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Mittwoch, 12. Mai 2010

DxO 6 vs. Lightroom 3 Beta 2

Lightroom 3 Beta 2


DxO Optics Pro v6.2

Fotografiert mit der  Canon 7D und EF 4/300 L, Bl. 5.6, 1/400 sec., 100 ISO.
Zu sehen ist jeweils ein der Bildausschnitt von 800 x 800 Pixeln aus einer 18 MP-Datei.
Zum Vergleich bitte die Bilder in neuem Fenster/Tab öffnen.
Das Motiv ist übrigens ca. 4 km vom Kamerastandpunkt entfernt.
Ich habe versucht, die RAW Datei so identisch wie möglich - wie es halt zwei unterschiedliche Programme zulassen -  zu entwickeln …

Mittwoch, 10. September 2008

Let It Workflow!

Eine kurze Geschichte des Arbeitsflußes: FreeLens-KollegInnen skizzieren ihre Arbeisweise.

  1. Kopieren der Speicherkarten auf externe Festplatte, Trennen der jpg und raw Dateien in zwei Ordner
  2. Sichten und auswählen der jpg Dateien in Fotostation classic mit
  3. Diashow in hochauflösender Qualität
  4. Verschieben der ausgewählten Dateien in einen neuen Ordner
  5. Zweiter Durchlauf mit Diashow zur weiteren Reduktion, eventuell dritter Durchlauf
  6. Beschriften der Bilder in Fotostation
  7. Umbenennen der Dateien im Endauswahl-Ordner mit "A better Finder rename"
  8. Bei Bedarf Nachbearbeitung einzelner Bilder in Photoshop, teilweise mit kleinen Aktionen für Nachschärfen z.B.
  9. in schwierigen Fällen, z.B. bei schlechtem Weißabgleich oder Fehlbelichtung, ziehe ich die raw-Datei zu Hilfe, entwickle in DPP von Canon ein 16Bit Tiff und arbeite das Bild in Photoshop aus. Bei größeren Produktionen wird dann das Rausfischen der raw Dateien echt mühsam. Da würde ich mir ein Tool wünschen, dass zu einem jpg das dazugehörige raw automatisch raussucht. DPP ist natürlich kein Traumprogramm, macht aber ordentliche Konvertierungen
  10. Bei Bedarf lasse ich von der Fotostation noch automatisch kleine Layoutdatensätze anfertigen, um dem Kunden vorweg Bilder zu mailen
  11. Versand der Bilder mit Transmit (FTP)
  12. Die Rechnung schreibe ich dann in Filemaker

  1. Ich fotografiere nur RAW
  2. Kopiere die Dateien in Capture one.
  3. suche die Bilder aus entwickele sie zu JPEG
  4. schiebe den Ordner in Bridge, nochmals aussuchen beschriften etc.
  5. Notfalls bearbeiten in Photoshop
  6. Verschicken Via interarchy per FTP.
  7. Datensicherung auf 2 externen Festplatte via Time machine, wenn voll, eine nach hause eine im Büro
  8. Schreibkram auf pages von Apple.
  9. Das ganze auf einem Mac Pro Quad, neustes Leo neustes Photoshop
  10. Auf Reisen Mac AIR gleiche Software

  1. Kopieren der CF-Cards auf Festplatte des Studiorechners mit
  2. PhotoMechanic, oder, unterwegs, auf Hyperdrive Space Imagetank. Von dort mit PM auf Festplatte des Studio-PCs
  3. Sortieren, ggf. umbennnen, Bewerten der NEFs (Nikon RAW) mit PhotoMechanic
  4. Kopieren der ausgewählten in ein Unterverzeichnis "Auswahl" mit PM, ggf. umbenennen mit PM.
  5. Konvertiern zu TIF oder JPG, mit entsprechenden Korrekturen im RAW-Konverter "Bibble Pro", speichern in Unterverzeichis "TIF" oder "JPG", ggf. photoshöppeln mit PS CS3.
  6. Verschlagworten mit PhotoMechanic
  7. Brennen, emailen oder ftp-Upload mit PhotoMechanic
  8. Rechnung schreiben mit PC Kaufmann
  9. Festplatte "Bilder" auf weitere USB-Platten sichern mit
  10. "ingest"-Funktion von PhotoMechanic.


  1. Importieren der Bilder (nur RAW's) via Expression Media
  2. Archivkatalog auf ext. Platte
  3. Umbenennen mit Expression Media >Namenskürzel_JJMMTT_Bildnr. aus der Kamera.suffix<
  4. Edieren der Bilder und kopieren der Auswahl in einen neuen Ordner
  5. Entwickeln der Bilder über Nacht in DXO (in der Regel). Wenns schnell gehen muss in Camera Raw.
  6. Zweiter Durchlauf mit Diashow zur weiteren Reduktion, eventuell dritter Durchlauf
  7. evtl. Nachbearbeiten in PS
  8. Beschriften der Bilder in iptc-Batch
  9. Versand per ftp mit iptc-Batch oder CyberDuck, per Email mit Expression Media (auch Layout-Vorschauen)
  10. Sichern der bearbeiteten Bilder in meinem "Bilderberg" und importieren in den entsprechenden Expression Media Katalog.
  11. Die Rechnung schreibe ich dann in Filemaker


