Donnerstag, 16. Juni 2011

Zwei Fotografen – zwei Reisebilder

© Markus Spring

Fuji X100, f2, 1/80 sec., 200 ISO, Programmautomatik

Zwei Reisebilder, einmal die "Sprache der Wand" auf Krk.
Einmal "La grande bleue" an der Côte d'Azur.

Markus schreibt zu seinem Projektbeitrag aus Krk:
"Some walls speak in pictures!"

Dienstag, 14. Juni 2011

Reisebilder – Tournus

Fuji X100

Tournus – ein verschlafenes kleines Nest an der wunderbaren Saône gelegen.

Das Städtchen hätte durchaus Potential, dient aber vor allem als Anlegestelle für Flußkreuzfahrtschiffe, die ihrem vorwiegend älteren Publikum hier die Gelegenheit geben den Hund Gassi zu führen um dann schleunigst wieder den Anker zu lichten und Richtung Macon weiterzufahren.

Das Hotel de la Paix (Zimmer in der Annexe nehmen) eignet sich als Nachtlager für Durchreisende. Das Restaurant ist überraschend ambitioniert und trotzdem preiswert.

Samstag, 11. Juni 2011

PEACE six times

© Carl Wesse

Carl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Seen on a roll-up garage door in Shelton, CT, USA"

Freitag, 10. Juni 2011

3sat bei Kontext:Wochenzeitung

Vorbereitung zu den Dreharbeiten mit Josef Otte Freudenreich • Fuji X100, f2, 1/125 sec., 200 ISO

Susanne Stiefel im Interview • Fuji X100, f3.5, 1/200 sec., 200 ISO

3sat war bei KONTEXT:WOCHENZEITUNG - durchaus ein Erlebnis einen Seitenwechsel zu erleben, auch mal "Objekt" journalistischer Arbeit zu sein.

Die beiden Fotos – mit der Fuji X100 fotografiert – sind nur eine kleine Dokumentation für den Hausgebrauch.
Aber vor allem in ersten Bild lässt sich sehr gut sehen, wie gut die Kamera mit hohen Kontrastumfängen umgehen kann.

Montag, 6. Juni 2011

Das brausende Leben… Atomkraft

Fuji X100, 1/2 sec., f 4, 3200 ISO, Auto WB

Ich war schon am Einpacken, als mir die Fuji einfiel.
Kurz aufs Stativ nicht groß um den Ausschnitt gekümmert und abgedrückt - ein Bild aus dem "brausenden Leben".

Vom Stativ aus würde ich normalerweise nicht mit 3200 ISO fotografieren, hier nur mal versuchshalber.
Das Bild ist in RAW Developer "entwickelt", kleine Kontrastanpassung, nicht nachgeschärft.

Bis auf kleine "Geisterbilder" an punktförmigen Lichtquellen (verstärkt zu den Bildrändern hin) ein nahezu perfektes Ergebnis.

Zommobjektive auch die L's von Canon haben mehr Probleme mit vagabundierendem Licht, verteilen ihre "Geister" oft mehrfach und nicht direkt an die Lichtquelle gebunden.

Freitag, 3. Juni 2011

Die Lesende

Fuji X100, Zeitautomatik (ca. 1/350sec.), f4, 200 ISO

Ich habe mit einer "Schnappschuss-Einstellung" fotografiert: manueller Fokus auf 3m bei Blende 4 ergibt einen akzeptablen Schärfebereich von ca. 2 bis 6m.

RAW entwickelt in Irident RAW Developer, S/W-Umsetzung mit DXO Filmpack.

Taugt die Fuji X100 für die "street photography"?
Absolut!


Lesende gibt es übrigens viele!

Donnerstag, 2. Juni 2011

Fuji X100 – second sight, second shot

Fuji X100, 1/150sec., f2.5, 200 ISO, RAW entwickelt in RAW Developer

600x600px

Heute mal Versuche mit RAW-Konvertern gemacht.
Zu meiner Überraschung bringt der Irident RAW Developer (ACR hat mich im Vergleich nicht überzeugt) ein sehr ansprechendes Ergebnis, das kaum noch der Korrektur bedarf.

