sollten eigentlich reichen.
Gedruckt werden im Schnitt 1,17 Bilder.
Also sollten ca. 3 bis 5 Bilder ewig reichen.
Manchmal tut's auch eines.

Die Damen und Herren Redaktors!
Na ja, sitzen den ganzen Tag im Büro, von nichts eine Ahnung, aber dann, kurz vor Feierabend: warum nur quer? warum nur 4 Bilder? warum dies? warum das?

Aber ich schweife ab …

Zurück zum Nachtarbeitsverbot.

Am liebsten arbeite ich in trockenen und geheizten Räumen.
Zum Beispiel im Landtag.
Es gibt ordentliche Toilettenanlagen eine Garderobe und Warmgetränke.

Natürlich mache ich - wenn es die Umstände erlauben - auch Außentermine.

Und wenn ich dann ins Büro komme, brauche ich nur noch die Fotos in mein Lieblings-Batch-Fotoverarbeitungsprogramm zu stecken und am nächsten Morgen - punkt 11 Uhr - ist alles aufs Versandfertigste.

Den Tipp wollte ich einfach mal so an euch weitergeben!

Montag, 15. Oktober 2007

Im Vorübergehen …

14.10.2007, Flohmarkt Boxhagener Platz, Berlin Friedrichshain © Detlev Schilke


14.10.2007, irgendwo Ecke Berlin-Friedrichshain © Detlev Schilke


… fotografiert von Detlev Schilke.

Ein Bild mit Situationskomik - das andere ein eher grimmiger Spass.

Trachten / Costumes

© Joachim E. Röttgers

Irgendwo in Vietnam.

Somewhere in Vietnam.

Samstag, 13. Oktober 2007

Mach doch mal’n Foto

Während die Menschheit offenen Auges blind auf den Abgrund zutappert, schaue ich wenigstens ab und an mal auf den Boden.
Und - hast Du's nicht gesehn - schon wieder ein Goldstückchen gefunden!

Geschrieben hat es das wunderbare Fräulein Julie Paradiese.

Und nicht nur das.
Mildtätig beschenkt sie die Armen, so auch The Public Eye Blog und seinen bedürftigen Leserinnen und Leser.

So leset denn!


Mach doch mal’n Foto

Für manche Menschen sind Fotoapparate ja nur das: Ein Ding, mit dem man knipsen kann.

Nun würde ich mir selbst auch nicht allzu fortgeschrittene Fähigkeiten beim Fotografieren zuschreiben, aber einfach so drauflosknipsen ist nicht mein Ding. Folglich kam es beim Ostseeurlaub (je länger ich darüber nachdenke, umso fürchterlicher waren die paar Tage!) wiederholt zu kleineren Konflikten mit dem Schwiegervater. Sticheleien bin ich ja gewohnt, gegängelt zu werden aber kann ich gar nicht leiden. Also habe ich immer nur gute Miene zum bösen Spiel gemacht, wenn es wieder hieß:

Mach doch mal’n Foto! (betont fröhlich)

Dabei wurden wahllos Umstehende kumpelhaft umarmt, die Tauchklamotten ins Bild gehoben oder Grimassen geschnitten. Das Dumme an Spiegelreflexkameras aber ist (nicht, daß mich das je stören würde, ist halt keine Sekundenknipse): So schnell ist die nicht. Also, theoretisch schon, aber praktisch vergeht doch mehr als die halbe Sekunde, bis man wirklich soweit ist. Zuerst einmal muß das gute Stück aus der Tasche gehoben werden, dann kommt der Schutzdeckel vom Objektiv, danach schalte ich sie an, stelle den Riegel zurück auf Autofokus, wähle ein Programm und — da geht das Gezeter auch schon los:

Das machst Du mit Absicht, wer soll denn so lange stillehalten!? (beleidigt-wütender Ton)

Ähm, ja, Fräulein Hoffotografin hat ja auch sonst nichts zu tun als zu springen, wenn jemand einen Mucks macht. Stets zu Ihren Diensten!

Und dann die anderen Motive, oh Graus!

Wenn Schnappschüsse von Personen oder Erinnerungen an den peinlichen Anblick fünfer ungelenk zum Zwecke des Tauchens ins Wasser watschelnder älterer Herren gewünscht sind, bitteschön. Wenn ich darauf hingewiesen werde, daß dieser (für mich ja sehr durchschnittlich gefärbte) Sonnenuntergang für die Nachwelt festgehalten werden muß, hmjaa, aber bei einem Spaziergang auf der Promenade Fifis mit Burberry-Kappen fotografieren zu müssen, zur allgemeinen Erheiterung … auch ich habe meinen Stolz, kaum zu glauben aber wahr! Am Ende habe ich die Töle doch geknipst, kurz bevor die Stimmung kippte und ich wieder als kompliziert und undankbar zum Außenseiter geworden wäre, aber einen Beweis davon gibt es hier mit Absicht nicht zu sehen.