  1. fotografiere ausschließlich RAWs
  2. ziehe alle Bilder in einen B-Ordner (externe Festplatte)
  3. gucke mit PhotoMechanic die CF Karte durch und ziehe eine grobe Auswahl in den B-Ordner (vermeide so, dass unscharf, Augen zu... überhaupt auf meine Platte kommt)
  4. PhotoMechanic: umbenennen alle Dateien mit Kürzel, Datum, laufende Nummer IPTC mit © + Caption
  5. PhotoMechanic: sortieren, Auswahl in A Ordner
  6. Photoshop: Konvertieren, versuche dabei schon möglichstso zu konvertieren, dass ich so wenig wie möglich danach machen muss
  7. PhotoMechanic. nachsortieren (wenn für Datenbank -> Verschlagwortung)
  8. Photoshop: Feinheiten evtl. nachbearbeiten
  9. Photoshop: evtl. alle Bilder im Bildprozessor auf gleich Größe bringen
  10. ftp-upload von zip-Ordner auf eigene Seite
  11. Link zum Kunden
  12. back-up auf 2. externe Festplatte
  13. alle paar Monate außer-haus- back-up aktualisieren
  14. Rechnung in Word-Vorlage


  1. Übertragen der Bilder (RAW) von der Kamera mit Bridge; dabei werden automatisch die Standard-Captions (copyright etc) eingetragen und die Dateien umbenannt.
  2. Captions bearbeiten in Bridge
  3. Bildauswahl in Bridge, Konvertierung mit ACR und Speicherung als JPGs oder TIFFs in separatem Ordner.
  4. Im Einzelfall öffen der Dateien aus ACR in PS und Nachbearbeitung.

  1. Download der RAW-Daten von Chip/Lesegerät via Aperture. Dabei werden ein paar Schlagworte vergeben: Produktionsnummer, Kunde, Kurzbeschreibung, Autor usw.
  2. Sichtung der Daten in Aperture, Vergabe von "Sternchen" für die "guten"
  3. Bearbeitung der Daten in Aperture, Export für den Kunden
  4. Brennen der Exportdaten auf CD/ DVD
  5. Nur in seltenen Fällen öffne ich eine Datei in Photoshop und korrigiere hier speziellere Dinge nach.
  6. Ist der Job abgewickelt und bezahlt, lösche ich die übriggebliebenen Datensätze.
  7. Größter Vorteil: rasend schnelle Bildbearbeitung im Vergleich zu Photoshop oder Kombination aus mehreren Tools, gute Automatisierungsmöglichkeiten, gute Qualität, praxisgerechte Bildbearbeitung.

  1. fotografieren mit Nikon D3 in RAW
  2. Einlesen und IPTC Beschriften mit Photo Mechanics
  3. in PhotoMechanic durchsehen und die Guten gleich in Photoshop CS3 öffnen
  4. in RAW Konverter von PS CS3 bearbeiten
  5. als jpg abspeichern
  6. mit PhotoMechanic die JPG's per FTP oser Mail (einzeln) an den Kunden versenden.

Montag, 22. Dezember 2008

Sony A900 …

… ein Update

und

eine zweite Meinung.


Michael Reichmann vergleicht nicht nur zwei Kameras, sondern gleich auch noch die Ergebnisse verschiedener RAW-Konverter.
Das ist durchaus nicht uninteressant, auch ich experimentiere gerne mit verschiedenen Programmen.

Allerdings, letztendlich sollte man sich für ein Programm, für einen Arbeitsablauf entscheiden können.
Über alles gesehen, habe ich bisher noch keinen schlechten RAW-Konverter gefunden und - das betont Reichmann ebenfalls - nicht zuletzt spielt auch eine Rolle, wie gut oder wie schlecht das Programmdesign ist.

Wo ein Programm das schärfere Korn liefert, bringt das andere die besseren Hauttöne, das dritte die natürlicheren Farben und wieder ein anderes einen höheren Dynamikumfang.
Die Anmutung des einen Ergebisses ist mehr "filmlike", die des anderen mehr "digital".

Aber ein Konverter kann so gut sein wie er will, wenn das arbeiten mit dem Programm nur nervtötend und ermüdend ist, macht es auf Dauer weder Sinn noch Spaß.

Übrigens: wer nicht bereits in einem festgefügten Workflow arbeitet, oder wer einfach keine Lust hat, viel Geld in Software zu investieren, dem möchte auch ich empfehlen mal einen Blick auf Iridient Raw Developer (leider nur für Mac!) zu werfen.

Dienstag, 18. Mai 2010

Kitchen Stories

Panasonic GF 1 mit Lumix 1.7/20mm, Bl. 1.7, 1/60 sec., 100 ISO,
entwickelt in ACR6, leichte lokale Kontrastanhebung in CS5

Kitchen Stories: wer hat sich bei diesem norwegischen Film nicht aufs Köstlichste amüsiert?

Manchmal komme ich mir auch vor wie ein Beobachter, der mit Hochsitz und Notizblock ausgestattet, in der Küche des Probanden platznimmt, um mit den Aufzeichnungen beginnen zu können…

Montag, 1. Oktober 2007

Angekündigt: DXO Optics Pro v5


Die Ankündigung einer neuen Version der von mir sehr geschätzten Software (Artikel dazu gibt es hier, hier, hier, hier und hier) wäre allein nicht unbedingt eine Meldung wert.

Diesmal scheint es aber um mehr zu gehen, als um ein Funktions-Upgrade oder das Hinzufügen neuer Kamera- und Optikmodule.

Bei der Auflistung der neuen Funktionen:
  • RAW-Konverter der neuen Generation
  • neue Rauschunterdrückungstechnologie für RAW-Bilder
  • Werkzeug für Staubentfernung
  • neue Benutzeroberfläche
  • mehr Geschwindigkeit, mehr Kameras
versteckt sich wohl hinter dem ersten Punkt die entscheidende Verbesserung:

DxO kündigt mit dem Versionswechsel eine völlig neue RAW-Engine an.

