Mit dem Artikel "What photographers need" greift Mike Johnston ein Thema auf, dass in vielen Foto-Foren ein nervtötender Dauerbrenner ist.
Zwei Termine im Jahr, die Photo Marketing Association (PMA) in den USA und die Photokina in Good Old Germany, erhitzen regelmäßig die Phantasie von Fotoenthusiasten aus aller Welt.
Es bringt halt immer wieder von neuem Freude, sich die Frage zu stellen, was wird Canikon wohl neues auf den Markt bringen? Und was sollte Canikon auf den Markt bringen, um (m)eine erfolgreiche Marke zu werden.
Hier hakt Mike ein, und wundert sich, mit welcher Begeisterung die Foto-Community großen Konzernen Ratschläge erteilt, anstatt sich selber zu fragen, was für eine Kamera brauche ich eigentlich für meine Zwecke?
Und er legt auch gleich nach mit einem 8 Posten umfassenden Wunschzettel.
Interessant darauf ist Wunsch Nr. 1, der auch in der Diskussion um seinen Post eine große Rolle spielt.
Er wünscht sich nämlich, was Michael Reichmann in dem Artikel "DMD: The Digital Camera I’d Like to Own" bereits beschrieben hat, nämlich ein "Decisive Moment Devise", kurz DMD.
Der Gedanke, der dahinter steht: es fehlt auf dem Markt eine Kamera mit großem Sensor und fest eingebautem, lichtstarken Objektiv, großem optischen Sucher, ausklappbarem LCD, schnappschuss- und manteltaschentauglich. Also eine klassische Point-and-Shoot-Kamera.
Solche Kameras gab es im der "analogen" Zeitalter immer wieder, meisten mit 35mm Optik, Lichtstärke 2.0 oder 2.8, in mehr oder weniger edler Ausführung.
Ich erinnere an Minox GL, Yashica T4 und Olympus mju,mit denen ich selbst viel fotografiert habe. Oder an Contax T, Cannonet, Ricoh GR1, Rollei 35 und nicht zuletzt an die Konica Hexar mit ihrem ausgezeichneten 2.0/35mm Objektiv.
Aber sind die Schaufenster nicht voll mit genau dieser Sorte Kameras?
Eben nicht!
Sobald es nicht nur um Urlaubs- und Familienfotos geht, sind diese Kameras wenig bis kaum zu gebrauchen. Bis das Zooms ausgefahren ist, bis eine vernünftige Einstellung unter zig Motivprogrammen oder tief im Labyrinth des Menus gefunden ist, bis scharfgestellt ist, ja bis dahin ist der "entscheidende Moment" schon Geschichte geworden.
Richtige Schnappschusseinstellungen mit manuell eingestellter Verschlußzeit, Blende und dazu passender Hyperfokaldistanz, sind nicht oder nur umständlich möglich. Nicht zu sprechen von der unwürdigen und auffälligen Haltung, in die der Fotograf gezwungen wird, wenn er, statt durch einen Sucher, auf ein Mäusekino an der Rückseite der Kamera schauen muss.
Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen, die eine hohe Empfindlichkeit jenseits von 400 ISO verlangen, halten dem Vergleich mit Aufnahmen von DSLR's in keiner Weise stand.
Überschärft, durch exzessive Rauschunterdrückung verschmiert in Bereichen mit feinen Details und mit reduziertem Kontrastumfang produzieren diese Kameras wegen vieler Megapixel auf winzigen Chips, Bilder, deren digitale Herkunft nicht zu übersehen ist.
Ganz abgesehen davon, dass es entweder nur stark in der Kamera bearbeitete JPG's gibt, oder seltsame RAW-Formate, für deren Abspeicherung die Kamera sich mehrer Sekunden Auszeit nehmen muss.
Ich könnte mich mit einer DMD wie Reichmann sie beschreibt anfreunden, eigentlich warte ich schon lange darauf.
Und habe bisher vergeblich versucht, mir mit dem, was zur Zeit in den Schaufenstern steht, einen Ersatz zu schaffen.
