Posts mit dem Label Empfehlung/recommendation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Empfehlung/recommendation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. Dezember 2014

Noch kein Weihnachtsgeschenk?



Eines der wichtigsten Fotobücher liegt wieder als Faksimile vor: Henri Cartier-Bressons "The decisive Moment".

Und Fotobücher kauft man natürlich hier!

siehe auch …

Samstag, 21. Dezember 2013

Fuji Finepix X20 – Night Scene

Bl. 2.2, 1/30 sec., 800 ISO, zum Vergrößern anklicken

Meinen Versuch die Fuji RAW-Dateien mit unterschiedlichen Konvertern (PhotoNinja, Silkypix RAW File Converter, Aperture) zu entwickeln und zu vergleichen, habe ich schnell beendet: die sog. In-Camera-RAW-Conversion ergibt meiner Ansicht nach den besten Kompromiss zwischen Rauschen und Detailauflösung.
Die wegen des Verzichts auf einen AA-Filters feine Auflösung und die hohe Lichtstärke und Qualität des Objektivs können einige Nachteile des kleinen Sensors auffangen.
Eine – wie die Fuji X100 –  rundum erfreuliche und dazu jackentaschentaugliche "immerdabei" Kamera.

Freitag, 18. Oktober 2013

Bravo Fuji! – Neue Firmware für die Fuji X100

Dass ein Kamerahersteller für ein bereits ausgelaufenens Kameramodell eine aktualisierte Firmware zur Verfügung stellt, ist außergewöhnlich.
Dass diese Firmware zudem eine signifikante Verbesserung in den Kamerafunktionen bringt, sie nahezu auf den Stand des Nachfolgemodells hebt, das kann man nicht hoch genug loben.
Hier bekomme ich einen Mehrwert, ohne dafür eine Update-Gebühr bezahlen zu müssen.
Und Fuji bekommt im Gegenzug von mir ein gehöriges Stück Vertrauensvorschuss.
Weiter so!


BRAVO FUJI!

siehe auch hier

Montag, 30. April 2012

Scharfe Sache das! – Raw Photo Processor 64

Canon 7D mit EF 1.4/50mm, 1/160 sec., f 1.4, Auto ISO. entwickelt in DxO, 100% Ausschnitt


War mit einigen Fotos aus einer Serie über einen Kamelhof im Schwarzwald nicht zufrieden.

Einige der Bilder waren nicht auf den Punkt fokussiert – shit happens!

Bin im Zusammenhang mit Auflösungstest an neuen Nikon D800e auf den Rawkonverter Raw Photo Processor 64 aufmerksam geworden und habe ihn mal alternativ zu DxO ausprobiert.

Ich habe versucht, das (unscharfe!) Bild in beiden RAW-Konvertern so übereinstimmend wie es mir möglich war zu entwickeln.

Mit DxO war es trotz des einzigartigen Tools Lens Softness nicht schärfer zu bekommen, ohne dass erste hässliche Artefakte (schwarze Punkte) z. B. in den Haaren im Ohr sichtbar wurden. (320 ISO!)

Nachschärfen war z. B. mit Lens Kit Sharpener ebenfalls nicht mehr möglich, wollte ich Artefakte vermeiden.

RPP hat etwas mehr sichtbares Rauschen, wirkt vielleicht eine Idee zu überschärft (könnte man zurückdrehen), aber der Unterschied ist doch eklatant.

Bemerkenswert ist auch der lebhaftere Binnenkontrast, der natürlich zum besseren Schärfeeindruck beiträgt.

Auch wenn RPP in diesem Fall besser abschneidet: DxO bleibt mein "working horse" RAW-Konverter, mit dem sich zügig und qualitativ hochwertig arbeiten.

Wenn man die Bilder durch anklicken auf Originalgröße (800px) vergrößert, wird der Unterschied deutlicher sichtbar.