Der lokale Kontrast wurde in Photoshop etwas optimiert, mit Photokit Sharpener sachte nachgeschärft (wer es mehr "filmlike" mag braucht nicht nachzuschärfen), die Farbsättigung habe ich leicht reduziert (das Fuji X100 Profil von RAW Developer erzeugt im Gegensatz zu ACR eine sehr hohe Farbsättigung).

Das "real life" Ergebnis ist auf gutem DSLR-Niveau.
Im Vergleich zu GF1 und GH2 von Panasonic fällt natürlich der schönere Schärfe/Unschärfeverlauf auf.
Ich meine auch zu sehen, dass die Fuji weichere Tonwertverläufe hat und eine natürlichere, weniger "aggressive" Detailschärfe.
Man darf einfach nicht vergessen, dass in die Kamera ein lichtstarkes Weitwinkel verbaut ist, das selbstverständlich einen anderen Bildcharakter hat als Festbrennweiten von 50 bis 135mm.

Bin gespannt auf Ergebnisse aus dem "brausenden Leben".

Fuji X100 - first sight, first shot.

100% Ausschnitt, 400x600 px


Fuji X100, 1/64, f2 (Progr.-Automatik),
 2500 ISO, Auto ISO, Auto WB, JPG fine
Fuji Standardeinstellungen, JPG Fine direkt aus der Kamera, keine Bearbeitung, Ausschnitt aus nebenstehendem Bild.


Mein erster Eindruck entspricht den einschlägigen Reviews: 
  • Kamerabedienung teilweise etwas frickelig
  • Menus gewöhnungsbedürftig
  • Sucher erste Sahne
  • Einblendung von Entfernungsskala (endlich!) und künstlichem Horizont möglich (sinnvolle Referenz bei Aufnahmen mit dem optischen Sucher!)
  • lautloses Fotografieren möglich (endlich!)
  • Fokus und Belichtung auf den Punkt
  • sehr guter Weißabgleich unter Kunstlichtbedingungen
  • Abbildungsleistung/Detailschärfe bei offener Blende auch in Randbereichen auf sehr hohem Niveau (sehe keine weichen Ränder!)

Michael Reichmann schreibt: "Exceptional But Frustrating"
Ich würde eher sagen: Eine "Barnack-Kamera", nicht perfekt, aber was/wer ist schon perfekt?
Eben…!


Weiter Bilder und Einschätzungen folgen.

Dienstag, 31. Mai 2011

Another PEACE Beetle

Ansonia, CT • © Carl Weese

Carl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Saw this parked near a veterinary hospital in Ansonia on my way to photograph a Memorial Day parade in Seymour, CT."

Und hier ist der erste Beetle 

Montag, 30. Mai 2011

Another PEACE Bulli

© Manfred Edinger

Manfred schreibt zu seinem Projektbeitrag (mit dem dritten PEACE Bulli):
"…aufgenommen heute früh in München. Ich würde es mal "Friede-Freude-Eierkuchen" nennen."

Manfred's Blogs sind hier und hier. 

Samstag, 28. Mai 2011

Schwarzlicht Fotografie – Beo Beyond

© Beo Beyond

Beo Beyond schreibt zu seinen Bildern:
"Über meine Arbeit zu schreiben fällt mir gar nicht so leicht.
Die Bilder (Malerei) sind Mixed-Media-Arbeiten, die Fotografie, digitale Bildbearbeitung, verschiedene Printtechniken und Malerei verbinden.
Ich bin dabei Autodidakt und habe Jahre gebraucht um diese Techniken zu entwickeln, die weitab von den ausgetrampelten Pfaden liegen, die man an Kunstakademien findet."


© Beo Beyond


Sonntag, 22. Mai 2011

Dienstag, 17. Mai 2011

Broder brodelt: Grüner Mob mobbt Hany Azer

Auf dem Weg zur grünen Öko-Diktatur ist die Bundesrepublik gestern einen guten Schritt vorangekommen.


