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Freitag, 9. Oktober 2009

Klein und fein - Erfahrungen mit der Panasonic GF1






Panasonic GF1 mit Lumix 1.7/20mm, Bl. 4, 1/2500 sec., 100 ISO, JPG





Angeblich ist oft der erste Eindruck von ganz besonderer Bedeutung bei der Begegnung zweier Menschen und kann schnell zu einer "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" werden.

Genau so ist es mir mit der Panasonic GF1 ergangen: schon das erste Foto war so überzeugend, hat mich so mit positiven "Vorurteilen" geimpft, dass es mir jetzt schwer fällt, völlig "gefühllos" und unvoreingenommen über die Kamera zu schreiben.

Aber bei aller Begeisterung über die exzellente Bildqualität (auch in technischen Reviews bestätigt), die sicher auch zu großen Teilen dem 1.7/20er Pancake geschuldet ist: nicht alles ist Gold was glänzt …

Sonntag, 28. Februar 2010

Dr. Photo's sonntägliche Sprechstunde

Herr P. Z. fragt nach Dr. Photos abschließender Meinung zur Panasonic GF1.


Dr. Photo: „Ein Resumee über die GF1, das Lumix 1.7/20mm und das Makro-Elmarit 2.8/45mm kann ich eigentlich nur für mich ziehen.

Wichtig ist eben die Basis, von der aus man beurteilt. Vor allem, wenn das Resümee womöglich eine Kaufentscheidung beeinflusst.


Das Niveau an Bildqualität ist heute bereits so hoch, dass Unterschiede nur noch marginal sind und im "brausenden Leben" kaum eine Rolle spielen.

Zu sagen, für das gleiche Geld bekomme ich von jeder Marke die gleiche Qualität, ist bestimmt nicht ganz falsch. Und Unterschiede sind oft reine Geschmacksache.


Wir fotografieren heute noch mit den Optiken aus analogen Zeiten und haben in ca. 10 "digitalen" Jahren hardwareseitig gerade mal eine Verdoppelung der Auflösung (von 3 auf 12MP ist nur Verdopplung!) gesehen.

Mehr macht allerdings wenig Sinn: die Dateien werden monströs groß und müssen zum Versand/Druck wieder runtergerechnet werden - absurd.


Die größten qualitativen Verbesserungen fanden bei der Software statt: Möglichkeit mit RAW-Dateien zu arbeiten, verbesserte RAW-Konverter,, verbesserte JPG-Verarbeitung in der Kamera etc.

Soft beats Hard!


Zur Kamera:

den Kauf der GF1 habe ich bisher noch keinen Tag bereut - im Gegenteil.

Die Kamera ermöglicht es mir, das was ich mit der Ricoh GRD II angefangen habe, auf qualitativ höherem Niveau fortzusetzen.

Die Kamera setze ich für gewisse Termine auch beruflich ein.

Die Bilder werden von Printmedien wie von Agenturen ohne Anstände akzeptiert.

Als Zweitgehäuse könnte ich mir eventuell eine GH1 oder deren Nachfolger vorstellen.


Bei Kameras spielt neben der Qualität auch der "Formfaktor", die Haptik eine große Rolle.

Bei den Objektiven gibt es allerdings kein vertun: beide sind so exzellent, dass sie den Vergleich (im Bildergebnis) mit einer Leica-Optik nicht scheuen müssen.

Ich hoffe, ein Pancake-Weitwinkel gleicher Güte folgt noch im Frühjahr.


Im Blog gibt es rechts jetzt auch das Label "GF1". Damit werden zusammengefasst alle Bilder/Artikel zur Kamera aufgerufen.


Ich hoffe, das war etwas hilfreich.

Trotzdem: alles in die Hand nehmen, schauen, fühlen, dann selbst entscheiden.




Frau U. R. schreibt: „Ich möchte gerne im Rahmen meines kulturwissenschaftilichen Artikels "Adiaphora - dritter oder vierter Raum?" ein Foto aus dem Sept. 2007 von Ihnen verwenden, das ich auf der Seite http://thepubliceyeblog.blogspot.com/2007/09/vorsicht-falle.html gefunden habe. Es handelt sich um zwei Frauen auf der Straße, die einander an/mit den Armen im Gehen berühren.

