Dienstag, 1. April 2008

CF-Karten - ein Sicherheitsrisiko?

Wie die französische "Forschungsgruppe Bilddatenverarbeitung" PréMieraVril (PMV) jetzt bekanntgegeben hat, ist der unsachgemäße Umgang mit Compact-Flash-Karten (CF-Karten) mitveranwortlich für mindestens zwei Phänomene, deren Ursachen man bisher bei den Kameras gesehen hat:
  1. streifenförmiger Lichteinfall (banding) und den
  2. sog. spots oder blotches, teiltransparenten Erscheinungen in unterschiedlichen Formen auf Fotos.
Beispielfoto von PMV: unbelichtete Karte wurde extremem Staub- und Lichteintrag ausgesetzt


Die Forschungsgruppe empfiehlt zur Vorbeugung dieser Bildfehler, die Karten nicht in der Hosentasche, sondern nur in dafür vorgesehenen Boxen zu transportieren, um Feinstaubeintrag in die kleinen Steckerkanäle zu verhindern.

Außerdem wird empfohlen die Karten nur bei Dunkelheit, bzw. in CF-Karten-Wechselsäcken aus der Kamera zu nehmen und zum Transport möglichst lichtdichte Karten-Boxen zu benutzen.

Wer aber ganz sicher gehen will, sollte die Karten nur zu ca. 3/4 mit Daten füllen, da besonders die vorderen Speicherplätze von unerwünschtem Licht- und Staubeintrag durch die Steckerkanäle betroffen sein können.

Übrigens spielte bei der Entwicklung der SD-Karten wohl bereits frühere Erkenntnisse der Speicherindustrie eine große Rolle: die Anschlüsse wurden nach außen verlegt, so dass weder Staub noch Licht in die Karten eindringen können.
Sicherlich auch mit ein Grund, warum Canon mit seiner neuen EOS 450D nur noch auf SD-Karten setzt.

Ich habe die Ratschläge mit einer CF-Karte befolgt und tatsächlich völlig saubere, unverschleierte und extrem brillante Bilder erhalten.

Kommentare:

  1. Und ich dachte schon, ich mache was beim Fotografieren falsch ;-)

    Klasse Artikel!

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  2. Martin,

    Even in a Babelfish translation, I get the impression it is the first of April...

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  3. Der erfolgreichste Aprilscherz der Welt

    Am 1. April 1976 dachten sich zwei ehemalige Studenten in Kalifornien, dass es doch ganz lustig wäre, am 1.4., dem „April Fool’s Day“, ein IT-Unternehmen zu gründen. Bereits Anfang der 70er, damals noch als Studenten in Berkeley, hatten die beiden mit dem Verkauf von „Blueboxes“, mit denen damals illegal kostenlose Telefonate geführt werden konnten, erste unternehmerische Erfahrung gesammelt. Allerdings nur im studentischen Umfeld. Nun, im Frühjahr 1976, sollte es größer, erfolgreicher und professioneller werden.

    Die beiden entwickelten schließlich gerade einen Computer - in einer Garage in Los Altos, Kalifornien. Mittlerweile legendär ist der erste Werbespruch des IT-Startups: „Byte into an Apple.“ Womit auch klar ist, um welche findigen Studis es sich handelt: Steve Jobs und Steve Wozniak. Im folgenden Jahr kam der Apple II heraus, der sich bereits sehr gut verkaufte.

    Der erste Mac kam 1984 und mit ihm die grafische Oberfläche. Visionär Jobs musste bald darauf jedoch seinen Hut nehmen. Nach internen Streitereien und Absatzschwierigkeiten verließ er Apple und konzentrierte sich auf den Aufbau seiner Firma NeXT.

    Die 90er waren unbestritten die schwierigste Zeit für Apple, als der ewige Konkurrent Microsoft zusammen mit Intel einen schier unaufhaltsamen Siegeszug antrat. Ab 1996 war Jobs wieder mit an Bord, ein Jahr später in leitender Funktion.

    Heute, 32 Jahre nach Gründung, erstrahlt der Apfel glänzender denn je. iPod, MacBooks, iPhone... Apple-Produkte sind am Anfang des 21. Jahrhunderts Kult.

    Vor mehr als drei Jahrzehnten hatte Jobs seinen VW-Bus verkauft, um an Startkapital zu gelangen. Heute besitzt er Apple-Aktien im Wert von rund 1 Milliarde Dollar. Was etwa 0,64 % des Apple-Gesamtvolumens entspricht...

    von Johannes Ehrmann (01.04.2008)auf grafiker.de

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