Dass ich mir immer wieder - oft leider vergeblich - Mühe gebe, mit so einer Kamera ein brauchbares Foto zu machen, kann man hier im Blog gelegentlich sehen.
Aber zu mehr als annehmbaren Postkarten- oder Web-Fotos reicht es eben doch nicht.
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Samstag, 3. März 2007
Donnerstag, 8. März 2007
DMD … und es gibt sie doch?


Nachrichten von neuen Produkten gehören nicht in diesen Blog - trotzdem, heute gibt es eine Ausnahme!
Die Sigma DP1 wird offensichtlich wahr und verspricht wirklich Neues und Spannendes.
Ist das das DMD auf das wir warten?
In Kürze:
APS-Sensor, JPG und RAW, festeingebaute Optik, 16,6mm equiv. 28mm, 1:4.0, Hotshoe und externer Sucher.
Man kann gespannt sein!
Dienstag, 12. Juni 2007
A never ending story …
Thom's Compact Camera Challenge

ist ein weiteres Kapitel im einer endlosen Reihe von Versuchen, der Kamerindustrie endlich mal eine durch und durch vernünftige kleine Kamera abzuringen: das "Decisive Moment Devise" oder kurz DMD.
Übrigens: für "Nikonesen" gibt es eine Menge anderer interessanter Beiträge auf Thom Hogans Site.
Aktualisierung:
The State of the 'DMD' Idea: Beitrag von MIKE JOHNSTON in The Online Photographer

ist ein weiteres Kapitel im einer endlosen Reihe von Versuchen, der Kamerindustrie endlich mal eine durch und durch vernünftige kleine Kamera abzuringen: das "Decisive Moment Devise" oder kurz DMD.
Übrigens: für "Nikonesen" gibt es eine Menge anderer interessanter Beiträge auf Thom Hogans Site.
Aktualisierung:
The State of the 'DMD' Idea: Beitrag von MIKE JOHNSTON in The Online Photographer
Freitag, 1. Mai 2009
Dr. Photo: neues aus dem Traumlabor
… vielleicht wird es ja Wirklichkeit: eine konsequente Weiterentwicklung der klassischen KB-Messsucherkamera als Micro-Four-Thirds-Kamera (MFT).
Dazu zwei, drei lichtstarke, ultrakompakte sog. Pancake-Festbrennweiten (z. B. 14/20/40mm equiv. 28/40/80mm) und ein aufsteckbarer EVF-Sucher, der das Bild via Hotshoe vom Sensor abnimmt und fertig ist das SPD/DMD!
Die erste MFT-Kamera, die Panasonic G1, hat ja bekanntlich bereits die höchsten Weihen erhalten.
Auch wenn es Olympus/Panasonic bisher noch nicht gelungen ist, die Bildqualität gängiger DSLR-Kameras bei hohen Empfindlichkeiten zu erreichen - der Anschluss ist geschafft.
Im DxOMark-Ranking liegt die G1 noch vor der Nikon D70 und den Olympus 410/510, in Reichweite sogar einer Olympus E-3 oder der Leica M8.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch 3200 ISO und mehr kein Thema mehr sein werden.
Muss man sich nicht eher fragen, ob die klassischen DSLR-Kameras als Maßstab für die MFT-Kameras überhaupt taugen, ob man nicht eher schauen muss, wieweit sich die G1 von ihrer vielgelobten Schwester LX3, der Canon G10 oder den vielen Bridgekameras absetzen kann.
Natürlich, Sensor so groß, Bildqualität so hoch wie es nur geht.
Aber auch Oskar Barnack hat letztendlich eine Entscheidung getroffen, die nur vordergründig ein Kompromiss war: die beste Kamera ist und bleibt halt immer die, die man auch dabei hat!
So einfach ist das!
meint euer Dr. Photo
Dazu zwei, drei lichtstarke, ultrakompakte sog. Pancake-Festbrennweiten (z. B. 14/20/40mm equiv. 28/40/80mm) und ein aufsteckbarer EVF-Sucher, der das Bild via Hotshoe vom Sensor abnimmt und fertig ist das SPD/DMD!Die erste MFT-Kamera, die Panasonic G1, hat ja bekanntlich bereits die höchsten Weihen erhalten.