Gestatten Sie mir, das Bild zu veröffentlichen (in einem Sammelband, der voraussichtlich im Winter diese Jahr erscheinen wird, sowie in einer Netzpublikation?


Dr. Photo sagt: „Selbstverständlich! Ich werde die Wissenschaft auch weiterhin energisch und aufs Kräftigste unterstützen!“




Herr W. H. schreibt: „Erst ein mal möchte ich Sie ihrer Bilder wegen loben, sie sind wirklich gut! Ich bin heute auf Ihren Blog gestoßen und hab ihn gleich einmal durchgestöbert.

Und weil ich bisweilen vergeblich nach guten Motiven suche, wollte ich Sie fragen, wo genau Sie denn ihre Fotos aufgenommen haben? Unter den Bildern erwähnen Sie verschiedene Kameras, gehören die alle Ihnen? Dann wollte ich noch eine Frage loswerden: Welche Objektive besitzen Sie?“


Dr. Photo: „ Vielen Dank für das freundliche Lob!

Unter dem Label „Bilder“ sind jetzt über 400 Fotos gelistet. Natürlich wüßte ich bei jedem einzelnen Foto sofort wieder, wo ich es aufgenommen habe. Manchmal steht es ja auch dabei, aber aufzählen kann ich die vielen Orte leider nicht.

W. Eugene Smith schrieb: „Viele Fotografen fanden und finden ihre Sujets in ihrer direkten Umgebung …“

Und Willi Ronis hat gesagt: „"Ich bin niemals ohne meine Kamera aus dem Haus, selbst wenn ich nur zum Bäcker gegangen bin."

Schade, wenn ich bei Andreas Altmann - Im Herz das Feuer - lese: "… und er [ein Magnum-Fotograf] sagte den so befremdlichen Satz: "In Paris bin ich blind." […] er hätte zu lange hier gelebt, seine Augen wären stumpf geworden, er müsse raus, erst draußen. außerhalb der Stadtgrenzen, käme seine Sehkraft zurück.

Den eigenen Lebensbereich immer und immer wieder mit offenen Augen - open minded - zu durchstreifen, auch ein scheitern zu riskieren, halte ich für enorm produktiv.


Die Kameras, die ich benütze, gehören allesamt zu Dr. Photo's "Praxiszubehör".

Allerdings unterscheide ich meistens zwischen beruflichem und privaten Einsatz - privat mag ich es eher klein.

Objektive besitze ich mit Sicherheit viel zu viele: aber überwiegend fotografiere ich mit Brennweiten zwischen 28 und 90mm und dafür würde ein gutes Zoom oder zwei, drei Festbrennweiten mehr als ausreichen.

Aber im Laufe eines Fotografenlebens sammelt sich halt so einiges an …



Das wär's für heute!

Es grüßt ganz herzlich und wünscht eine schöne Sonntag ohne Sturmschäden

eurer Dr. Photo*



*Sprechstunde nur nach Vereinbarung!



Sonntag, 25. April 2010

A propos - Leica S2 vs. Panasonic GF1

Leica S2, Studioaufnahme vom Stativ, (Objektiv wahrscheinlich 180mm?),  Bl. ?, 1/?sec., 160 ISO, 100%, ungeschärft • © G. Klaut

Panasonic GF mit Leica Makro-Emarit 2.8/45mm, Bl. 3.2, 1/1000 sec., 100 ISO, handheld, 100%, direkt aus LR3 Beta2

Ganz umbestritten: Auflösung und Datenqualität der Leica S2 Mittelformatkamera sind eindeutig und sichtbar besser.
Nicht zu reden von reiner Datenmenge (Bildgröße), Dynamikumfang, lokalem Kontrast etc. pp.

Bei der GF1 wird das Bild bereits von einer feinen Kornstruktur überlagert.
Optimalere Bedingungen (Stativ, Licht, Blende) würden könnten Auflösung und lokale Kontraste noch eimal verbessern.

Aber dennoch …
immerhin stehen $23.000 gegen $575!