Canon 7D mit EF 1.4/50mm, 1/160 sec., f 1.4, Auto ISO. entwickelt in RPP, 100% Ausschnitt

Montag, 28. November 2011

The Cameraman – und anderes…




Der kleine Film problematisiert ein ein höchst bedenkenswertes Phänomen: Ich habe damit – was passiert, wenn zwischen Dir und der Wirklichkeit ein Objektiv ist – so meine eigenen Erfahrungen gemacht, weiß aber keinen Weg aus dem Dilemma.



Eigentlich wollte ich eine kleine Rezension über das am 30. November veröffentlichte Update DxO Optics Pro 7 schreiben.
Allerdings waren die Ergebnisse eines ersten "shoot out" zwischen DxO 7 und Adobe Camera RAW so überraschend uneindeutig für mich, dass ich noch einige Erfahrungen sammeln möchte.

Mein erster Eindruck: DxO (endlich schnell geworden!) liefert – nicht überraschend – die "glatte" Oberfläche, hat lebhafte Binnenkontraste, weist aber eine etwas unregelmäßige Kornstruktur auf und wirkt, vielleicht weil sich das Auge nicht so gut "festhalten" kann, etwas verschwommen.

Ganz auffallend und keine leere Versprechung ist die Fähigkeit Zeichnung in stark gesättigten Bereichen zu erhalten.
Ist bei ACR von einer Leuchtreklame nur noch die weiße Kontur erhalten, liefert DxO volle Zeichnung und Farbe im Leuchtkörper – erstaunlich.

ACR hat deutlich prägnanteres Korn (was aber dem visuellen Schärfeeindruck keinen Abbruch tut) und wirkt wg. geringer Binnenkontraste "flacher".



"Ein Tag Deutschland"ist jetzt online.
Mein Beitrag dazu ist jetzt hier komplett zu sehen.



Und zu guter letzt, Weihnachten steht drohend vor der Tür, noch ein Musiktipp für alle, die keine Bayern- und Gefühls-Phobie haben: Hans Söllner, Mei Zuastand

Donnerstag, 10. November 2011

Was Sie schon immer geahnt...

...aber nie gewagt haben zu glauben: neues zu Stuttgart 21.

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/11/der-stuttgarter-d-day/

Unbedingt lesen!


—--
Artikel wurde auf einem iPad erstellt

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Dr. Photo empfiehlt: RAW Therapee

Mit gebündelten Blitzlicht einen Effekt zu erzielen gelingt offensichtlich nicht immer :-(


Jeder kennt diese Situation: ausgerechnet das Wunschbild ist so überbelichtet, dass die gebräuchlichen Bildbearbeitungsprogamme an ihre Grenzen stoßen.


Das zeigt mir Adobe Camera Raw,
wenn ich das Canon RAW in Photoshop öffnen möchte.

Natürlich lässt sich da noch einiges nachstellen.

Allerdings, ein druckfähiges Ergebnis ist mit den gängigen RAW Konvertern nicht mehr herauszukitzeln.

Aber – wie Dr. Photo immer so klug bemerkt – wo eine Diagnose (Überbelichtung) vorliegt, kann mit der Therapie begonnen werden. Und die richtige Indikation für dieses "Krankheitsbild" heißt – nomen est omen – RAW Therapee.

Das Programm ist "Open Source", liegt für alle Rechnerwelten vor und ist umsonst (Spende erwünscht).

Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, nicht unbedingt intuitiv zu bedienen, aber wir haben im Moment wirklich andere Probleme.




Und, wie man sieht, die Therapie hat angeschlagen, Patient nicht nur geheilt, sondern so gesund, dass wir es verantworten können, ihn in die mediale Welt zu entlassen.

Was will man mehr?

Mein Empfehlung: ein Einheit RAW Therapee prophylaktisch auf der Festplatte vorhalten.

Samstag, 22. Oktober 2011

Freitag, 8. April 2011

Von BAD WALDSEE bis L. A. – RUPERT LESER, FOTOREPORTER

© Joachim E. Röttgers

Wir von Gegenlicht 21 hatten das Glück, dass Rupert Leser nur für uns aus Bad Waldsee angereist kam, um uns ganz exklusiv durch seine Ausstellung zu führen.