Auch wenn es Olympus/Panasonic bisher noch nicht gelungen ist, die Bildqualität gängiger DSLR-Kameras bei hohen Empfindlichkeiten zu erreichen - der Anschluss ist geschafft.
Im DxOMark-Ranking liegt die G1 noch vor der Nikon D70 und den Olympus 410/510, in Reichweite sogar einer Olympus E-3 oder der Leica M8.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch 3200 ISO und mehr kein Thema mehr sein werden.
Muss man sich nicht eher fragen, ob die klassischen DSLR-Kameras als Maßstab für die MFT-Kameras überhaupt taugen, ob man nicht eher schauen muss, wieweit sich die G1 von ihrer vielgelobten Schwester LX3, der Canon G10 oder den vielen Bridgekameras absetzen kann.
Natürlich, Sensor so groß, Bildqualität so hoch wie es nur geht.
Aber auch Oskar Barnack hat letztendlich eine Entscheidung getroffen, die nur vordergründig ein Kompromiss war: die beste Kamera ist und bleibt halt immer die, die man auch dabei hat!
So einfach ist das!
meint euer Dr. Photo
Samstag, 20. Juni 2009
Dr. Photo's Wort zum Sonntag
Immer wieder neu, immer wieder schön - und doch ewig das Gleiche
Über Fotografie diskutiert - mit Leidenschaft, Engagement und Sachwissen - wird nur (?) in den USA.
Oder habe ich einfach hier bei uns in Deutschland noch nicht die richtigen Foren gefunden?
Das aktuelles Thema heißt: ist nun mit der Olympus E-P1 unsere Vision von der idealen Kamera in Erfüllung gegangen?
Das Schöne an Heilserwartungen ist ja, das sie sich nie erfüllen und deshalb fort und fortsetzen können - ad infinitum!
Und jetzt also fragen wir uns, haben wir mit der E-P1 endlich die vielbeschworene digitale Leica CL, das Decisive Moment Digital (DMD), das Street Photography Device (SPD) gesehen.
Natürlich nicht - und das ist auch gut so!
Was bliebe uns denn noch, wäre dieses Thema endgültig ad acta gelegt?
Kein Fachsimpeln mehr über gelegte und ungelegte Eier, keine Gerüchteküche, hinter deren Dampfschwaden wir in lustvoller Erwartung die Überkamera vermuten können.
Also, besser wir lassen alles beim Alten.
Denn obwohl wir den Kameraherstellern seit Jahren immer wieder predigen, wie eine wirklich gute Kamera auszusehen hat - sie wollen und wollen nicht auf uns hören.
OK, das eine oder andere haben sie ja begriffen …
ABER
Also, sei's drum, müssen wir halt noch etwas auf die guten Bilder warten.
Gehen wir noch ein letztesmal mit unserer alten Kamera in den Sommerurlaub - was dabei rauskommt wissen wir ja.
Aber gleich danach, wir können es kaum erwarten, dräut schon die Photokina 2009!
Und - ich verkünde euch große Freude - so hell sieht unsere Zukunft aus:
Versprochen!
das verkündet euch euer Dr. Photo
und wünscht "Gut Licht" und ein schönes Wochenende
Über Fotografie diskutiert - mit Leidenschaft, Engagement und Sachwissen - wird nur (?) in den USA.
Oder habe ich einfach hier bei uns in Deutschland noch nicht die richtigen Foren gefunden?
Das aktuelles Thema heißt: ist nun mit der Olympus E-P1 unsere Vision von der idealen Kamera in Erfüllung gegangen?
Das Schöne an Heilserwartungen ist ja, das sie sich nie erfüllen und deshalb fort und fortsetzen können - ad infinitum!
Und jetzt also fragen wir uns, haben wir mit der E-P1 endlich die vielbeschworene digitale Leica CL, das Decisive Moment Digital (DMD), das Street Photography Device (SPD) gesehen.
Natürlich nicht - und das ist auch gut so!
Was bliebe uns denn noch, wäre dieses Thema endgültig ad acta gelegt?
