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Donnerstag, 28. Juli 2011

Peace in Brattleboro


© für beide Fotos: Carl Weese


Carl schreibt zu seinem Projektbeitrag:

"Brattleboro is a very interesting city in The People's Republic of Vermont. Stopping for lunch at a place that simply bills "great Felafel" (and they were great) we walked around a bit after lunch and, despite all the WiFi access nodes and other signs of modernity, it felt a lot like being dropped back into the sixties.This Tee shirt was found at Sam's Outdoor Outfitters. It was also possible, there, to get a plain baseball cap without some sort of team or corporate logo on it, which is a feat not easily achieved in most of America.
The blue teeshirt at the left of the picture shows the front end of an 18-wheeler, as though looming at you, with the legend, "think fast, hippie." I found that so interesting that I almost missed the peace purse."

Samstag, 28. Februar 2015

Oman V

Nahezu jede/r hat mindestens ein Smartphone in der Hand: abendliche Freizeitbeschäftigung an einer öffentlchen WiFi-Station an der Corniche von Muscat.

© 2015, Martin Storz

Montag, 7. Januar 2008

Hip sein, frei sein - wireless muss dabei sein!

Panasonic wird eine Lumix-Kamera mit integriertem WiFi anbieten, von der aus via T-Mobile-Hotspots (z. B. Starbucks etc.) Fotos direkt an den Google Dienst Picassa Web Albums geschickt werden können.
Wer die entsprechende Kamera kauft, kann diesen Upload-Dienst erstmal 12 Monate lang umsonst nutzen …


Sony hat einen ultraschnellen drahtlosen Datentransfer nahmens "TransferJet" entwickelt.
Damit sollen auf Entfernungen bis zu 3cm Transferraten von 560Mbps erreicht werden können - wie gesagt drahtlos.


Und von WildCharge kommt eine ebenfalls drahtlose Ladestation (die Station hat natürlich einen Stecker!) für Kleingeräte wie Telefone, MP3-Player oder PDA's.
Bis zu 5 Geräte können gleichzeitig auf das Lade-Tablett gelegt und aufgeladen werden.
Wenn das auch heute noch nicht mit allen Geräten funktioniert, ist womöglich davon auszugehen, dass zukünftige consumer electronics diese Ladeart unterstützen werden.

Sonntag, 30. Mai 2010

Provencalische Impressionen

Kühlturm und Windkraftanlage beim AKW Pierrelatte, kein Kommentar
Apt, Vaucluse
Marseille, vor der Galerie Lafayette
Saignon, Apt, Vaucluse
Provencalischer Glockenturm
Mont Ventoux, mythischer Berg der Provence

Nach fast einer Woche "Funkstille" gibt es heute einen kleine Bilderbogen.

Erstaunlicherweise finden sich Gegenden in der Provence, in denen der nächste "Point WiFi" von Supermarkt eines Nachbarortes angeboten wird.
Noch erstaunlicher sind die Funklöcher sogar im Netz von SFR - vielleicht aber auch tröstlich, dass es noch Plätze mitten in Europa gibt, die noch nicht von elektromagnetischen Wellen aller Art durchdrungen sind.

Alle Fotos mit der Panasonic GF1 und Lumix 4.0-5.6/45-200mm bzw. 1.7/20mm.

In der nächsten Woche kommt die Post womöglich von einem anderen Ort.

Dienstag, 9. Juni 2009

Funkstille?

Funkstille bezeichnet im übertragenen Sinne den Zustand, in dem zwei oder mehrere Parteien nicht mehr miteinander reden und Kontakte vermeiden.

Tatsächlich bin ich aber wieder da - aber bald auch schon wieder weg.

Der letzte Blogeintrag stammt vom 31. Mai, das ist jetzt wirklich eine lange Pause.

Die Fotos wurden mehr und mehr zu Picture Postcards und ich fand an unseren Standorten auch keine Datenverbindungen mehr vor.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass sich in Frankreich offene WiFi-Netze immer mehr verbreiten.
Es gibt sogar Gemeinden, die für ihre Bürger ein großflächiges offenes WLAN-Netz anbieten.
Eigentlich eine gute Idee.

Viel Neues hat sich nicht getan: eine Canon D60 wird für den September wohl immer wahrscheinlicher und Olympus tut alles dafür, das Interesse an einer neuen Micro-Four-Thirds mit Wechseloptiken wach zu halten.
Aber das war ja auch schon vor zwei Wochen der Fall.

Keine Sorge, die "Trockenzeit" geht vorüber.
Und vielleicht findet ja ein Leser ein Foto, das er schon immer hier im Blog präsentieren wollte?!