Rupert Leser ist ein freundlicher und trotz seines internationalen Erfolgs bodenständig gebliebener Kollege, der uns entlang seiner Bilder sehr anschaulich und anekdotenreich aus seinem Berufsleben erzählt hat.
Unter anderem welches Glück (siehe auch hier und hier) er hatte zur richtigen Zeit vom Schriftsetzer zu Fotoreporter gewechselt zu haben und in diesem Beruf erfolgreich und auskömmlich leben zu können.

Rupert Leser hat von Bad Waldsee aus die Welt erobert, aber er hat seinen Ankerpunkt im Oberschwäbischen nie verloren.
Rupert hat 35 Jahre lang für die Schwäbische Zeitung in Leutkirch tagesaktuell als Fotoreporter gearbeitet und dabei das ganze Spektrum redaktioneller Themen als wahrer Universalist bearbeitet. Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine immense Spannweite und Spannung in seinem Werk.

Hätte Rupert Leser die verlockenden Angebote angenommen von Bad Waldsee nach Hamburg, von der Schwäbischen Zeitung zu den Magazinen zu wechseln, die seine vielfach ausgezeichneten Sport- und Olympiafotos in großen Strecken gedruckt haben, wer weiß, ob es heute diese großartige Ausstellung seines Lebenswerks im Haus der Geschichte gäbe.

Die Ausstellung in Stuttgart geht noch bis zum 11. September 2011 und ist mehr als eine Empfehlung wert - sie ist ein "must have seen".

@ Joachim E. Röttgers




Samstag, 8. Januar 2011

Im Vorübergehen / En passant / Passing by - Peter Lindbergh

"Qualität und eine gewisse Identität entstehen durch Machen"

Ich weiß nicht viel über Peter Lindbergh (eigentlich Peter Brodbeck) - Modefotografie ist nicht mein Ding.
Aber seine Aussage zur Qualität von Fotografie ist treffend und ich habe das Interview mit ihm im ZEIT MAGAZIN mit Interesse gelesen.

Schön, wie offen er über die Bedeutung seines Künstlernamens für seine Karriere spricht. Es erinnert mich etwas an die Aussagen von Robert Lebeck und Jim Rakete über die Bedeutung von "Glück" im Beruf.

Es gibt noch einen zweiten Grund, sich DIE ZEIT zu kaufen: der Magnum-Fotograf Paolo Pellegrin beginnt eine Serie mit Fotos zum Verhältnis Natur und Mensch.
Er beginnt mit einem Bild "Mädchen am Strand von Tel Aviv" und einem kurzen Text zum Bild.

Könnte seine unprätentiöse (Bild-)Sprache nicht auch eine Ermutigung sein, sich mal an einem der Projekte hier im Blog zu versuchen?

Freitag, 24. Dezember 2010

Jo isch denn heit scho Weihnachten?



Nein, Weihnachten ist heuer später…

Nein, das ist keine bezahlte Werbung.
Aber, ich gebe es zu, ich bin dem Bild dieser Kamera verfallen und werde ganz freiwillig (?) Teil des "viralen Marketings" von Fuji.
Vielleicht bleibt sie ja auch "vaporware"?

Ich empfehle vor allem das Kapitel: The birth of the hybrid viewfinder.

Und bei "Geburt" sind wir wieder bei Weihnachten: wer schnell noch ein Musik-Geschenk braucht, dem empfehle ich "Hypernuit" von Bertrand Belin.
Wunderbar!

Allen schöne Feiertage!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ein Augenblick für die Panasonic GH2

GH2 mit Lumix 45-200mm

"Es ist schon alles gesagt - nur noch nicht von mir."

Ich hoffen, Karl Valtentin (FFFaltentin!) entschuldigt, dass ich mich seines berühmten Satzes bemächtigt habe, nur um darauf hinzuweisen, dass ein zusätzlicher Erfahrungsbericht über die neue GH2 eigentlich so unnötig ist wie ein Kropf.