Kein Fachsimpeln mehr über gelegte und ungelegte Eier, keine Gerüchteküche, hinter deren Dampfschwaden wir in lustvoller Erwartung die Überkamera vermuten können.
Also, besser wir lassen alles beim Alten.
Denn obwohl wir den Kameraherstellern seit Jahren immer wieder predigen, wie eine wirklich gute Kamera auszusehen hat - sie wollen und wollen nicht auf uns hören.
OK, das eine oder andere haben sie ja begriffen …
ABER
- die Kamera ist zu groß für die Hemdtasche
- trotzdem schade, dass kein Sucher eingebaut ist
- der LCD-Monitor ist nicht schlecht, aber er ist nicht schwenkbar
- bei 6400 ISO und schlechtem Licht rauscht es in den Schatten
- der neue Verschluß ist zwar leise, aber immer noch zu laut
- gut dass es eine Festbrennweite gibt, schlecht, dass es nicht mehr sind
- und lichtstark sollten sie sein, trotzdem nicht groß und schwer
- aber doch so groß, das eine Entfernungsskala draufpasst
- und außerdem: die Kamera ist VIIIEEEL zu teuer!
Also, sei's drum, müssen wir halt noch etwas auf die guten Bilder warten.
Gehen wir noch ein letztesmal mit unserer alten Kamera in den Sommerurlaub - was dabei rauskommt wissen wir ja.
Aber gleich danach, wir können es kaum erwarten, dräut schon die Photokina 2009!
Und - ich verkünde euch große Freude - so hell sieht unsere Zukunft aus:
- Bessere Sensoren, bessere Signale, schöneres Gerausche!
- Vollformat wird Volksformat!
- HD-Videos wo immer wir gehen und stehen!
- Weitwinkel so weit das Auge reicht!
- Größerer und schnellerer Speicher und zwar für alle!
- Dynamikumfang bis zum Anschlag!
- Immer preiswertere DSLRs, wir sind doch nicht blöd!
Versprochen!
das verkündet euch euer Dr. Photo
und wünscht "Gut Licht" und ein schönes Wochenende
Donnerstag, 31. Januar 2008
Sigma DP1 endlich im Frühjahr?
Da war doch noch was: richtig!Wir erinnern uns, Sigma stellte auf der photokina 2006 eine heiß ersehnte Kamera vor, die DP1.
Heiß ersehnt, weil auf dem Markt eine taschentaugliche Point&Shoot-Kamera mit professionellen Features bis heute nicht zu kaufen ist (mit Ausnahme der Ricoh GR II?).
Sigma aber kündigte an, die Kamera mit den 14 MP Sensor aus aus der Sigma SD14 auszurüsten.
Damit wäre eine einzigartige Kamera verfügbar, die als "DMD" oder "SPD" eine wirkliche Ergänzung einer bestehenden DSLR-Ausrüstung darstellen könnte.
Daraus wurde aber nichts und bald kursierte das böse Wort "vaporware" in der Fotoszene.
Jetzt, mit einem Jahr Verspätung, kündigt Sigma die Kamera für das Frühjahr 2008 an.
Schaun 'mer mal.
Postscriptum
Nachtrag:
- Camera Type Mid-Sized
- Manufacturer Sigma
- Model Number DP1
- Dimensions 113.3 x 59.5 x 50.3mm
- Weight 250.0 g
- Planned Availability Spring 2008
- Sensor Type 0.98 Foveon X3 CMOS
- 4.80 megapixels (total)
- 4.69 megapixels (effective)
- Filter Type Full Color
- Aspect Ratio 3:2, 16:9
- Image Dimensions 2640 x 1760 (4.6 megapixels)
- 2640 x 1485 (3.9 megapixels)
- 1872 x 1248 (2.3 megapixels)
- 1312 x 880 (1.2 megapixels)
- Image Quality 4 levels
- Image Preview / Review
- Viewfinder No
- LCD 2.5", 230,000 pixels
- 100% field of view
- Lens Type Sigma Lens
- Image Stabilization No
- Focal Length 16.6mm (actual)
- 28mm (35mm equivalent)
- Aperture Range f/4.0 - ???