Übrigens: beide Fotos sind 737x523 Px groß und können durch anklicken in Originalgröße betrachtet werden.
GF1: Sensor 13x17,3mm mit 12,1 MP, Pixelabstand 4,3μm
S2: Sensor 30x45mm mit 37,5 MP, Pixelabstand 6μm
somit hat die S2 eine ca. 75% höhere Auflösung
zum Vergleich Canon 5D (alt): Sensor 24x36, 12MP, Pixelabstand 8,26μm

Montag, 19. Oktober 2009

Meditation und Pixelpeeping - Panasonic GF1 + Lumix 1.7/20mm

Panasonic GF1, Lumix 1.7/20mm, Bl. 1.7, 1/30 sec., 800 ISO, handheld



Man kann auch als Fotojournalist die liturgischen Gesänge byzantinischer Tradition lieben und im Chor singen.
Was mich aber nie davon abgehalten hat, auch zu fotografieren!

Ein Byzantinisches Nachtlob beschloss um Mitternacht die stuttgartnacht in der Kirche St. Maria: Der Artist Carismo tanzte an Vertikaltüchern himmelwärts, dem neogotischen Kuppelgewölbe entgegen.



100% Ausschnitt, 400 x 400 px



Eine Leistung, die sie wahrsten Sinne des Wortes "sehen" lassen kann - die der GF1 aber auch.

Freitag, 2. Oktober 2009

Ein Augenblick - für die Panasonic GF1

Panasonic GF1 mit Pancake 1.7/20mm, Bl. 1.7 (!), 1/100 sec., 100 ISO


Es ist jetzt doch viel auf einmal - auch für mich.
Zudem bewege ich mit mit der Panasonic auf unbekanntem Gelände.
Ich werde also nichts übers Knie brechen, ein kleiner Bericht kommt nächste Woche.

Soviel kann ich aber jetzt schon sagen: wenn die Linse schon bei offener Blende so gut ist …!

Michael Reichmann konstatiert:
"… I found that it [Lumix 20mm/f 1.7] held up quite nicely against casual shots taken at the same time with a $3,600 Leica 50mm f/1.4 Summilux. No, not as good as – but very nice, and for $400 it offers excellent value for anyone shooting with a M4/3 camera, either one from Panasonic or Olympus."
Aufnahmesituation ähnlich wie mit der Canon 7D, die auch noch mit einem bei Bl. 2 (und 800 ISO!) weniger brilliant zeichnenden 1.8/28er (equv. 40mm KB, entspricht dem Bildwinkel der Panasonic) bestückt war
Der Bildausschnitt ist auch nicht ganz so groß.

Deshalb auf die beiden Fotos nicht zu viel geben, sie können keine Grundlage für eine Qualitätsvergleich abgeben.

Also, schaun mer mal …


update:
mein Erfahrungsbericht ist hier
Fotos mit der GF1 und Pancake 1.7/20mm bzw. Macro-Elmarit 2.8/45mm sind hier

Donnerstag, 18. November 2010

Lichthunger… das Nokton 25mm/f 0,95 an der Panasonic GF1

© Karl Kollmann


Das MFT (Mikro Four Thirds)-System brachte (endlich) - durch den vergleichsweise kleinen Sensor - kompaktere Systemkameras und Objektive in den Alltag.


Praktisch, denn die Gerätschaften aus der 35mm-Ära sind ja groß und schwer. Wenn man an die lichtstarken 1,4 und 1,2 Objektive dieser alten Film-Zeiten denkt, waren sie immer etwas unhandlich, auch wenn die Hersteller das einstige Metall durch Plastik ersetzt hatten. Bei MFT wären so lichtstarke Standardobjektive deutlich kleiner, leichter, handlicher – nur gibt es keine, sieht man vom Panasonic 1,7/20 ab.
Macht nichts, denken sich wohl viele, man kann ja an der ISO-Schraube drehen: 800, 1600 ASA und mehr, zwei fehlende Blenden gewonnen, Die Ergebnisse sind aber etwas enttäuschend, nämlich grieselig und flach; für hohe Empfindlichkeiten sind die Sensoren bei MFT zu klein.

Freitag, 9. Oktober 2009

Schnappschuss - Snapshot

Panasonic GF1 mit Lumix 1.7/20mm, Bl. 1.7, 1/30 sec., 1600 ISO



Das Bild (hier ein Ausschnitt) zeigt - auf dem Web-Foto schlecht bis gar nicht zu erkennen - erste Schwächen.
Im Schärfebereich und in Zonen mittlerer Helligkeit ist alles Bestens.

Aber Schattenbereiche fangen an zuzuschmieren, in den dunkleren Hauttönen sind erste rötliche Zusammenballungen zu sehen.

