Sigma macht tatsächlich den zweiten Schritt und
Carl Rytterfalk zeigt erste Fotos, die er mit einem Vorserienmodell der
Sigma DP2 machen konnte.

Schon erstaunlich, dass sich
Sigma nach der "
Misere" mit der
DP1 an das zweite Modell gewagt hat, immerhin möchte man vermutlich nicht nur Beifall für die Leistungen von Optik und Sensor, sondern auch Geld verdienen.
Keine Frage, die Fotos, die Carl Rytterfalk uns vorstellt, sind ein exzellenter Auftritt für die neue Kamera und ihre 25mm/f2.8 Linse (KB equiv. 40mm).
Aber man kann nur hoffen, dass Sigma auch seine Hausaufgaben gemacht hat!
Moniert wurde bei der
DP1 das Durcheinander im Menü, der langsame Autofokus, das Einfrieren des Sucherbildes nach dem Fokussieren, der nicht fixierbare manuelle Fokus, die Unmöglichkeit für Schnappschüsse eine Hyperfokaldistanz einzustellen, die schlechte Qualität des LCD-Bildschirms (der besser ins Jahr 2002 passt), die unausgereifte Software zur Entwicklung der
Foveon-RAW's.
Aber wie es auch sei, der
Foveon-Sensor wird sich auch in Zukunft nicht eindeutig gegen den
Bayer-Sensor positionieren können, er wird, da bin ich mir sicher, auch weiterhin nur in Nischenprodukten zu finden sein.
Und das wiederum heißt, es wird in den verbreiteten RAW-Konvertern auch weiterhin kein Modul für die Konvertierung der Sigma-Daten zu finden sein.
Eine Kamera, ein System, dass sich nicht in einen gängigen
Workflow einbinden lässt, ist ein Nischenprodukt und wird es - leider? - immer bleiben.
Ein Kommentator schreibt:
"This could be the ultimate digital street shooters camera (besides a M8 of course)…at an affordable price …"
Really???