Viele bunte Möpse verderben auf der 75. (!) Montagsdem den S21-Köchen den Brei…


Jeder Fall von sexueller Belästigung in einem Großraumbüro (oder New Yorker Hotel!) löst überregionale Schlagzeilen aus.
Aber wenn einer der besten Ingenieure der Republik, der unter anderem Projektleiter für den Bau des Berliner Hauptbahnhofs gewesen ist, aus dem Job gemobbt wird, regt sich nicht einmal Frank Bsirske (?) darüber auf.


…während schon das nächste Mobbing-Opfer präsentiert wird.

Sonntag, 15. Mai 2011

Atlas, Mauersegler, Marrakesch

Panasonic GH2 mit Lumix G 45-200mm

München und Marrakesch liegen nur 3 1/2 Flugstunden auseinander.
Und München und Marrakesch haben zumindest eines gemeinsam: die Nähe zu den Bergen.
Von Marrakesch in die Skigebiete des Atlasgebirges sind es gerade mal 70 km. Von München in die Alpen ist es kaum näher.

Das wunderbare Bergpanorama bekommt man allerdings nicht bei jedem Besuch von Marrakesch zu sehen. Wie auch in München braucht es eine spezielle Wetterlage, Wind, Dunst- und Staubfreiheit, dann steht das Gebirge plötzlich direkt vor der Haustür.
Und dann sind die Schneeberge von jeder Dachterrasse aus zu sehen.

Im Unterschied zu München, ist die Gebäudehöhe in der Innenstadt reglementiert. Einzig die Minarette dürfen über die Wohnbebauung hinausragen. Dadurch ergibt sich eine über die gesamte Medina fast durchgängige Dachfläche, nur unterbrochen von unterschiedlich großen Satellitenantennen, ein Katzenparadies sondergleichen.

Morgens und abends kreisen Mauersegler in dichten Schwärmen über der Stadt und fischen sich das Aeroplankton aus der warmen Luft.

Man steht im milden Licht der Abendsonne und schaut und schaut und schaut…

Samstag, 14. Mai 2011

Samstag, 7. Mai 2011

Les reflèts de Marrakesh







Endlich tut das Internet wieder.
Es folgen das Foto vom Freitag unter der schon bekannten Überschrift und ein aktuelles Bild von heute:
ein Demonstration gegen den Terrorismus auf dem Jemaa el Fna. Im Hintergrund das durch einen Bombenanschlag zerstörte Cafe Aragana.







Die marrokanische Fahne und der König gehen natürlich vorweg.

(die Fotos sind mit einem Link zur großen Darstellung hinterlegt)


—--
Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Freitag, 6. Mai 2011

Les reflets de Marrakesh





Ich fürchte, das Foto wird nur als thumbnail dargestellt.
Vielleicht funktioniert ja der Link auf Picasa?

Wird schon noch!

—--
Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Mittwoch, 4. Mai 2011

Objét trouvé: Onion Near The Tracks

© Markus Spring

Markus writes on his contribution:
"Probably not the right habitat for those onions, near the tramway tracks in Munich. But the sand gives a salt-like impression and creates a bit of a kitchen-like feeling, isn't it?"


Thank Markus and Carl, that you get TPE alive.
Dr. Photo now travels to Marrakech and will be back - Inshallah - at the end of the week.
Maybe, he sends a picture postcard?
And if not tomorrow, maybe the day after tomorrow?

Schaun mer mal…

Sonntag, 1. Mai 2011

PEACE shirt

Waterbury, CT • © Carl Weese

Carl schreibt zu seinem Projektbeitrag:

"I encountered this young man with his peace T-shirt and asked to take his picture. This time, the person was a stranger to me, but willing to stop to have his picture taken. I explained that a friend in Germany has a website collecting Peace Sign pictures, and told him to Google The Public Eye in a few days to see his contribution. I didn't ask for an explanation, figuring the shirt itself was meant to do that. Though in fact I can't figure it out."


In these days the contributions of Carl are the rescue for TPE.
I had just too much going…

Samstag, 23. April 2011

Zwei Hinweise zur Fuji X100






Michael Reichmann hat die Fuji X100 getestet und ihr seinen Segen gegeben.