Rauschen stellt noch kein Problem dar und ist vor allem in unscharfen Bereichen zu sehen.
Auch mit 1600 ISO ist die GF1 für die sog. "social photography" ohne weiters geeignet.

Donnerstag, 12. November 2009

Katzenblog? -Ein Augenblick für das Leica DG MACRO-ELMARIT 2.8/45mm

GF1 mit Leica DG Macro-Elmarit 2.8/45mm, Bl. 2.8, 1/500 sec., 160 ISO …




… RAW entwickelt in LightZone, 400 x 400 px (100%)




Ein paar Worte zu diesem Objektiv muss ich doch verlieren.
  • das Leica DG Macro-Elmarit hat mit 45mm Brennweite den Bildwinkel eines 90mm KB-Objektivs. Naheinstellung bis auf 15 cm, Fokussierung lässt sich mit Schalter auf 50 cm begrenzen
  • das Objektiv ist stabilisiert, Sucherbild wird dadurch sehr ruhig, Stabilisierung ist praktisch geräuschlos
  • das Objektiv und die GF1 bilden nach Größe und Gewicht eine geradezu ideale Einheit
  • trotz überraschend geringem Gewicht sehr solide und wertige Konstruktion
  • das Objektiv fokussiert auch bei Dämmerlicht schnell und zielsicher - gefühlt schneller als das 20er Pancake
  • das Objektiv ist für manuelles Fokusieren optimiert: sehr prominenter und griffiger Fokusring, im Gegensatz zum Pancake mit direkter Übertragung auf die Optik

Das Foto vom nachdenklichen Kater Ramon habe ich in LightZone entwickelt, es hat (Achtung Web-Bilder!) ein schöne Tonalität, weiche Verläufe, trotzdem Brillanz und hohe Schärfe.

Eine Referenz-Entwicklung in Photoshop CS4 ist erstaunlicherweise qualitativ abgefallen: natürlich ist es schwer, mit zwei völlig unterschiedlichen Programmen das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Mir ist aber aufgefallen, das ich, obwohl Photoshop mein Brot und Butter Programm ist, Probleme mit Tonwertaufrissen nicht in den Griff bekam und dass ein (bei Bayer-Sensoren notwendiges) Nachschärfen schnell zu häßlicher Artefaktbildung an Tonwertübergängen führte.

Das in LightZone entwickelte Bild entspricht viel mehr meinen Vorstellungen, auch wenn in Bereichen ohne aufgelöste Strukturen eine feine "Kornstruktur" zu erkennen ist.

Ich meine, das Objektiv trägt den Namen Leica zu recht.


Dienstag, 1. September 2009

Keine Verlegenheitslösung - Canon EOS 7D






Chiemsee, Fraueninsel • Ricoh GRD II



Manchmal postet man ein Bild, weil man meint, es müsste mal wieder sein - eine Verlegenheitslösung (siehe oben).

Manchmal kommt eine Kamera auf den Markt, weil die Konkurrenz drückt, weil es einfach wieder an der Zeit scheint - eine Verlegenheitslösung.

Die Canon- Serie 30D, 40D und 50D waren jeweils - als mehr oder weniger kleine Weiterentwicklung der EOS 20D - zumindest halbe Verlegenheitslösungen (die 50D in mancher Hinsicht sogar ein Rückschritt).

Jetzt macht Canon einen Schritt nach vorn: bei der 7D dokumentiert der Name, dass hier nicht nur ein paar marginale Features ein vorhandenes Modell aufwerten sollen.

Im Gegenteil, mit der 7D kündigt Canon womöglich das Ende der xxD-Reihe an, auf jeden Fall aber die Weiterentwicklung der xD-Reihe.
Es fehlt jetzt nur noch die EOS 3D, von der ich mir ziemlich viel verspreche (ich selbst habe u. a. mit einer analogen EOS 3 fotografiert, eine ausgesprochen reaktionsschnelle Kamera mit allen wichtigen Features der 1er-Serie, die durch einen Booster auf die Geschwindigkeit der EOS 1N aufrüstbar war und ohne Booster auch als leichteres und kompaktes Gehäuse einzusetzen war. Die beste 1er, die es je gab!-).