Tatsächlich könnte ich vieles von hier und hier kopieren und in diesen Artikel einsetzen.
Deshalb verzichte ich jetzt einfach mal auf die Beschreibung von Selbstverständlichkeiten und frage: warum habe ich mir diese Kamera gekauft?

Dienstag, 9. November 2010

Ein Augenblick für das Lumix G 2.5/14mm ASPH.

Bl. 2.5, 1/80 sec., 100 ISO, intelligente Automatik iA, Ausschnitt

Nun ist die Reihe der klassischen Brennweiten für die Panasonic GF1 und alle anderen MFT-Kameras komplett: 2.4/14 (equiv. 28mm), 1.7/20 (equiv. 40mm) und 2.8/45 (equiv. 90mm).
Wir erinnern uns an die Leica CL (leider nur mit 40 und 90mm) und ihre intelligentere Minolta-CLE-Schwester, die mit dem gesamten Dreiklang an Festbrennweiten angeboten wurde.

Abgesehen von der besseren optischen Leistung

Sonntag, 10. Oktober 2010

Ein Augenblick für Passport Sling und Sun-Sniper



"There's gotta be a "camera-bag tax." Who has just one camera bag, and who lets the fact that he already has ten stop him from buying one more? It's like we can't help ourselves. Like every untried camera bag we run across is the green grass on the far side of the fence. If I just had that camera bag...."
"Es müsste eine Kamerataschen-Steuer geben. Wer hat denn nur eine Kameratasche und wen hält die Tatsache, dass er schon zehn hat, davon ab, noch eine zu kaufen? Es ist, als wären wir hilflos ausgeliefert. Jede nicht ausprobiert Kameratasche lockt uns wie das grüne Gras jenseits des Zauns. Wenn ich diese Tasche hätte, dann…"
Mike Johnston trifft den Nagel auf den Kopf.

Also wieder mal eine Kameratasche, eine kleine allerdings, für diejenigen, die wie ich, pausenlos mit sich selbst "Ausrüstungs-Abrüstungsverhandlungen" führen und auch zur Tat schreiten wollen.

Donnerstag, 16. September 2010

Ein Tag Deutschland



Der 7. Mai 2010 war ein ganz gewöhnlicher Freitag.
Und doch wird er für lange Zeit in Erinnerung bleiben.
Denn an diesem Tag reisten 432 Fotografen durch
ganz Deutschland, um festzuhalten, was vor ihrer Kamera
geschah: in Schulen und Wohnzimmern, auf Fußballplätzen
und Flughäfen, in Parlamenten und Diskotheken.
Sie sind über die Dörfer und durch die Großstädte
gefahren und haben nach Momenten Ausschau gehalten,
die dieses Land repräsentieren.

The 7th of May was an ordinary Friday, and yet it will be
remembered for a long time. Because on that day 432
photographers travelled throughout Germany with their
cameras to capture what took place: in schools and living rooms,
on football grounds and airports, in parliaments and discotheques.
They travelled through villages and towns and were on the
lookout for moments which represent this country.










Dieses Buch repräsentiert den aktuellen Stand des bundesdeutschen Fotojournlismus und ist ein einzigartiges Dokument der Zeitgeschichte.
FREELENS schreibt:
" … Fotografen haben von je her Gesellschaften erforscht und
dokumentiert - in ihrer ganzen Breite und Tiefe und unabhängig von
Redaktionsaufträgen. Dies war auch das Ziel des Projekts "Ein Tag
Deutschland": authentische Motive zu fotografieren, ohne dabei auf
die Verwertbarkeit in den Medien achten zu müssen."

Meine Empfehlung!


This book represents the current state of the German photojournalism and is a unique document of contemporary history. 
FREELENS writes:

    
"... photographers have always researched and
    
documented societies - in its full width and depth, and independent of
   
editorial orders. This was also the aim of the project "A Day
    
Germany": photographing authentic motives, without addressing
    
respect to the usability in the media. "

My recommendation!