Es geht um den zentralen Punkt der RAW-Konvertierung, um die Rekonstruktion eines Farbbildes mit Hilfe der Bayer-Farbmaske - um das Demosaicing.

Es ist nun mal leider so, ein Sensor nimmt nicht "das Bild" auf, sondern speichert Informationen, aus denen dann mit Hilfe von Software - der sog. Demosaicing-Engine - ein dem "Original" möglichst ähnliches Bild wiederhergestellt werden soll.

Und diese Rekonstruktion ist die Quelle (fast) aller Übel im digitalen Bild: es ist nachgezeichnet, interpretiert, rekonstruiert mit Hilfe mathematischer Algorithmen.

Im Gegensatz zu den uns bekannten RAW-Konvertern rekonstruiert der neue Konverter nicht nur aus lokalen, direkt um einen Pixel herum angeordneten Informationen, sondern bezieht jetzt auch das weitere Umfeld mit ein.

Das wiederum soll die bei Digitalfotos als störend und unnatürlich empfundene Artefakte reduzieren.

Ein Vergleich (an einem 100% Bildausschnitt) mit bekannten RAW-Konvertern wie Apple Aperture, Adobe Camera RAW 4.1, Nikon Capture NX, SilkyPix, PhaseOne v4 Beta und Bibble ist hier zu sehen.

Auf Knopfdruck werden die Ergebnisse verglichen - durchaus überzeugend.


Man kann gespannt sein!

Dienstag, 30. März 2010

Erster Blick auf Adobe Lightroom 3 Beta 2

Adobe Camera Raw ACR, Photoshop CS4

Lightroom 3 Beta 2

Fotografiert mit der  Canon 7D und EF 4/300 L, Bl. 5.6, 1/400 sec., 100 ISO.
Zu sehen ist jeweils ein der Bildausschnitt von 800 x 800 Pixeln aus einer 18 MP-Datei.
Zur Originalgrößenansicht bitte die Bilder in neuem Fenster/Tab öffnen.
Das Motiv ist übrigens ca. 4 km vom Kamerastandpunkt entfernt.

Ich habe versucht, die RAW Datei so identisch wie möglich - wie es halt zwei unterschiedliche Programme zulassen -  zu entwickeln …

Dienstag, 8. Dezember 2009

Winterbild - Dezember ist (k)ein schöner Monat …

GF1 mit Makro-Elmarit 45mm/f 2.8, Bl. 9, 1,6 sec., 100 ISO, RAW entwickelt in RAW Developer




Winter - das geht auch ohne Schnee!

Wäre das nicht ein kleines jahreszeitlich bezogen und besinnliches Thema?
Oder bringt die Kamera für die GUTEN Bilder etwa erst das Christkind?

siehe auch z. B. hier, hier, hier und hier


Noch eine Anmerkung zum Thema "RAW Konvertierung":
ich experimentiere im Moment mit einem unscheinbaren "Nischenkonverter", dem RAW Developer.

Ganz erstaunlich, was dieser Konverter aus RAW Files herausholen kann. Bei einem direkten Vergleich zu DXO kann ich letztendlich nicht sagen, welchem Ergebnis ich den Vorzug geben würde.
Tatsache ist aber, der RAW Developer hat einem Testbild noch Details entlockt, die in DXO höchstens zu ahnen waren.
Und: die Anmutung ist - im Vergleich zum manchmal etwas "plasticfantastic" DXO - tatsächlich mehr film-like.
Verglichen habe ich ein Foto aus der Canon 7D. Denkbar, dass sich DXO angesichts des zu erwartenden Upgrades Anfang 2010 nicht mehr viel Mühe beim kleinen Update mit dem 7D-Modul gemacht hat.
Und - wie man oben sieht - die Konvertierung der GF1 RAW's ist exzellent (via Adobe Lightroom resp. ACR war ich mit den Ergebnissen nie zu 100% zufrieden).




Mittwoch, 9. Juli 2008

DXO 5.2 - ein notwendiges Update

Lange haben wir Mac-User auf DXO 5.1 warten müssen.

Als es dann kam, war die Enttäuschung groß: die RAW-Konvertierung war zwar sichtbar besser als in der Version 4.
Bezahlen musste man diesen Fortschritt aber mit einer instabilen Software, mit ärgerlichen Bugs, z. B. beim RAW-Weißabgleich, mit Abstürzen bei der Batch-Verarbeitung einer größeren Anzahl von Bilder.

Nun ist die Version 5.2 als update erhältlich. Neben einem speziell für die High-ISO-Fotografie nochmal verbesserten RAW-Konverter, soll es im Vergleich zur Version 5.1 DxO Optics Pro v5.2 eine Reihe von Verbesserungen im Bereich der Stabilität und der Benutzeroberfläche sowie einige Bugfixes geben.

Zu den unterstützten Kameras neu hinzugekommen ist die Pentax K20D mit einer Anzahl von Objektiven, sowie die Sony Alpha700 und Alpha350.

Aus eigener Erfahrung und Vergleichen kann ich die versprochene Verbesserung der RAW-Konvertierung bestätigen.
Ich zitiere aus der Website von DXO: "… knackigere Details, mehr Klarheit, wirklichkeitsgetreuere Farben bei gleichzeitiger Reduzierung von Körnigkeit, Farbfehlern, Labyrinthmustern und anderen Artefakten, die bei hohen ISO-Einstellungen verstärkt auftreten."
Das kann ich so unterschreiben.