Dienstag, 12. April 2011

Ein Augenblick für das iPad

GH2 mit Lumix 2.5-14mm




Keine Sorge, das wird nicht das x-te iPad Review!
Aber manche Kollegin, mancher Kollege wird sich fragen, lohnt sich die Ausgabe, ist das iPad ein sinnvolles Werkzeug für FotografInnen?

Kurz gesagt: es ist in erster Linie ein Gerät, das zum bequemen Lesen, Film und Fernsehschauen, zum Surfen und Emailschreiben einlädt, aber nicht unbedingt zum produktiven arbeiten.
Irgendwo zwischen Smartphone und Laptop angesiedelt, von allem was, von allem aber nicht das Beste, nicht Fisch, nicht Fleisch.

Aber es ist ein "must have" und wer lange genug drum herum schleicht, wird sich eines kaufen und wenns – wie in meinem Fall - das letzte "alte", nur Wifi, nur 16GB ist – aber dafür günstig.

A propos günstig: statt UMTS macht man unterwegs seinen WLAN-Hotspot am besten mit dem Smartphone und Speicher gibt es in der "Cloud" (Dropbox, Amazon Cloud Drive, MobileMe etc.) genug und für "umme".

Dafür sollte man nicht vergessen, dass zum Gerät noch einiges dazu kommt: Taschen, Aufsteller, Bluetooth-Tastatur, Anschluß für Foto/SD-Karte, ein "Capacitive Stylus", damit man nicht immer mit fettigen Fingern auf dem Bildschirm rumschmieren muss, ein DVB-T-Tuner fürs Fernsehen und nicht zuletzt einige Apps (99% Kruscht!).
Das kostet ordentlich, da kommt noch so einiges zusammen!

Also, Freitag gekauft, Samstag ernüchtert, Sonntag gemerkt: da geht doch was.

Mit "Air Display" lässt sich das iPad als Zweitmonitor z. B. für die Photoshop-Paletten am Laptop einsetzen (siehe oben).
Mit "DSLRemote" kann man Kameras fernsteuern, sogar das Live-View-Bild kommt auf den iPad- Monitor.
"Filterstorm" ist eine ganz passable Bildbearbeitungssoftware, sofern man sich das auf dem iPad antun möchte (man kann nur JPG's importieren/bearbeiten).

Und dann - für mich das Highlight – "Desktop Connect", eine Software, mit der ich, wo ich steh und geh (WLAN vorausgesetzt), auf meinen Rechner im Büro zugreifen kann (der Desktop erscheint wie im Original auf dem iPad!) und z. B. Bilder aus der Datenbank holen kann um sie per Email oder ftp zu verschicken etc. pp.
Vorausgesetzt beide Rechner sind im Internet (und man hat einen Google-Account) läuft jedes Programm auf dem iPad, sogar Flash kann es verstehen!

Und das funktioniert!
Das Foto oben habe ich aufs iPad importiert, bearbeitet, konnte es aber nicht (das ist halt der abgespeckte Browser) via Safari in meinen Blog laden.
Also habe ich es per Email an mich verschickt, habe mich im Bürorechner eingeloggt und das Bild von dort aus hochgeladen - voilà.

Theoretisch hätte ich es vorher sogar in CS5 öffnen und das Bild vor dem upload auf meinem Rechner bearbeiten können - und das von zuhause aus.

So bin ich wieder etwas versöhnlicher gestimmt, schau mal was so wird und werde gegebenenfalls noch mal berichten.

Sicher ist aber eines: zum Fotografieren braucht keiner ein iPad!

Mittwoch, 14. November 2007

Picksel-Pieper's Sterndeutereien - 2. Teil

Woher kommen wir, wo stehen wir, wohin geht die Reise - das sind die Grundfragen unseres kleinen Lebens.


Die ersten zwei Fragen habe ich bereits auf das Tiefschürfenste und hoffentlich auch erfüllend beantwortet.

Wohin geht aber die Reise?
Das ist mit Sicherheit die schwierigere Frage.

"The mega-pixel race is pretty over." sagt Chuck Westfall, Director of media and consumer relations bei Canon.

Was mich angeht, hat sich die Frage nach "mehr Pixel" schon lange erledigt.
Die theoretisch erreichbaren Auflösungen der Sensoren (8 bis 12 MP) werden weder durch die meisten der gebräuchlichen Optiken noch in der journalistischen Fotopraxis erreicht.
Und die Verarbeitung und das Versenden großer Datensätze ist heute schon material- und zeitaufwändig genug.

Es wird seinen Grund haben, warum Canon heute bereits (in der 40D) ein "kleines" RAW-Format anbietet.

Die gedruckten Ergebnisse lassen in den seltensten Fällen Rückschlüsse auf Sensorauflösung oder Datenformat (RAW vs. JPEG) zu.
Und außerdem fragt jeder anständige RAW-Konverter heute schon: wie groß hätten sie's denn gerne?