Er fasst zusammen:"…sie ist eine hervorragende, ja so gar eine zeichensetzende Kamera, möglich, dass sie sofort ein Klassiker wird.
Nach meiner Meinung ist sie von "absolut herausragend" nur durch einige leicht zu behebende Probleme der Benutzeroberfläche entfernt. Ein Firmwareupdate, das alles korrigieren kann, kommt hoffentlich in nächster Zeit.
Oh ja, Trotz meiner Bedenken kaufe ich mir eine - sie ist so GUT!"

Andere Kamera-Reviewer kommen zum selben Ergebnis: Kamera ist herausragend, Benutzeroberfläche nicht sehr bedienerfreundlich, bzw. für einige grundlegende Einstellungen muss man zu viel im Menü navigieren.


Und wer jetzt noch nicht überzeugt ist, schaut hier:

Auf Platz 21 liegt die Fuji X100 noch vor der Canon 5D (28) und der Leica M9 (33).
Damit ist sie die erste Kompaktkamera, die es mitten in die Oberklasse der Vollformat DSLR's geschafft hat.

Gerüchteweise soll es noch im Herbst eine abgespeckte Version (X200?) geben.
Abspecken geht wohl nur an zwei Stellen: es könnte z. B. ein Objektiv mit Lichtstärke f2.8 bzw. f3.5 verbaut werden.
Wahrscheinlicher aber ist der Wegfall des Hybrid-Suchers. Damit verlöre die Kamera aber ihren Sex-Appeal.

Jetzt bin ich aber erstmal auf die Kamera gespannt!

Mittwoch, 20. April 2011

PEACE Tea

Lee, Massachusetts • © Carl Weese



Carl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Found in the cooler at a gas station/convenience store."

Montag, 18. April 2011

iPad-Magie

Panasonic GH2 mit Lumix 2.5/14mm

Auch wenn man mal sonst nix auf der Pfanne hat – ein Notnagel (Bild) findet sich!

Dafür aber – und das ist für mich eine Premiere– ist dieser Post ferngesteuert vom iPad via entferntem (nicht im gleichen Netzwerk!) Computer erstellt.
Das dafür benutzte App ist "TeamViewer".

Das Programm "weckt den Rechner auf", loggt sich ein, ich rufe Safari auf, öffne Blogger, suche ein Bild in der Bilddatenbank des Rechners, lade es hoch, Text schreiben – fertig!

Funktioniert nicht so komfortabel wie auf dem Rechner, aber es funktioniert!
Das iPad ist eben doch nicht nur eine Spielekonsole und aus dem trüben Wasser des Appstores kann man doch ab und an ein Nugget fischen.

Dienstag, 12. April 2011

Ein Augenblick für das iPad

GH2 mit Lumix 2.5-14mm




Keine Sorge, das wird nicht das x-te iPad Review!
Aber manche Kollegin, mancher Kollege wird sich fragen, lohnt sich die Ausgabe, ist das iPad ein sinnvolles Werkzeug für FotografInnen?

Kurz gesagt: es ist in erster Linie ein Gerät, das zum bequemen Lesen, Film und Fernsehschauen, zum Surfen und Emailschreiben einlädt, aber nicht unbedingt zum produktiven arbeiten.
Irgendwo zwischen Smartphone und Laptop angesiedelt, von allem was, von allem aber nicht das Beste, nicht Fisch, nicht Fleisch.

Aber es ist ein "must have" und wer lange genug drum herum schleicht, wird sich eines kaufen und wenns – wie in meinem Fall - das letzte "alte", nur Wifi, nur 16GB ist – aber dafür günstig.

A propos günstig: statt UMTS macht man unterwegs seinen WLAN-Hotspot am besten mit dem Smartphone und Speicher gibt es in der "Cloud" (Dropbox, Amazon Cloud Drive, MobileMe etc.) genug und für "umme".

Dafür sollte man nicht vergessen, dass zum Gerät noch einiges dazu kommt: Taschen, Aufsteller, Bluetooth-Tastatur, Anschluß für Foto/SD-Karte, ein "Capacitive Stylus", damit man nicht immer mit fettigen Fingern auf dem Bildschirm rumschmieren muss, ein DVB-T-Tuner fürs Fernsehen und nicht zuletzt einige Apps (99% Kruscht!).
Das kostet ordentlich, da kommt noch so einiges zusammen!