Allerdings muss man die Bilder schon sehr genau inspizieren (100 bis 200% Ansicht) um die Unterschiede deutlich zu sehen.

Ich bin gespannt, ob die Software nun auch vernünftiges und produktives Arbeiten zulässt.

Samstag, 7. November 2009

Eine Wahrheit über das Lumix G 1.7/20mm

GF1 mit Lumix 1.7/20mm, RAW in LightZone entwickelt


parallel fotografiertes JPG mit Verzeichnungskorrektur in der Kamera


Durch Zufall habe ich mit LightZone (interessant, ausprobieren!) einen RAW-Konverter gefunden, der die internen Kameradaten der GF1 bei der Bilddatenverarbeitun nicht - wie es z. B. Lightroom, Photoshop und SilkyPix tun - berücksichtigt, sondern das Bild so ausgibt, wie es auf dem Sensor angekommen ist.

Mal abgesehen davon, dass es mir zu aufwändig ist, das RAW völlig identisch mit dem parallel fotografierten JPG in Farbe, Tonwerten, Kontrast und Schärfe zu entwickeln:
die tonnenförmige Verzeichnung des Lumix G 1.7/20mm ist hier im Vergleich sehr deutlich zu sehen.
Deutlich zu sehen ist auch, dass auf dem RAW-Bild doch einiges mehr an den Ränder zu sehen ist, als auf dem JPG.
(siehe dazu auch hier)

Das ist ein weiteres Beispiel für eine unaufhaltsame Entwicklung in der Kameratechnik: SOFTware beats HARDware!

Trotz dieser Bildbeispiele bleibe ich weiter bei meiner Meinung, dass das Lumix G 1.7/20mm absolut auf Augenhöhe mit einer vergleichbaren Leica-Optik ist.
Da ich lange Zeit mit einem kompletten Leica-M-System fotografiert habe, meine ich das beurteilen zu können.

Außerdem, auch Leica nutzt eine Technologie (von DXO?) optische Fehler bereits in der Kamera zu korrigieren.
Damit die Kamera weiß, welche Optik angesetzt ist, muss das mangels elektrischer Kontakte via einer optische Kodierung bewerkstelligt werden.

Montag, 30. April 2012

Scharfe Sache das! – Raw Photo Processor 64

Canon 7D mit EF 1.4/50mm, 1/160 sec., f 1.4, Auto ISO. entwickelt in DxO, 100% Ausschnitt


War mit einigen Fotos aus einer Serie über einen Kamelhof im Schwarzwald nicht zufrieden.

Einige der Bilder waren nicht auf den Punkt fokussiert – shit happens!

Bin im Zusammenhang mit Auflösungstest an neuen Nikon D800e auf den Rawkonverter Raw Photo Processor 64 aufmerksam geworden und habe ihn mal alternativ zu DxO ausprobiert.

Ich habe versucht, das (unscharfe!) Bild in beiden RAW-Konvertern so übereinstimmend wie es mir möglich war zu entwickeln.

Mit DxO war es trotz des einzigartigen Tools Lens Softness nicht schärfer zu bekommen, ohne dass erste hässliche Artefakte (schwarze Punkte) z. B. in den Haaren im Ohr sichtbar wurden. (320 ISO!)

Nachschärfen war z. B. mit Lens Kit Sharpener ebenfalls nicht mehr möglich, wollte ich Artefakte vermeiden.

RPP hat etwas mehr sichtbares Rauschen, wirkt vielleicht eine Idee zu überschärft (könnte man zurückdrehen), aber der Unterschied ist doch eklatant.

Bemerkenswert ist auch der lebhaftere Binnenkontrast, der natürlich zum besseren Schärfeeindruck beiträgt.

Auch wenn RPP in diesem Fall besser abschneidet: DxO bleibt mein "working horse" RAW-Konverter, mit dem sich zügig und qualitativ hochwertig arbeiten.

Wenn man die Bilder durch anklicken auf Originalgröße (800px) vergrößert, wird der Unterschied deutlicher sichtbar.


Canon 7D mit EF 1.4/50mm, 1/160 sec., f 1.4, Auto ISO. entwickelt in RPP, 100% Ausschnitt

Donnerstag, 15. April 2010

Here Comes The Sun - noch ohne Vulkanasche!

Canon 7D mit EF 70-200 L.
nur die Entwicklung in Canon's DPP gibt das Bild korrekt wieder
Canon 7D mit EF 2.8/70-200 L
Die Entwicklung in Lightroom3 malträtiert die Sonne grauslich

Sonnenaufgang über Stuttgart am 15. April.
Nein, noch liegt keine Vulkanasche über Stuttgart, nur Morgennebel.
Trotzdem ein spektakulärer Anblick - der frühe Vogel fängt den Wurm!

Das Bild habe ich zuerst in Lightroom3 Beta2 - mit geringen Korrekturen an Weißabgleich und Tonwerten - entwickelt.
Ich war erstaunt, wie schlecht die Wiedergabe der Sonne gegenüber dem Vorschaubild war.

Auch mein Versuche mit RAW Developer, DXO und zuletzt ACR sind an einer nicht verbesserbaren posterartigen Farbwiedergabe der Sonne gescheitert.

Erst die Entwicklung in Canons eigenem RAW-Konverter DPP ergab ein zufriedenstellendes Ergebnis: zumindest bei der Farbwiedergabe hat der hauseigenen Konverter ganz offensichtlich die besseren Farbprofile für die Kamera und damit die Nase vorn.