Klargemacht hat Canon übrigens auch, dass APS-C-Sensoren Potential haben und weiterentwickelt werden.
Es gibt nicht ein "digitales Sensorformat", es wird weiterhin viele geben.

Was mir an der 7D auf den ersten Blick auffällt:
  • der Sucher mit 100% Darstellung bei 1facher Vergrößerung und einem transparenten LCD-Overlay, auf dem sich z. B. ein Liniengitter, die AF-Punkte, aber auch ein künstlicher Horizont darstellen lassen
  • die Steuerung von bis zu drei externen Blitzen via dem eingebauten Blitz - die Zeit der Infrarot-Leiden ist damit vorbei
  • und die schnelle Bildfolge von 8 B/s lässt - ganz im Gegensatz zur "alten Tante" 5D - auf eine reaktionsschnelle Kamera hoffen
  • und, wer's braucht, die Videofunktion scheint gegenüber der 5D MK II verbessert.

Auch spannend: Panasonic hat die erwartete GF1 vorgestellt, eine MFT-Kamera mit dem elektronischen Aufstecksucher, der der Olympus E-P1 leider fehlt.
Ich vermute mal, die GF1 wird hier im Blog bald einen Auftritt haben, schaun mer mal …





siehe auch hier

Dienstag, 6. Oktober 2009

Das brausende Leben

GF1 mit Lumix 1.7/20mm, Bl. 1.7, 1/640 sec., 100 ISO


Die Bundestagswahl ist vorbei - es kann entlassen werden.
Auch die Beschäftigten von KBA metalprint schauen in eine ungewisse Zukunft.
Kampf um die Arbeitsplätze oder Resignation und Hartz IV, das ist die Frage.


Ein Bild aus dem brausenden Leben, das auch die Tauglichkeit der Panasonic GF1 und ihrer lichtstarken Universalbrennweite (KB equiv. 40 mm) im alltäglichen Einsatz zeigt.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Winterbild - Dezember ist (k)ein schöner Monat …

GF1 mit Makro-Elmarit 45mm/f 2.8, Bl. 9, 1,6 sec., 100 ISO, RAW entwickelt in RAW Developer




Winter - das geht auch ohne Schnee!

Wäre das nicht ein kleines jahreszeitlich bezogen und besinnliches Thema?
Oder bringt die Kamera für die GUTEN Bilder etwa erst das Christkind?

siehe auch z. B. hier, hier, hier und hier


Noch eine Anmerkung zum Thema "RAW Konvertierung":
ich experimentiere im Moment mit einem unscheinbaren "Nischenkonverter", dem RAW Developer.

Ganz erstaunlich, was dieser Konverter aus RAW Files herausholen kann. Bei einem direkten Vergleich zu DXO kann ich letztendlich nicht sagen, welchem Ergebnis ich den Vorzug geben würde.
Tatsache ist aber, der RAW Developer hat einem Testbild noch Details entlockt, die in DXO höchstens zu ahnen waren.
Und: die Anmutung ist - im Vergleich zum manchmal etwas "plasticfantastic" DXO - tatsächlich mehr film-like.
Verglichen habe ich ein Foto aus der Canon 7D. Denkbar, dass sich DXO angesichts des zu erwartenden Upgrades Anfang 2010 nicht mehr viel Mühe beim kleinen Update mit dem 7D-Modul gemacht hat.
Und - wie man oben sieht - die Konvertierung der GF1 RAW's ist exzellent (via Adobe Lightroom resp. ACR war ich mit den Ergebnissen nie zu 100% zufrieden).




Montag, 18. Januar 2010

Das brausende Leben - Stuttgart 21

Der Krimiautor Wolfgang Schorlau …


… spricht auf der Montagsdemo gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21.

Die beiden Fotos lassen die Grenzen der GF1 gut ausmachen: während das (um ca. 1 Blende unterbelichtete) Schorlau-Portrait (1/15 sec., Bl. 2.8, 800 ISO) bei Gegenlicht und ohne aufhellende Lichtquelle bereits farbarm und körnig erscheint, ist das Bild der Demonstranten (1/30 sec., Bl. 2.8, 800 ISO) durchaus akzeptabel.
Alle anwesenden Kollegen haben da bereits mit Blitz fotografiert.

Beide Fotos: GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm.