- Focusing System 9-point contrast detection
- Manual Focus possible
- Focusing Range Normal: 12" - infinity (30 cm - infinity)
- ISO Sensitivity Auto (100 - 200), Flash (100 - 400), 100, 200, 400, 800
- Shutter Speed 15 - 1/2000 second
- Exposure Modes Program, Aperture, Shutter, Manual
- Metering Modes Evaluative, center-weighted average, spot
- Exposure Compensation +/- 3.0EV in 1/3EV increments
- White Balance Image Sensor - Auto, Sunlight, Shade, Overcast, Incandescent, Fluorescent, Flash, Custom, Manual
- Internal Flash Guide Number: 6
- Modes: Anti red-eye, Auto, Fill-in, Slow Sync, Off
- Range: 30cm to 2.1m at ISO 200
- Digital Zoom 3.0x
- Self Timer Yes, 2 or 10 seconds
- Time Lapse No
- Movie Format AVI with audio
- Recording Medium SD/MMC
- File System Complies with Design Rule for Camera File System (DCF)
- File Format CCD-RAW, 12-bit RAW (.X3F), JPEG (EXIF 2.21)
- Video Yes, NTSC / PAL switchable
- Computer USB 2.0 High Speed
- Other Audio out (monaural)
- Battery Type Lithium Ion rechargeable
- Battery Form Factor Proprietary BP-31
- Digital Print Order Format (DPOF) compliant Yes
- Internal Microphone Yes
- Internal Speaker Yes
- Tripod Mount Yes
- Remote Control No
Samstag, 22. Dezember 2007
Ricoh GR Digital II - noch kein Erfahrungsbericht
Ricoh GRD II, Bl. 2,4, 1/13 sec., Auto ISO, RAW konvertiert ACRS/W in Photoshop mit_ na, ihr wisst ja!
Model Release liegt vor!
(übrigens: der helle Streifen, der rechts von meinem Kopf von oben nach unten durchs Bild geht ist kein Bildfehler sondern ein Wandabsatz!)
Nein, im Ernst, dass die Kamera auf Anhieb - es ist Bildnr. 2 - brauchbare Fotos macht, sieht man an dem - nun ja - "kreativen" Selbstportrait.
Ich möchte für die nächsten Tage nichts planen und auch keine Versprechungen machen.
Aber sobald ich ein paar aussagekräftige Erfahrungen mit der Kamera als "Street Photography Device, SPD" (Mike Johnston nennt sowas "Decisive Moment Device, DMD") habe, werde ich auch was dazu schreiben.
Ich werden auf jeden Fall versuchen, täglich auf den Auslöser der Ricoh zu drücken und die Ergebnisse zu posten.
An ihre Bildergebnissen sollt ihr sie messen!
Weil ich den Eindruck habe, dass sich schon eine ganze Menge Leser in die Weihnachtsferien verabschiedet haben, heute schon von hier aus:
Frohe Festtage!
Merry Christmas!
Joyeuse Noël!
Merry Christmas!
Joyeuse Noël!
Mittwoch, 16. April 2008
Das Sigma DP1 Paradoxon
Elefanten sind lange schwanger, aber nicht so lange, wie es Sigma mit seiner DP1 war.
Jetzt steht sie, die erste "taschenfähige" Kamera mit APS-C Sensor, zu einem stolzen Preis in den Schaufenstern.
Bereits in der Zeit vor ihrer Niederkunft wurde viel über diese Kamera spekuliert und geschrieben.
Die euphorischen Heilserwartungen vor dem Erscheinen der Kamera sind allerdings verhaltenen Einschätzungen gewichen.
In einem Punkt sind sich aber alle einig: unter all den sogenannten P&S-Kameras liefert die DP1 eindeutig und mit Abstand die beste Bildqualität.
Michael Reichmann beschreibt in seinem Erfahrungsbericht unvoreingenommen die Schwächen der kleinen Sigma: das Durcheinander im Menu, den langsamen Autofokus, das Einfrieren des Sucherbildes nach dem Fokussieren, den nicht fixierbaren manuellen Fokus, die Unmöglichkeit für Schnappschüsse eine Hyperfokaldistanz einzustellen, die schlechte Qualität des LCD-Bildschirms (den er ins Jahr 2002 zurückdatiert), die unausgereifte Software zur Entwicklung der Foveon-RAW's.