Donnerstag, 13. September 2007

Workflow_2

So, der Termin ist erfolgreich erledigt, die Dateien sind doppelt - auf Rechner und CF-Karte - gesichert.
Jetzt kann es an's edieren gehen!


Wir haben einen Stapel auf's Höchste gesicherter Daten auf unserer externen Archiv-Festplatte.

Wenn es sich um einen größeren Termin gehandelt hat, womöglich mit unterschiedlichen Situationen, Personen, etc. müssen wir die Daten jetzt edieren.

Edieren heißt nicht, die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.
Edieren heißt, eine gute Auswahl für die Auftraggeber zu treffen.

Ein einmaliges Durchschauen der Fotos reicht in der Regel nicht aus.
Wenn wir schon mehrfach über die Bilder gehen müssen, können wir das gleich mit notwendigen Arbeiten verbinden.

Wir öffnen unseren Archivkatalog, suchen das Foto, mit dem unser Auftrag beginnt, wechseln dann in die Bildschirmpräsentation.

Bei Expression Media lässt sich zum Einzelbild ein Histogramm und eine Lupenansicht einblenden.
Wir schauen alle Bilder durch, lassen sie auf uns wirken.

(Übrigens: ich kann ich mit der Möglichkeit Bildern durch Bewertung (Sternchen etc.) in eine Rangfolge zu bringen nichts anfangen.)

Nur wenn ein Bild absolut(!) keinen(!) technischen oder inhaltlichen Ansprüchen genügt, löschen wir es.

Wir hätten - damals - niemals ein Negativ aus einem Streifen geschnitten, auch wenn es vollkommen schwarz oder weiß war - deshalb auf 100% Sicherheit gehen - im Zweifel für den Angeklagten!

Jetzt wird es speziell, softwarespezifisch.
Es ist eben ein individueller Arbeitsablauf.

Ich fotografiere in der Regel RAW-Dateien und “entwickle” sie in DxO.

Gründe: es gibt für meine Kameras und die meisten meiner Objektive spezielle Module in diesem Programm.
Sei auch der RAW-Konverter nicht besser (aber auch nicht schlechter!) als ein Adobe ACR, Capture One u. a., so bewirken doch die Optikmodule wahre Wunder.

Unschärfen durch Kontrastarmut, Farbfehler, purple fringing, Verzeichnung, geometrisch Korrekturen bei WW-Zooms, Vignettierung werden herausgerechnet. Es gibt highlight-recovery und lighting, das lokal Kontraste ausgleicht.

In RAW-Dateien sind keine Kameraeinstellungen eingebunden. Sie sind nur angeheftet, nicht wie bei JPEG ins Bild eingearbeitet.

Somit sind nachträgliche Einstellungen möglich:

  • An vorderster Stelle: Weißabgleich und Belichtung.
  • Bei der Belichtung sind bis zu ± 3 Blenden drin!
  • Wer mit mehreren unterschiedlichen Gehäusen (20D, 1D MKII, 5D) arbeitet kann allen Bildern die Farbcharakteristik eines einzigen Gehäuses (5D) zuordnen.
  • Zusammen mit einem konstanten Weißabgleich und dem Belichtungsausgleich sind situationsbezogene konsistente Ergebnisse zu erreichen.
  • Ich bekomme JPEG's die entweder keine, oder nur marginale Nachbearbeitung brauchen

Ich öffne den Archivordner also in DxO und wähle in der Regel alle(!) noch darin vorhandenen Bilder zur Weiterverarbeitung aus.

(Übrigens: ich kann mit den bei einigen Programmen in Mode gekommenen "Projekten" nichts anfangen. Auch das Edieren muss nicht in die Verarbeitung. Allerdings kann das All-In-One-Prinzip für Mobilarbeiter Sinn machen.)

Da die Konvertierung von größeren Datenmengen in der Regel über Nacht erfolgt (habe ein G4 PB!), ist es unwichtig, wie viele Bilder verarbeitet werden.
Ich möchte beim nächsten Edieren - nach der Konvertierung zu JPEG's - auf jeden Fall noch einmal alle Bilder zur Verfügung haben.

Zusammenhängende Bildserien (Belichtungscharakteristik) werden mit den gleichen Einstellungen (copy and paste) versehen.

Dann werden die Ausgabeparameter eingestellt: tiff, jpg oder dng, oder alles zusammen. Bildgrößen (z.B. volle Größe + 10/15 + Webauflösung, Kompressionsfaktor bei JPG, Auflösung, Ordername und Ort an dem die verarbeiteten Bilder abgelegt werden sollen.

You press the button …

Am nächsten Tag in Expression Media einen neuen Katalog öffnen, den Ordner mit den verarbeiteten Bildern auf das Fenster ziehen, als Thumbnail-Größe z. B 640 px einstellen und die Bilder mit frischen Augen durchgehen.
Natürlich geht das auch im Präsentationsmodus.

Jetzt kann man Entscheidungen treffen, kann -überlegt - löschen.
Die Fotos sind ja alle noch im Archiv vorhanden.

Schlussredaktion, vielleicht schaut ein Kollege drüber.

Bilder korrekt beschriften (z. B. in iptc-Batch), CD/DVD brennen (Toast), senden (mit Expression media per Email; mit itcp-Batch, Cyperduck oder filezilla per ft.

(siehe auch: kleine Helferlein)

Noch ein Wort zu den EXIF-Dateien: ich bin der Meinung, dass Informationen über Kameras, Optiken, benutze Software, Uhrzeit und bald auch GPS-Koordinaten niemanden etwas angehen.
Bilddateien ohne angehängte EXIF-Dateien werden außerdem etwas kleiner.