Also, Freitag gekauft, Samstag ernüchtert, Sonntag gemerkt: da geht doch was.

Mit "Air Display" lässt sich das iPad als Zweitmonitor z. B. für die Photoshop-Paletten am Laptop einsetzen (siehe oben).
Mit "DSLRemote" kann man Kameras fernsteuern, sogar das Live-View-Bild kommt auf den iPad- Monitor.
"Filterstorm" ist eine ganz passable Bildbearbeitungssoftware, sofern man sich das auf dem iPad antun möchte (man kann nur JPG's importieren/bearbeiten).

Und dann - für mich das Highlight – "Desktop Connect", eine Software, mit der ich, wo ich steh und geh (WLAN vorausgesetzt), auf meinen Rechner im Büro zugreifen kann (der Desktop erscheint wie im Original auf dem iPad!) und z. B. Bilder aus der Datenbank holen kann um sie per Email oder ftp zu verschicken etc. pp.
Vorausgesetzt beide Rechner sind im Internet (und man hat einen Google-Account) läuft jedes Programm auf dem iPad, sogar Flash kann es verstehen!

Und das funktioniert!
Das Foto oben habe ich aufs iPad importiert, bearbeitet, konnte es aber nicht (das ist halt der abgespeckte Browser) via Safari in meinen Blog laden.
Also habe ich es per Email an mich verschickt, habe mich im Bürorechner eingeloggt und das Bild von dort aus hochgeladen - voilà.

Theoretisch hätte ich es vorher sogar in CS5 öffnen und das Bild vor dem upload auf meinem Rechner bearbeiten können - und das von zuhause aus.

So bin ich wieder etwas versöhnlicher gestimmt, schau mal was so wird und werde gegebenenfalls noch mal berichten.

Sicher ist aber eines: zum Fotografieren braucht keiner ein iPad!

Montag, 11. April 2011

PEACE for rent

Kingston, New York, 4/7/11 • © Carl Weese

Carl schreibt zu seinen Projektbeitrag:
"A vacant store front in the historic former state capital. There was nothing to indicate what business the former tenants ran here."

Freitag, 8. April 2011

Von BAD WALDSEE bis L. A. – RUPERT LESER, FOTOREPORTER

© Joachim E. Röttgers

Wir von Gegenlicht 21 hatten das Glück, dass Rupert Leser nur für uns aus Bad Waldsee angereist kam, um uns ganz exklusiv durch seine Ausstellung zu führen.

Rupert Leser ist ein freundlicher und trotz seines internationalen Erfolgs bodenständig gebliebener Kollege, der uns entlang seiner Bilder sehr anschaulich und anekdotenreich aus seinem Berufsleben erzählt hat.
Unter anderem welches Glück (siehe auch hier und hier) er hatte zur richtigen Zeit vom Schriftsetzer zu Fotoreporter gewechselt zu haben und in diesem Beruf erfolgreich und auskömmlich leben zu können.

Rupert Leser hat von Bad Waldsee aus die Welt erobert, aber er hat seinen Ankerpunkt im Oberschwäbischen nie verloren.
Rupert hat 35 Jahre lang für die Schwäbische Zeitung in Leutkirch tagesaktuell als Fotoreporter gearbeitet und dabei das ganze Spektrum redaktioneller Themen als wahrer Universalist bearbeitet. Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine immense Spannweite und Spannung in seinem Werk.

Hätte Rupert Leser die verlockenden Angebote angenommen von Bad Waldsee nach Hamburg, von der Schwäbischen Zeitung zu den Magazinen zu wechseln, die seine vielfach ausgezeichneten Sport- und Olympiafotos in großen Strecken gedruckt haben, wer weiß, ob es heute diese großartige Ausstellung seines Lebenswerks im Haus der Geschichte gäbe.

Die Ausstellung in Stuttgart geht noch bis zum 11. September 2011 und ist mehr als eine Empfehlung wert - sie ist ein "must have seen".

@ Joachim E. Röttgers




Mittwoch, 6. April 2011

Keine Magnolie

Olympus Zuiko 50 mm 2.0 manuell (F 2.0 offen, t 1/250) an NEX-5 mit Novoflex Adapter; jpg ohne Bearbeitung • © Peter Meier


Weiter Fotos von Peter gibt es hier.

