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Donnerstag, 29. März 2007

Does every photographer need a project?

As I learned that a photographer without a project is like a fish without a bicycle, I finally decided to start my own project.

I had to find something, that is not to far away, because I plan to work on my project as often as possible.

In the end, I found a theme, I'm confronted nearly every day: the leftovers of the people in my living community (we are 6 adults and 2 - more or less - children).

As a result of my scientific studies, I found one main reason (beside some psychological aspects) for leaving behind a tiny little piece of food in pots, pans, on plates, in milkbottles, yoghurtpots, cucumber glasses and mustard tubes.

The reason is, that when I finish a pot, when I drink the final drop of milk, when I eat the last cucumber, I had to wash up, to clean up and to eliminate the garbage.

So, how can one avoid this uncomfortable work?

Right! One must leave some meal and go away!

Look, here is the first picture of my project!




This little piece of cheese doesn't look very attractiv, so nobody ever will eat it.

Oh - I forgot - does every photographer need a project?

To be continued

Samstag, 14. Februar 2009

Does Every Photographer Need A Project? - eine Zwischenbilanz

“Does every photographer need a project?”

Diese Frage stellte ich mehr zum Spaß erst mir, dann, während der Rencontres de la Photographie, auch "dem Projektfotografen" Martin Parr.
Dessen Antwort, wie nicht anders zu erwarten: "Yes!"

Seitdem gab und gibt es sieben Projekte hier im Blog mit insgesamt 120 (!) Bildbeiträgen.
Und wie ich finde, vielen sehenswerten und interessanten Fotos.

Spannend finde ich aber nicht nur die Bilder, sondern ebenso das gemeinsame Umrunden eines Themas und die daraus entspringende Vielfalt der Umsetzung in eine Bildidee.
Spannend, weil zwei Arbeiten zu ein und demselben Thema eben nicht zum gleichen Ergebnis kommen.

Projektthemen waren und sind:


Der Versuch eine Art fotografisches Ping-Pong-Spiel zu inszenieren, ist ohne Reaktion untergegangen.

Gescheitert ist bisher auch der Versuch, über das präsentieren eigener Arbeiten hinaus, zur Bildbesprechung/Bildkritik zu animieren.
Ich weiß, das ist heikel.
Man möchte niemand kränken bzw. selbst ungern kritisiert werden: ein heißes Eisen, dass man nur ungern anfassen möchte.
Arbeiten wir daran!


Wenn auch hier im Blog die Themen mit eher technischen Inhalten häufiger gelesen werden, so wird unsere Kamera doch erst durch das Fotografieren wirklich zu einer Kamera.

Und nur durch das Fotografieren bekommt das technische Equipment seinen adäquaten Platz zugewiesen: den eines Handwerkzeugs, das uns im besten Falle bei unserem kreativen Tun unterstützen kann, mehr nicht.



The Public Eye Blog
wünscht ein kreatives Wochenende!

Freitag, 24. Oktober 2008

From Outer Space

Ricoh GRD II


"Nachdem das englische Nationalarchiv endlich seine UFO-Akten öffnet, kann auch ich nicht umhin … "
Die Geschichte zu diesem Bild hatte ich eigentlich schon im Kopf …

… aber dann kam mir der Gedanke, dass ich mit dem vierten Eintrag unter diesem Titel vielleicht mal etwas erklären sollte …

Nachdem ich die Hoffnung aufgegeben habe, mit dem Lottozettel zum Millionär zu werden, bleibt mir nur noch die Fotografie.

Ein Foto, DAS FOTO, das wär's doch!
Ein Foto von einem UFO, einem Außerirdischen, nur ich war Zeuge!
Das muss doch mindestens eine Million Euronen wert sein.

Nein, keine Sorge!
Ein bißchen spinnen, nur ein bißchen, muss doch erlaubt sein?

Also …

… die immer wiederkehrende Frage "Does every photographer need a project" konnte ich - im Gegensatz zu Martin Parr, für mich nie richtig beantworten - da sollen auch die Projekte hier im Blog nicht darüber hinweg täuschen.

Aber wer mich fragen würde "Sollte jeder Fotograf jeden Tag wenigstens ein Bild machen?", dem würde ich ohne zu zögern antworten: JA!