Um diese Anhänge vor dem Versand/Brennen zu Entfernen, gibt es einige Programme, u. a. SnapsCleaner.
Wird aus iptc-Batch versandt, werden die EXIF-Daten auch gelöscht.

Alles in trockenen Tüchern?

Ab und an auch mal einen Print machen, einfach so.
"The proof of the pudding is in the eating!"

CF-Karten neu formatieren!

Fertig!

Jetzt könne wir nur noch warten!

Mittwoch, 14. November 2007

Picksel-Pieper's Sterndeutereien - 2. Teil

Woher kommen wir, wo stehen wir, wohin geht die Reise - das sind die Grundfragen unseres kleinen Lebens.


Die ersten zwei Fragen habe ich bereits auf das Tiefschürfenste und hoffentlich auch erfüllend beantwortet.

Wohin geht aber die Reise?
Das ist mit Sicherheit die schwierigere Frage.

"The mega-pixel race is pretty over." sagt Chuck Westfall, Director of media and consumer relations bei Canon.

Was mich angeht, hat sich die Frage nach "mehr Pixel" schon lange erledigt.
Die theoretisch erreichbaren Auflösungen der Sensoren (8 bis 12 MP) werden weder durch die meisten der gebräuchlichen Optiken noch in der journalistischen Fotopraxis erreicht.
Und die Verarbeitung und das Versenden großer Datensätze ist heute schon material- und zeitaufwändig genug.

Es wird seinen Grund haben, warum Canon heute bereits (in der 40D) ein "kleines" RAW-Format anbietet.

Die gedruckten Ergebnisse lassen in den seltensten Fällen Rückschlüsse auf Sensorauflösung oder Datenformat (RAW vs. JPEG) zu.
Und außerdem fragt jeder anständige RAW-Konverter heute schon: wie groß hätten sie's denn gerne?

Wenn also der Wettbewerb um immer mehr Pixel obsolet wird, auf welchem Schlachtfeld wird dann der Kampf um die Kunden der Zukunft geschlagen?

Einiges kann man jetzt schon absehen.

Olympus wird mit der E-3 eine DSLR auf den Markt bringen, bei der "Live-View" wirklich Sinn macht.
Ein dreh- und schwenkbarer Monitor erlaubt kontrollierte Aufnahmen von Boden- bis Über-Kopf-Höhe. Mal sehen, ob es dazu auch einen vernünftigen "Live-View"-Autofokus gibt.

Besseres Rauschverhalten bei hohen Empfindlichkeiten, größerer Dynamikumfang, auch das sind noch Baustellen, an denen aber bereits gearbeitet wird.

Mittelfristig kann es aber richtig spannend werden!

Vielleicht wird sich dann auch die Frage nach Vollformat, APS oder Four/Thirds-Sensor erledigen.

Denn modulare Kameras mit austauschbaren Sensoren sind bereits in Planung!

Neue Bajonette werde alle Objektive von Vollformat über APS bis hin zu Four/Thirds aufnehmen.

Sensoren werden austauschbar sein wie früher Filme:
20MP Vollformat-Sensoren für das Studio gegen monochrome 6MP-Sensoren mit Anfangsempfindlichkeiten von mehrere tausend ISO für Available-Light-Fotografie.
APS-Sensoren für schnellste Bildfolgen in der Sportfotografie, Four/Thirds-Sensoren für kleine aber lichtstarke Objektive wie z. B. heute schon das Zuiko 2.0/35-150mm (eqiv. 70-200mm).

Es wird neue effektivere Sensoren ohne Bayer-Pattern geben, etc.pp. …

Die Sucher werden (wieder!) austauschbar sein, je nach Anforderung optische oder elektronische Sucher-Systeme.

Die ansetzbaren Kamerahandgriffe werden nicht nur WiFi, sondern auch zusätzliche Prozessoren enthalten, die u. a. die Bildfolgen der Kamera beschleunigen und bereits in der Kamera optische Fehler der angesetzten Linse wie Vignettierung, Verzeichnung, Kontrast- und Schärfeverlust durch vagabundierendes Licht etc. herausrechnen.

Die In-Kamera-Verarbeitung der Bilddaten wird vollständig benutzerkonfigurierbar sein,
so dass die Bilder keine qualitätsverbessernde Nachbearbeitung mehr brauchen.

Und wir werden immer häufiger bestätigt sehen: "Soft beats Hard".

Den größten Anteil am endgültigen Bild wird immer eine Software haben, die alle denk- und undenkbaren Parameter integrieren wird, um uns eine rattenscharfe, absolut farbtreue und hochauflösende Kopie dessen zu bescheren, was es uns wert war, auf den Auslöser zu drücken.

Und wenn wir uns das Bild dann anschauen, werden wir das wissen, was wir heute wissen und schon immer gewußt haben und was ein großer Dichter und Fotograf so treffend formuliert hat:

Fotos knipsen ist nicht schwer
Photographieren jedoch sehr

Dort die, die mit Entzücken auf ein Mäusekino blicken
mit weit ausgestreckten Armen - zum Erbarmen.

Hier wir, die mit krummem Rücken
Taschen schleppen, Bodies drücken
teure Linsen an den Armen - zum Erbarmen.

Klick macht's bei allen zum guten Schluß!
Hoffentlich ein guter Schuß?

Ein Foto wird dann ausgewählt
Alles scharf - Motiv verfehlt!



In einer weiteren Folge (und wenn ich vielleicht mal Antworten von Olympus bekomme?): Das "Leica-Paradoxon", oder sind Four/Thirds die "Barnack-Kameras" der Zukunft?