Montag, 4. April 2011

Magnolia! - eine Interpretation

© Juliane Spitta


Juliane schreibt:
"…es ist teil einer kleinen "impressionistischen" serie und es gibt noch einen buben, der plötzlich auch dort auftauchte und perfekt passt…"



Eine wunderbare und völlig andere Interpretation dieses (siehe hier und hier) Themas.

Samstag, 2. April 2011

Objet trouvé - La Belle et le Mégot

© Markus Spring
Markus schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Two found objects here - and form and relationship to the space in the image could suggest some communication between the two."
"Zwei Fundstücke hier - und die Formen und ihr Verhältnis zueinander und zur Bildfläche machen eine Kommunikation zwischen den beiden durchaus vorstellbar."

Freitag, 1. April 2011

Radioaktivität erhöht Brechungsindex von Linsen!



Die japanische Kamerindustrie hat schnell und innovativ reagiert und versucht das Beste aus der Nuklearkatastrophe von Fukushima zu machen: im neu entwickelten Olympus Zuiko Auto-S 1:1,2/55 mm werden zur Erhöhung des Brechungsindexes schwach radioaktive Elemente (Lanthium oder Thorium fluoride) verwendet.

Diese neu gerechneten Linsen besitzen eine exzellente Abbildungsleistung bereits bei offener Blende.

Die verwendeten Gläser zeigen beim Durchschauen eine gewisse "Gelbfärbung", die aber nicht zu einem Farbstich führt, da der korrekte Weißabgleich durch das Objektiv ermittelt wird und dabei evtl. Farbstiche korrigiert werden.

Leichte radioaktive Strahlung ist nur direkt am Objektiv nachweisbar.
Gefahr für den Anwender tritt aber in keinem Fall auf.


Hier ein erster Schnappschuss mit einem mir zugesandten Testobjektiv:
die Brennweite beträgt an einer MFT-Kamera (hier an G1) 110mm. Diese Fernaufnahme in der Dämmerung ist wahrlich überzeugend!


Mittwoch, 30. März 2011

PEACE cap

Panasonic GH2 mit Lumix 2.5/14mm

Gefunden in einem Stuttgarter Hutladen und sofort in die Projektkiste gelegt.

Dienstag, 29. März 2011

Stuttgart 21 – Endlich Baustopp!

Grubes Grube im Stuttgarter Schloßgarten - dafür verloren Menschen ihr Augenlicht

Endlich – Vernunft ist eingekehrt, es gibt einen Baustopp.

Allerdings:

  • der Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs ist abgebrochen, das Baudenkmal ist vandalisiert
  • am Gleisvorfeld wurde herumgepfuscht, der S-Bahn-Verkehr dadurch empfindlich gestört
  • im Schloßgarten sind bereits Bäume gefällt und in diesem Zusammenhang wurden Menschen schwer verletzt (Schwarzer Donnerstag)
  • am Nordausgang stehen ebenfalls keine Bäume mehr


Wenn der Baustopp das endgültige Aus für Stuttgart 21 bedeutet, wer bezahlt was zerstört wurde, wer heilt die materiellen, politischen und menschlichen Schäden?

Es ist wie befürchtet: von den für Stuttgart 21 verantwortlichen ist außer dem Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster nun niemand mehr im Amt, niemand mehr greifbar, niemand mehr verantwortlich zu machen.

Und OB Schuster wird nächstes Jahr auch Geschichte sein…


Montag, 28. März 2011

Landtagswahl in Baden-Württemberg - Der Wahlsieger



Winfried Kretschmann – zukünftiger Ministerpräsident in Baden-Württemberg – hier 1988 auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Partei Die Grünen in Karlsruhe.

Es hat sich so einiges verändert,  bei ihm ganz offensichtlich, aber auch in der Fotografie.

Fotografiert habe ich damals auf Fuji Neopan 1600 vermutlich mit einer Olympus OM.
Die erste Canon EOS1 kam 1989 auf den Markt und hat mich so fasziniert, das ich in Folge mein Kamersystem gewechselt habe.

Und komm mir noch einer mit Rauschen bei digitalen Kameras!