Wenn also der Wettbewerb um immer mehr Pixel obsolet wird, auf welchem Schlachtfeld wird dann der Kampf um die Kunden der Zukunft geschlagen?

Einiges kann man jetzt schon absehen.

Olympus wird mit der E-3 eine DSLR auf den Markt bringen, bei der "Live-View" wirklich Sinn macht.
Ein dreh- und schwenkbarer Monitor erlaubt kontrollierte Aufnahmen von Boden- bis Über-Kopf-Höhe. Mal sehen, ob es dazu auch einen vernünftigen "Live-View"-Autofokus gibt.

Besseres Rauschverhalten bei hohen Empfindlichkeiten, größerer Dynamikumfang, auch das sind noch Baustellen, an denen aber bereits gearbeitet wird.

Mittelfristig kann es aber richtig spannend werden!

Vielleicht wird sich dann auch die Frage nach Vollformat, APS oder Four/Thirds-Sensor erledigen.

Denn modulare Kameras mit austauschbaren Sensoren sind bereits in Planung!

Neue Bajonette werde alle Objektive von Vollformat über APS bis hin zu Four/Thirds aufnehmen.

Sensoren werden austauschbar sein wie früher Filme:
20MP Vollformat-Sensoren für das Studio gegen monochrome 6MP-Sensoren mit Anfangsempfindlichkeiten von mehrere tausend ISO für Available-Light-Fotografie.
APS-Sensoren für schnellste Bildfolgen in der Sportfotografie, Four/Thirds-Sensoren für kleine aber lichtstarke Objektive wie z. B. heute schon das Zuiko 2.0/35-150mm (eqiv. 70-200mm).

Es wird neue effektivere Sensoren ohne Bayer-Pattern geben, etc.pp. …

Die Sucher werden (wieder!) austauschbar sein, je nach Anforderung optische oder elektronische Sucher-Systeme.

Die ansetzbaren Kamerahandgriffe werden nicht nur WiFi, sondern auch zusätzliche Prozessoren enthalten, die u. a. die Bildfolgen der Kamera beschleunigen und bereits in der Kamera optische Fehler der angesetzten Linse wie Vignettierung, Verzeichnung, Kontrast- und Schärfeverlust durch vagabundierendes Licht etc. herausrechnen.

Die In-Kamera-Verarbeitung der Bilddaten wird vollständig benutzerkonfigurierbar sein,
so dass die Bilder keine qualitätsverbessernde Nachbearbeitung mehr brauchen.

Und wir werden immer häufiger bestätigt sehen: "Soft beats Hard".

Den größten Anteil am endgültigen Bild wird immer eine Software haben, die alle denk- und undenkbaren Parameter integrieren wird, um uns eine rattenscharfe, absolut farbtreue und hochauflösende Kopie dessen zu bescheren, was es uns wert war, auf den Auslöser zu drücken.

Und wenn wir uns das Bild dann anschauen, werden wir das wissen, was wir heute wissen und schon immer gewußt haben und was ein großer Dichter und Fotograf so treffend formuliert hat:

Fotos knipsen ist nicht schwer
Photographieren jedoch sehr

Dort die, die mit Entzücken auf ein Mäusekino blicken
mit weit ausgestreckten Armen - zum Erbarmen.

Hier wir, die mit krummem Rücken
Taschen schleppen, Bodies drücken
teure Linsen an den Armen - zum Erbarmen.

Klick macht's bei allen zum guten Schluß!
Hoffentlich ein guter Schuß?

Ein Foto wird dann ausgewählt
Alles scharf - Motiv verfehlt!



In einer weiteren Folge (und wenn ich vielleicht mal Antworten von Olympus bekomme?): Das "Leica-Paradoxon", oder sind Four/Thirds die "Barnack-Kameras" der Zukunft?

Dienstag, 17. August 2010

Où suis-je?





Gone fishing …

I'm going fishing
I got me a line
Nothing I do is gonna make a difference
So I'm taking my time
And you ain't never gonna be happy
Anyhow, anyway
So, I'm going fishing
And I'm going today
I'm going fishing
Sounds crazy I know
I know nothing about fishing
But just watch me go
And when my time has come
I will look back and see
Peace on the shoreline
That could have been me
You can waste a whole lifetime
Trying to be
What you think is expected of you
But you'll never be free
May as well go fishing


Wie schreibt Chris Rea so schön: "… I know nothing about fishing
But just watch me go …"

Ich werde mit Sicherheit nicht fischen, aber eine kleine Auszeit nehmen und immer mal wieder Gelegenheiten finden, ein Lebenszeichen (es hat hier WiFi!) von mir zu geben.


alle Bilder: GF1 mit Lumix 45-200mm