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ein Augenblick für die Panasonic GH2

GH2 mit Lumix 45-200mm

"Es ist schon alles gesagt - nur noch nicht von mir."

Ich hoffen, Karl Valtentin (FFFaltentin!) entschuldigt, dass ich mich seines berühmten Satzes bemächtigt habe, nur um darauf hinzuweisen, dass ein zusätzlicher Erfahrungsbericht über die neue GH2 eigentlich so unnötig ist wie ein Kropf.

Tatsächlich könnte ich vieles von hier und hier kopieren und in diesen Artikel einsetzen.
Deshalb verzichte ich jetzt einfach mal auf die Beschreibung von Selbstverständlichkeiten und frage: warum habe ich mir diese Kamera gekauft?

Sonntag, 28. Februar 2010

Dr. Photo's sonntägliche Sprechstunde

Herr P. Z. fragt nach Dr. Photos abschließender Meinung zur Panasonic GF1.


Dr. Photo: „Ein Resumee über die GF1, das Lumix 1.7/20mm und das Makro-Elmarit 2.8/45mm kann ich eigentlich nur für mich ziehen.

Wichtig ist eben die Basis, von der aus man beurteilt. Vor allem, wenn das Resümee womöglich eine Kaufentscheidung beeinflusst.


Das Niveau an Bildqualität ist heute bereits so hoch, dass Unterschiede nur noch marginal sind und im "brausenden Leben" kaum eine Rolle spielen.

Zu sagen, für das gleiche Geld bekomme ich von jeder Marke die gleiche Qualität, ist bestimmt nicht ganz falsch. Und Unterschiede sind oft reine Geschmacksache.


Wir fotografieren heute noch mit den Optiken aus analogen Zeiten und haben in ca. 10 "digitalen" Jahren hardwareseitig gerade mal eine Verdoppelung der Auflösung (von 3 auf 12MP ist nur Verdopplung!) gesehen.

Mehr macht allerdings wenig Sinn: die Dateien werden monströs groß und müssen zum Versand/Druck wieder runtergerechnet werden - absurd.


Die größten qualitativen Verbesserungen fanden bei der Software statt: Möglichkeit mit RAW-Dateien zu arbeiten, verbesserte RAW-Konverter,, verbesserte JPG-Verarbeitung in der Kamera etc.

Soft beats Hard!


Zur Kamera:

den Kauf der GF1 habe ich bisher noch keinen Tag bereut - im Gegenteil.

Die Kamera ermöglicht es mir, das was ich mit der Ricoh GRD II angefangen habe, auf qualitativ höherem Niveau fortzusetzen.

Die Kamera setze ich für gewisse Termine auch beruflich ein.

Die Bilder werden von Printmedien wie von Agenturen ohne Anstände akzeptiert.

Als Zweitgehäuse könnte ich mir eventuell eine GH1 oder deren Nachfolger vorstellen.


Bei Kameras spielt neben der Qualität auch der "Formfaktor", die Haptik eine große Rolle.

Bei den Objektiven gibt es allerdings kein vertun: beide sind so exzellent, dass sie den Vergleich (im Bildergebnis) mit einer Leica-Optik nicht scheuen müssen.

Ich hoffe, ein Pancake-Weitwinkel gleicher Güte folgt noch im Frühjahr.


Im Blog gibt es rechts jetzt auch das Label "GF1". Damit werden zusammengefasst alle Bilder/Artikel zur Kamera aufgerufen.


Ich hoffe, das war etwas hilfreich.

Trotzdem: alles in die Hand nehmen, schauen, fühlen, dann selbst entscheiden.




Frau U. R. schreibt: „Ich möchte gerne im Rahmen meines kulturwissenschaftilichen Artikels "Adiaphora - dritter oder vierter Raum?" ein Foto aus dem Sept. 2007 von Ihnen verwenden, das ich auf der Seite http://thepubliceyeblog.blogspot.com/2007/09/vorsicht-falle.html gefunden habe. Es handelt sich um zwei Frauen auf der Straße, die einander an/mit den Armen im Gehen berühren.

Gestatten Sie mir, das Bild zu veröffentlichen (in einem Sammelband, der voraussichtlich im Winter diese Jahr erscheinen wird, sowie in einer Netzpublikation?


Dr. Photo sagt: „Selbstverständlich! Ich werde die Wissenschaft auch weiterhin energisch und aufs Kräftigste unterstützen!“




Herr W. H. schreibt: „Erst ein mal möchte ich Sie ihrer Bilder wegen loben, sie sind wirklich gut! Ich bin heute auf Ihren Blog gestoßen und hab ihn gleich einmal durchgestöbert.

Und weil ich bisweilen vergeblich nach guten Motiven suche, wollte ich Sie fragen, wo genau Sie denn ihre Fotos aufgenommen haben? Unter den Bildern erwähnen Sie verschiedene Kameras, gehören die alle Ihnen? Dann wollte ich noch eine Frage loswerden: Welche Objektive besitzen Sie?“


Dr. Photo: „ Vielen Dank für das freundliche Lob!

Unter dem Label „Bilder“ sind jetzt über 400 Fotos gelistet. Natürlich wüßte ich bei jedem einzelnen Foto sofort wieder, wo ich es aufgenommen habe. Manchmal steht es ja auch dabei, aber aufzählen kann ich die vielen Orte leider nicht.

W. Eugene Smith schrieb: „Viele Fotografen fanden und finden ihre Sujets in ihrer direkten Umgebung …“

Und Willi Ronis hat gesagt: „"Ich bin niemals ohne meine Kamera aus dem Haus, selbst wenn ich nur zum Bäcker gegangen bin."

