Freitag, 29. Juni 2007

Ein Kamel am Nordpol?

Die Blaue Mauritius ist es, ein Fabergé-Ei ist's und ein Kamel am Nordpol ist es auch.
Was?
Selten!

Aber noch seltener als selten, das sind Lob und Anerkennung von FotoredakteurInnen!

Ich kenne meine Pappenheimer!

Fragen schon nach den Bildern, während ich bereits am Beschriften bin.
Und kaum sind die Fotos durch die Leitung - du kannst darauf warten - klingelt das Telefon:
“War das schon alles? Gibt's nicht noch was aus einer anderen Perspektive? Hatte die keine anderen Klamotten? Hättest du nicht noch …?”

Ich freue mich dann schon, wenn das Telefon stumm bleibt.

“Net gschempft isch gnuag globt!” sagen die weisen Schwaben.

Monatelang hatte ich ein kleines Email einer englischen Redakteurin auf meinem Schreibtisch liegen:
” … these photos are so wonderful!”

Really, äh, echt wahr!

Ach, eigentlich wollte ich es rahmen, jetzt habe ich es wohl doch verlegt.

Macht aber nichts!
Habe heute einen Anruf bekommen! Aus Deutschland!
Prima Bilder! Hatten wir bei diesem Termin nicht erwartet!

Oder auch: du hast aus Scheiße Gold gemacht!

Heißa, der Tag ist gerettet!

Und den nächsten Termin mache ich für den halben Preis.
Versprochen!

Kommentare:

  1. "War das alles?" - kommt mir bekannt vor ;-) ;-(

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  2. Peter Raffelt03 Juli, 2007

    Nostri culpa!

    Natürlich sollten wir im Rausch des Tagesgeschäfts das Lob nicht vergessen. Und es kommt tatsächlich vor, das ein Textredakteur mir eine Mail schreibt und die guten Fotos zu seiner Geschichte lobt. Soetwas leite ich dann auch gerne schnell weiter.

    Aber leider verfallen wir zu oft der Ansicht: nichts ist älter, als die Zeitung von gestern.
    Also will ich es nicht versäumen, diesen anregenden Blog zu loben.

    Oder, wie der Altlateiner zu sagen pflegt: Ad multos annos!

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