Mittwoch, 13. Mai 2009

Rauschen? - Rauschen!

"Rauschen - dein Freund" überschreibt Ctein seinen Artikel zu einem Nr. 1 Thema der Digitalen Fotografie.
Nicht nur der Artikel ist lesenswert, auch die Kommentare dazu.

So schreibt mir Janne Morén direkt aus dem Herzen, wenn er anmerkt, dass unsere Augen feine Strukturen, wie sie in der Natur vorkommen, brauchen, um Oberflächeneigenschaften zu erkennen und um festzustellen, ob sie korrekt fokussiert sind.

Ich hatte bereits mit den niedrigempfindlichen Farbnegativfilmen meine Probleme, weil sie vor allem in flächigen Bereichen zu glatt und - obwohl sehr fein auflösend - unscharf wirkten.
Heute geht es mir mit digitalen Fotos so, vor allem, wenn übertriebene Rauschunterdrückung kunststoffartige (plasticfantastic) Oberflächen erzeugt, resp. feine Details seifig zuschmiert.

Unsere Augen erwarten und brauchen gerade in Flächen eine feine Mikrostruktur um sich daran "festzuhalten".
Weil diese Mikrostrukturen in Druckverfahren zugefügt werden, erscheinen gedruckte Bilder unseren Augen oft "schärfer" als ihre digitale Vorlage.

Warum nicht, statt Bilder durch überschärfen zu ruinieren, einfach mal mit "Störungen hinzufügen" experimentieren?


siehe auch hier

1 Kommentar:

  1. Werd' ich mal probieren.
    Guter Tipp. Danke!

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