Hier noch mehr "Brausendes Leben"

Donnerstag, 8. April 2010

Ce n'est pas un magnolia …

… sondern - wer hätte das gedacht - ein Foto einer Magnolienblüte.

Canon 1D MK II mit EF 4-5.6/70-300 IS USM, 3200 ISO, in Lightroom 3 Beta 2 entwickelt, 1200x1200 Px

Ich habe das Bild nicht etwa gemacht, weil die Wetteraussichten für's Wochenende eher kalt und regnerisch sind, also vermutlich das Ende der schönen Pracht bedeuten werden :-(

Nein, ich wollte eigentlich nur wissen, ob Lightroom 3 auch mit den High-ISO-Daten der alten Tante 1D MKII so sorgsam umgeht, wie mit denen der Canon 7D und der Panasonic GF1.


Und in der Tat, was ich hier sehe, lässt mich nur staunen …




I have not taken the picture because the weather forecast for the weekend is rather cold and rainy, which will probably mean the end of this beautiful splendor :-(

No, I just wanted to know whether Lightroom 3 deals as carefully with the high-ISO-data of the old aunt 1D MKII as with those of the Canon 7D and the Panasonic GF1.

And indeed I'm really amazed about what I'm seeing here ...

Samstag, 7. November 2009

Eine Wahrheit über das Lumix G 1.7/20mm

GF1 mit Lumix 1.7/20mm, RAW in LightZone entwickelt


parallel fotografiertes JPG mit Verzeichnungskorrektur in der Kamera


Durch Zufall habe ich mit LightZone (interessant, ausprobieren!) einen RAW-Konverter gefunden, der die internen Kameradaten der GF1 bei der Bilddatenverarbeitun nicht - wie es z. B. Lightroom, Photoshop und SilkyPix tun - berücksichtigt, sondern das Bild so ausgibt, wie es auf dem Sensor angekommen ist.

Mal abgesehen davon, dass es mir zu aufwändig ist, das RAW völlig identisch mit dem parallel fotografierten JPG in Farbe, Tonwerten, Kontrast und Schärfe zu entwickeln:
die tonnenförmige Verzeichnung des Lumix G 1.7/20mm ist hier im Vergleich sehr deutlich zu sehen.
Deutlich zu sehen ist auch, dass auf dem RAW-Bild doch einiges mehr an den Ränder zu sehen ist, als auf dem JPG.
(siehe dazu auch hier)

Das ist ein weiteres Beispiel für eine unaufhaltsame Entwicklung in der Kameratechnik: SOFTware beats HARDware!

Trotz dieser Bildbeispiele bleibe ich weiter bei meiner Meinung, dass das Lumix G 1.7/20mm absolut auf Augenhöhe mit einer vergleichbaren Leica-Optik ist.
Da ich lange Zeit mit einem kompletten Leica-M-System fotografiert habe, meine ich das beurteilen zu können.

Außerdem, auch Leica nutzt eine Technologie (von DXO?) optische Fehler bereits in der Kamera zu korrigieren.
Damit die Kamera weiß, welche Optik angesetzt ist, muss das mangels elektrischer Kontakte via einer optische Kodierung bewerkstelligt werden.

Sonntag, 12. September 2010

Stuttgart 21 - Klassik für den Schloßgarten

Panasonic GF1 mit Lumix 1.7/20mm
(das Bild ist versehentlich auf 600 px lange Kante geschnitten, wird durch Blogger auf 640 px interpoliert und wirkt deshalb auf irritierende Weise unscharf!)

Klassik unter Bäumen, die obwohl teilweise über 200 Jahre alt, dem Tiefbahnhofprojekt Stuttgart 21 zum Opfer fallen sollen.
Wolfgang G. Hofmann dirigiert Antonín Dvoráks 9. Symphonie "Aus der neuen Welt".

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Stuttgarter unter einem kalten Winter litten, habe sie es nicht übers Herz gebracht, diese Baumriesen zu Feuerholz zu machen.
Heute aber sollen diese wunderbaren Baumriesen für eine "Schöne neue Welt" geopfert werden.

Eine Mehrheit Stuttgarter und Baden-Württembergischer Bürger wollen diesen Tiefbahnhof nicht.
Wenn Stuttgart jetzt schon als eine Stadt im Aufruhr bezeichnet wird, wie wird man diese Stadt beschreiben müssen, wenn jemand wagt, Hand an den Schloßgarten und die alten Bäume zu legen?