Er beschreibt die Bildergebnisse der DP1 als sauber, scharf und hochauflösend, kann aber keine prinzipiellen Vorteile des von Sigma verbauten Foveon-Sensors vor den Bayern-Senoren erkennen.
Seine Schlußfolgerung:
Ob Michael mit der Sigma DP1 seine "DMD - the camera I like to own" gefunden hat?
Ist das die Kamera, ohne die "wir ernsthaften Fotografen" nicht mehr leben können?
Ich glaube nicht.
Jetzt steht sie, die erste "taschenfähige" Kamera mit APS-C Sensor, zu einem stolzen Preis in den Schaufenstern.Bereits in der Zeit vor ihrer Niederkunft wurde viel über diese Kamera spekuliert und geschrieben.
Die euphorischen Heilserwartungen vor dem Erscheinen der Kamera sind allerdings verhaltenen Einschätzungen gewichen.
In einem Punkt sind sich aber alle einig: unter all den sogenannten P&S-Kameras liefert die DP1 eindeutig und mit Abstand die beste Bildqualität.
Michael Reichmann beschreibt in seinem Erfahrungsbericht unvoreingenommen die Schwächen der kleinen Sigma: das Durcheinander im Menu, den langsamen Autofokus, das Einfrieren des Sucherbildes nach dem Fokussieren, den nicht fixierbaren manuellen Fokus, die Unmöglichkeit für Schnappschüsse eine Hyperfokaldistanz einzustellen, die schlechte Qualität des LCD-Bildschirms (den er ins Jahr 2002 zurückdatiert), die unausgereifte Software zur Entwicklung der Foveon-RAW's.
Er beschreibt die Bildergebnisse der DP1 als sauber, scharf und hochauflösend, kann aber keine prinzipiellen Vorteile des von Sigma verbauten Foveon-Sensors vor den Bayern-Senoren erkennen.
Seine Schlußfolgerung:
Im Ergebnis ist die Sigma DP1 ist in der Lage, sehr hohe Qualität zu liefern, möglicherweise die höchste von allen aktuellen pocket-sized Kameras.
Aber ich bin mir sicher, dass sich diese Qualität weniger aus der Nutzung der Foveon Technologie ergibt. Dafür ist eher der APS-C große Sensor und ein hochwertiges Objektiv der Grund.
Und wenn andere Kamerahersteller sich entscheiden, diesem Weg zu folgen, und sie mehr Aufmerksamkeit auf grundlegende Kamerafunktionen legen als Sigma, kann es für Sigma sehr schwer werden, mitzuhalten, wenn sie nicht schleunigst in die Puschen kommen.
Hey Canon - wie wär's mit einer G10 mit einem 1,6-X-Sensor und einem menschenwürdigen optischen Sucher?
Nun, das wäre ein Killer-Wettbewerber, und ernsthafte Fotografen würden sich in Scharen diese Kamera kaufen.
Ob Michael mit der Sigma DP1 seine "DMD - the camera I like to own" gefunden hat?
Ist das die Kamera, ohne die "wir ernsthaften Fotografen" nicht mehr leben können?
Ich glaube nicht.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Canon G10 - ein erster Eindruck

"In the past, if I took a great shot with a point and shoot camera, I would always wish I had taken it with a DSLR instead, because I was sure the shot would have looked that much better. I am not so sure anymore. I no longer regret having used the G10 instead of my 5D.
The image quality is that good."
"Immer, wenn ich ein gute Foto mit einer Point&Shoot-Kamera gemacht habe, habe ich mir gewünscht, ich hätte es mit einer DSLR gemacht, weil ich sicher war, dass das Foto damit viel besser ausgesehen hätte.
Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich bedaure nicht mehr, dass ich die G10 und nicht meine D5 benutzt habe.
Die Bildqualität ist so gut."
schreibt Edward Taylor in seinem kleinen Canon G10 Review und so könnte auch die Zusammenfassung seines Artikels lauten.