Schade, wenn ich bei Andreas Altmann - Im Herz das Feuer - lese: "… und er [ein Magnum-Fotograf] sagte den so befremdlichen Satz: "In Paris bin ich blind." […] er hätte zu lange hier gelebt, seine Augen wären stumpf geworden, er müsse raus, erst draußen. außerhalb der Stadtgrenzen, käme seine Sehkraft zurück.

Den eigenen Lebensbereich immer und immer wieder mit offenen Augen - open minded - zu durchstreifen, auch ein scheitern zu riskieren, halte ich für enorm produktiv.


Die Kameras, die ich benütze, gehören allesamt zu Dr. Photo's "Praxiszubehör".

Allerdings unterscheide ich meistens zwischen beruflichem und privaten Einsatz - privat mag ich es eher klein.

Objektive besitze ich mit Sicherheit viel zu viele: aber überwiegend fotografiere ich mit Brennweiten zwischen 28 und 90mm und dafür würde ein gutes Zoom oder zwei, drei Festbrennweiten mehr als ausreichen.

Aber im Laufe eines Fotografenlebens sammelt sich halt so einiges an …



Das wär's für heute!

Es grüßt ganz herzlich und wünscht eine schöne Sonntag ohne Sturmschäden

eurer Dr. Photo*



*Sprechstunde nur nach Vereinbarung!



Freitag, 6. März 2009

Achtung! Werbung!

Wer schon immer vor hatte, mit dem im Moment womöglich besten RAW-Konverter DxO zu arbeiten, sollte sich diese günstige Gelegenheit nicht entgehen lassen:
holen Sie sich hier die kostenlose Demo-Version.
Wenn Sie überzeugt sind und kaufen wollen, bekommen Sie via The Public Eye Blog einen Code mit dem Sie sowohl DxO Optics Pro, als auch den DxO FilmPack um 15% günstiger erwerben können.

Einfach den Code anfragen unter: thepubliceyeblog(AT)gmail.com

Ich habe DxO Optics Pro im täglichen Einsatz und kann es in der aktuellen Version rundherum empfehlen.

Und wer sich für den DxO FilmPack interessiert, der als PlugIn für DxO und Photoshop, als auch als standalone-Programm daherkommt: schwarzweiß Umsetzungen mit dem DxO FilmPack sind im Blog ebenfalls laufend zu finden.
Wer mit Lightroom arbeitet, kann den DxO FilmPack problemlos als externen Editior integrieren.


Fragen zu DxO? Email mit Stichwort "Dr. Photo" an >thepubliceyeblog(AT)gmail.com<

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Probleme mit DXO 5.3.5 Installation auf dem Mac

Leider müssen wir Macianer - wie üblich - noch bis Anfang (?) 2010 auf DXO 6 warten.

Als Trostpflaster gibt es jetzt ein Snow-Leopard-taugliches Update, das u. a. endlich auch ein Modul für die Canon 7D enthält.

Die Installation des DXO updates V 5.3.5 bereitet offensichtlich nicht nur mir Probleme: nicht untypisch für DXO, dass etwas "gschlampert" gearbeitet wird.

Folgendes Verfahren rate ich:
wenn der Download Manager fertig ist, hängt er sich auf, lässt sich nur durch "Apfel+Alt+esc" beenden.
Im Hintergrund ist der DXO Installer aber bereits offen.
Startet man nun die Installation, wird sie mit folgender Fehlermeldung beendet:



Jetzt das virtuelle Installer Laufwerk auf dem Desktop doppelklicken, das enthaltene Installer Paket doppelklicken und die Installation von neuem starten.
So sollte es hoffnungsfroh klappen.

DXO, setzen, sechs!


Trotzdem, meiner bescheidenen Meinung nach alles in allem immer noch der vielleicht beste RAW-Konverter am Markt.
Vorausgesetzt natürlich man findet die Kamera- und Objektivmodule der eingesetzten Ausrüstung.
Module für Festbrennweiten sind nicht so wichtig, die brauchen in der Regel keine Korrektur.


update
Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich denke, ich kann Ihnen helfen :-)

http://download-center.dxo.com/v5/Mac/Elite/DxOSetup.dmg

oder Sie wählen die Option zur Installation auf einem anderen Rechner.

Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, bei uns nachzufragen.

Viele Grüße

DxO Support Team

Dienstag, 30. Oktober 2007

Angekündigt: Ricoh GR Digital II

Ricoh stellt eine verbesserte GR Digital II vor.

Vor allem im Bereich RAW-Datenverarbeitung soll die Kamera deutlich zulegen: Verabeitungzeit statt 11 sec. jetzt 3.8 sec.
Außerdem kann während der Datenspeicherung bereits eine weitere Aufnahme gemacht werden.

Der Sensor ist jetzt ein 1/1.75-inch CCD mit 10 Mio. Pixel.

Die Kamera kann wie die GX 100 quatradische Bilder, auch in RAW erzeugen.

Das Objektiv 2.4/5,9mm (equiv. 28mm), ist mit Konverter auf 40mm erweiterbar.

Ein externer Sucher ist verfügbar.

Die Kamera soll noch 2007 auf dem Markt kommen.

Gute Aussichten also, dass Ricoh ein "Street Photography Device" auf den Markt bringt, das im Gegensatz zur Sigma DP 1 nicht nur "Vaporware" bleibt.

(Vaporware ist Software oder Hardware, deren Erscheinungsdatum weit in der Zukunft liegt, oder deren angekündigte Erscheinung ausblieb.)