Dieses und all die anderen bekloppten Fotos habe ich gelöscht, und ihr glaubt ja gar nicht, mit welcher Genugtuung mich dies erfüllte!

© Julie Paradise


Danke Julie!

Scharf - schärfer - noch schärfer!

Artikel zu diesem Thema stoßen immer auf das allerschärfste Interesse.
Also, weiter im Takt!





Mit einer handvoll (450$) Dollar, ein bisschen Wagemut und einer Kamera lässt sich so einiges anstellen.

Wer es mal mit echt scharfen Fotos versuchen will, nimmt seinen Mut zusammen und schickt Geld und Kamera zu MaxMax nach Amerika.


Ausschnitt aus dem Foto oben: Canon EOS 5D, links die modifizierte Kamera

Zurück bekommt man dann ein verschärftes Gehäuse.

Und macht dann - endlich! endlich! - scharfe Fotos, die denen einer Leica M8 in nichts nachstehen sollen.

Freitag, 12. Oktober 2007

Nachtsicht


So …


… oder so?



Canon EOS 5D, EF 1.8/28mm USM, Bl. 1.8, 1/30 sec., ISO 400
RAW in DxO, S/W-Umsetzung mit Convert to b&w

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Kleine Anekdote …

… aus einer Zeit vor der Digitalen Götterdämmerung.




"Ein Fotograf ohne Film, ist wie ein Scheißer ohne Klopapier." sagt eine alte DPA-Weisheit.

Heutzutage müsste man wohl eher sagen: "Ein Fotograf ohne Speicherkarte ist …"

Oder auch: "Ein Fotograf ohne einen vollen Akku ist …"



In Zeiten proprietärer Lithium-Ionen-Akkus ist es ja nicht mehr möglich, im Notfall an der nächsten Straßenecke einfach ein paar Akkus nachzukaufen.

Im Zweifelsfall steht (hockt) man dann leider "ohne" da.



Völlig vergessen ist, dass das vor ein paar Jährchen noch anders war.

Die Kameras hatten nicht nur elektronische Belichtungsmesser, sondern bereits auch elektronisch gesteuerte Verschlüsse.

Aber es gab eine Lösung für den Fall aller Fälle: die Blitzsynchronisationszeit war (in der Regel) batterieunabhängig mechanisch gesteuert.

Man konnte also, völlig ohne Strom, mit 1/60 sec., bei den flotten Modellen sogar mit 1/90 sec., gar bis zu 1/250 sec.! fotografieren.

Mit "Blende 8, die Sonne lacht!" war zwar allein noch nicht geholfen.
Aber mit der Faustregel im Kopf: "Mittags in der Sonne 1/ISO bei Blende 16 ", ein bisschen Erfahrung und Rechenarbeit, war alles möglich.

Die mechanische Synchronisationszeit war eine echte Notfallversicherung.

Im Internet finden sich noch heute ausgetüftelste Tabellen, die ausgedruckt in der Jackentasche, das Belichtungsmessen völlig überflüssig machen.

Auch in Zeiten der Digitalen Götterdämmerung!

Ausprobieren - staunen!

Mittwoch, 10. Oktober 2007

With a little help from…?

Möchte jemand einen kleinen Erfahrungsbericht (hands-on) über die Canon G9 schreiben?
Möglichst mit RAW-JPEG-Vergleich.

Möchte jemand einen kleinen Erfahrungsbericht (hands-on) über die Canon EOS 40D schreiben?
Vielleicht mit Bezug auf 20D/30D.

Hat jemand ein (lustiges?) Foto von einem Fotoamateur mit Digi-Knipse, in typischer Haltung aufs Mäusekino guckend?

Hat jemand ein Foto von einem schwer mit Equipment behängten Fotografen?

Und würde das (die) Bild(er) für einen kleinen Spaß zur Verfügung stellen?
(die Urheberrechte an den Fotos müssen eindeutig sein!)


Wenn ja, dann bitte an >martin.storz at gmail.com<

10.0 - 10.0 - 10.0




slgear.com
testet das neuen Canon EF 16-35mm 1:2.8 L II USM.

Ich höre schon die armen Sparschweine quieken!

Nachtsicht


Canon EOS 5D, EF 1.8/50mm, Bl. 2.2, 1/60 sec., 400 ISO (Bildausschnitt)


Stuttgart, Tagblatt-Turm

Dienstag, 9. Oktober 2007

Nachschlag …

Jazzdor , Jazzfestival Strasbourg - Berlin

Nikon D2X, Nikkor 2.8/80-200mm, Bl.4, 1/40 sec., 800 ISO - © Detlev Schilke

ERIC LEGNINI TRIO - am Schlagzeug Franck Agulhon