Sind wir also einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer brauchbaren DMD/SPD?
Schaun mer mal …
Und wo wir schon dabei sind: Canon EF-S 18-200mm 1:3.5-5.6 IS review
"Wer hohe technische Qualität will, muss woanders suchen. Aber in der Summe ihrer Eigenschaften ist die Optik so gut wie jedes andere Superzoom-Optik, das es zu kaufen gibt. Für den, der die Bequemlichkeit so einer Linse will, ist sie eine gute Wahl."
Dienstag, 1. September 2009
Keine Verlegenheitslösung - Canon EOS 7D

Chiemsee, Fraueninsel • Ricoh GRD II
Manchmal postet man ein Bild, weil man meint, es müsste mal wieder sein - eine Verlegenheitslösung (siehe oben).
Manchmal kommt eine Kamera auf den Markt, weil die Konkurrenz drückt, weil es einfach wieder an der Zeit scheint - eine Verlegenheitslösung.
Die Canon- Serie 30D, 40D und 50D waren jeweils - als mehr oder weniger kleine Weiterentwicklung der EOS 20D - zumindest halbe Verlegenheitslösungen (die 50D in mancher Hinsicht sogar ein Rückschritt).
Jetzt macht Canon einen Schritt nach vorn: bei der 7D dokumentiert der Name, dass hier nicht nur ein paar marginale Features ein vorhandenes Modell aufwerten sollen.
Im Gegenteil, mit der 7D kündigt Canon womöglich das Ende der xxD-Reihe an, auf jeden Fall aber die Weiterentwicklung der xD-Reihe.
Es fehlt jetzt nur noch die EOS 3D, von der ich mir ziemlich viel verspreche (ich selbst habe u. a. mit einer analogen EOS 3 fotografiert, eine ausgesprochen reaktionsschnelle Kamera mit allen wichtigen Features der 1er-Serie, die durch einen Booster auf die Geschwindigkeit der EOS 1N aufrüstbar war und ohne Booster auch als leichteres und kompaktes Gehäuse einzusetzen war. Die beste 1er, die es je gab!-).
Es fehlt jetzt nur noch die EOS 3D, von der ich mir ziemlich viel verspreche (ich selbst habe u. a. mit einer analogen EOS 3 fotografiert, eine ausgesprochen reaktionsschnelle Kamera mit allen wichtigen Features der 1er-Serie, die durch einen Booster auf die Geschwindigkeit der EOS 1N aufrüstbar war und ohne Booster auch als leichteres und kompaktes Gehäuse einzusetzen war. Die beste 1er, die es je gab!-).
Klargemacht hat Canon übrigens auch, dass APS-C-Sensoren Potential haben und weiterentwickelt werden.
Es gibt nicht ein "digitales Sensorformat", es wird weiterhin viele geben.
Was mir an der 7D auf den ersten Blick auffällt:
- der Sucher mit 100% Darstellung bei 1facher Vergrößerung und einem transparenten LCD-Overlay, auf dem sich z. B. ein Liniengitter, die AF-Punkte, aber auch ein künstlicher Horizont darstellen lassen
- die Steuerung von bis zu drei externen Blitzen via dem eingebauten Blitz - die Zeit der Infrarot-Leiden ist damit vorbei
- und die schnelle Bildfolge von 8 B/s lässt - ganz im Gegensatz zur "alten Tante" 5D - auf eine reaktionsschnelle Kamera hoffen
- und, wer's braucht, die Videofunktion scheint gegenüber der 5D MK II verbessert.
Auch spannend: Panasonic hat die erwartete GF1 vorgestellt, eine MFT-Kamera mit dem elektronischen Aufstecksucher, der der Olympus E-P1 leider fehlt.
Ich vermute mal, die GF1 wird hier im Blog bald einen Auftritt haben, schaun mer mal …
siehe auch hier
Montag, 20. Juli 2009
Gucksch Du?

… mit EVF und 2.0/17mm Linse?
Ist nicht wahr! Nicht wahr?
Ein NEO* statt einem DMD/SPD!
Schaun mer mal …
*non existing object
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