Freitag, 3. Oktober 2008

Franz-Josef Strauß und "Tag der Deutschen Einheit"

Fotografiert mit Olympus OM-Kamera auf Kodak Tri-X


Mössinger Arbeiter hatten im Januar 1933, gleich nach der Ernennung Adolf Hitlers zu Reichskanzler einen Generalstreik organisiert, um die Machtergreifung durch die Nazis zu verhindern - vergeblich.

Anlässlich des Bundestagswahlkampfes 1980 kam der Kanzlerkandidat der Union, Franz-Josef Strauß, auch ins "rote Mössingen".
Der Einsatz seiner Sympathisanten war vergeblich - Helmut Schmidt blieb Bundeskanzler.

Franz-Josef Strauß, einer der streitbarsten und umstrittensten Politiker der Bundesrepublik, ist vor 20 Jahren, am 3. Oktober 1988 gestorben und wurde wie ein König zu Grabe getragen.

Heute fordert die CSU die Aufnahme seiner Büste in die Ruhmeshalle Walhalla.
"Die Reihe der in der Walhalla Geehrten wäre nicht vollständig ohne ihn“, meint CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer





Weil heute auch "Tag der Deutschen Einheit" ist, hier noch der Hinweis auf eine kleine Anekdote, in der zwar kein Strauß, dafür aber ein Bush, ein Kohl und eine Leica vorkommen.

Übrigens: die Geschichte ist vom 3. Oktober 1990, dem ersten Nationalfeiertag nach der Wiedervereinigung.

2004 versuchte der Agenda-Kanzler Gerhard Schröder, den Feiertag zugunsten höheren wirtschaftlichen Wachstums auf den ersten Sonntag im Oktober zu verlegen.

Wir stellen heute erfreut fest - vergeblich!


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