___
und weil das hier ein Fotoblog ist, noch ein Wort zum Bild:
ich bin bei diesem enormen Kontrastumfang - vom tiefsten Baumschatten bis zu hellen Sonnenlicht - an die Grenzen des (mit der GF1?) machbaren gestoßen.
Die geringe Auflösung der Web-Bilder ist natürlich ein großer Gleichmacher, Qualitätsunterschiede zwischen Bildern lassen sich hier im Blog nur in extremen Fällen darstellen.

Freitag, 21. Mai 2010

Hello Panasonic Lumix G Vario 45-200mm - Goodbye Magnolia

Panasonic GF1 mit Lumix G Vario 45-200mm, Bl.5.6 (offen), 1/200 sec., 400 ISO, 200mm (equiv. 400mm), handheld

Und wieder habe ich es auf die mir eigene unvergleichliche Weise geschafft, eines meiner Lieblingsmotive - die Magnolie - in den Blog einzuschleichen.

Zum Panasonic Lumix G Vario AF 45-200mm/4-5,6 OIS ein erster Eindruck…

Sonntag, 29. Januar 2012

Die großartigsten Kameras aller Zeiten

Photography Monthly veröffentlicht eine Liste der großartigsten Kameras – nicht uninteressant!

Allerdings muss man sehen, dass die Kriterien, nach denen beurteilt wird, von Kamera zu Kamera ganz verschieden sind.
Manche stoßen die Tür zu einer neuen Technologie auf, andere wiederum stehen wegen ihrer massenhaften Verbreitung oder ihrer überrragenden Bildqualität auf der Liste.

Ich habe mit einigen der aufgeführten Kameras selbst fotografiert und tue es auch heute noch.
Während die Canon D30 und auch die 5D sicher mit Berechtigung auf der Liste stehen, verstehe ich nicht so ganz, warum die 7D – zweifelsohne eine gute Kamera – auf der Liste steht.

Dafür fehlen nach meiner Meinung z. B. eine Canon RT, eine Konica Hexar, eine Olympus µ-II, eine Ricoh GR1s/GR21, natürlich die Fuji X100 etc. pp.

Mir würde noch so einiges einfallen …


Sei's drum, hier die Liste:

Montag, 30. August 2010

Always Let The Weather Behind You - what a pity!

Panasonic GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm

"Back home"- endlich wieder daheim!
Daheim? Im "home sweet home"?
Leider - wie man oben unschwer sehen kann - ein eher beschönigender Sachverhalt.
Es ist saukalt und regnet in Strömen!

Nun gut, es kann nicht überall Sand und Wasser und Kiefern - und Sonne haben.
Wäre ja auf Dauer langweilig, gell?

Stelle fest, dass die Anzahl der "Landschaftfotos" hier im Blog denen der "Straßenfotografie" gefährlich nahe rückt.
Ich bin aber kein Landschaftsfotograf?
Muss also den Abstand wieder etwas vergrößern!

Und sonst?
Im (Süd-)Westen viel Neues, betrifft aber in der Hauptsache das Thema Stuttgart 21.
Und damit will ich hier alle, die kein Schwaben-Gen haben doch nicht zu sehr langweilen.

Sonntag, 30. Mai 2010

Provencalische Impressionen

Kühlturm und Windkraftanlage beim AKW Pierrelatte, kein Kommentar
Apt, Vaucluse
Marseille, vor der Galerie Lafayette
Saignon, Apt, Vaucluse
Provencalischer Glockenturm
Mont Ventoux, mythischer Berg der Provence

Nach fast einer Woche "Funkstille" gibt es heute einen kleine Bilderbogen.

Erstaunlicherweise finden sich Gegenden in der Provence, in denen der nächste "Point WiFi" von Supermarkt eines Nachbarortes angeboten wird.
Noch erstaunlicher sind die Funklöcher sogar im Netz von SFR - vielleicht aber auch tröstlich, dass es noch Plätze mitten in Europa gibt, die noch nicht von elektromagnetischen Wellen aller Art durchdrungen sind.

Alle Fotos mit der Panasonic GF1 und Lumix 4.0-5.6/45-200mm bzw. 1.7/20mm.

In der nächsten Woche kommt die Post womöglich von einem anderen Ort.