Am Vortag kam ich um 22 Uhr aus dem Büro. Die Absage eines "Schönwettertermins" wegen Regen kam mir nicht ungelegen.
Ein Tag mit ein, zwei überschaubaren Verpflichtungen ist nicht zu verachten.

Auf der Heimfahrt im Auto habe ich "DAS DING" gesehen, hatte sofort ein Bild im Kopf.
Als der Regen nachließ, hin gelaufen, eine Aufnahme gemacht und mich ans Laptop gesetzt.

Zum Ergebnis kann sich jeder seinen eigenen Fantasien machen.
Ich jedenfalls finde, jeden Tag ein Foto zu machen ist kein schlechtes Projekt, und eine gute "Fingerübung" für den Ernstfall.

Eh ich's vergesse:

Hallo!!! Das Foto steht exklusiv zum Verkauf!

1 Million Euro - keine Diskussion!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Schwarz! Rot! Gold!

Heute wärmen wir mal wieder ein älteres Projekt auf.

Der erste Beitrag kommt von Patrick G. Stößer, das zweite Bild hatte ich schon seit Tagen in petto.


BRD, Juni 2008, zwei Jahre nach der FIFA-WM 2006 • © Patrick G. Stößser



Stuttgart, Gebelsbergstraße


Does every photographer need a project?

The next level! - Oh let's stick to it …

Samstag, 7. Juli 2007

Arles_4

Rencontres d'Arles 2007

Arles kann ganz schön heiß sein!


HP/Magnum Konferenz

Nachdem ich bereits am Vormittag wegen Überfüllung nicht mehr in den Vortrag von Magnum-Fotograf Martin Parr kam, hat es dann am Nachmittag geklappt.
Wegen großem Interesse vom Hotel d'Arlatan in das große Théatre d'Arles verlegt, war die Veranstaltung trotzdem voll.

Martin Parr, unermüdlicher Produzent von Fotobüchern, beschrieb symphatisch und mit Witz seinen Werdegang zum Fotografen.
Vom Gr0ßvater gefördert, von seiner englischen Mittelklasse-Umgebung inspiriert, kam schnell das Interesse am Inszenieren, am Sammeln von kuriosen Themen.

So entstanden, mit hintergründigem Humor fotografiert, Bücher über freie Parkplätze, über das Strandleben, über das Essen, das Wohnen. Die Bildern gesammelt rund um den Erdball.

Kurios auch seine Leidenschaft für Saddam-Hussein-Armbanduhren, von denen er - meint er - die größte Sammlung besitzt.

Bei der anschließenden Diskussion musste ich dem Mann der tausend Projekte natürlich die Frage stellen: “Does every photographer need a project?”

Für Martin Parr keine Frage.
Projekte haben einen Anfang, müssen aber auch ein Ende haben. Sie durchzuhalten erfordert Disziplin. Disziplin ist wichtig, deshalb sind Projekte für uns Fotografen wichtig.

Martin Parr fotografiert digital, ist davon sehr angetan (kein Filmwechsel mehr!), fotografiert aber Projekte, die er mit Film angefangen hat, auch mit Film zu Ende.


Portfolio review - Portfolios werden durch erfahrene Fotografen kommentiert.



La nuit de l'année - Die Nacht des Jahres


Ganz Arles war auf den Beinen, zu heiß zum Schlafen.


Mehr als 30 Agenturen, Magazine, aber auch Fotografenkollektive wie Ostkreuz stellten sich in Hinterhöfen und auf Plätzen mit ihren Arbeiten vor.
(Übrigens, auch eine Anregung, sich mal mit Digitalen Slideshows zu beschäftigen.)

Ein Bildermeer, ein Menschenmeer in der pittoresken Kulisse einer heißen Sommernacht in Arles



Agence Magnum Photos, Mythes et Realites


Die vielversprechende Veranstaltung (mit Abbas, David Hum, Guy Le Querrec, Susan Meiselas, Lise Sarfati, Chris Stelle-Perkins u. a.), findet heute am späten Nachmittag statt. Ich werde sie heute wohl nicht mehr im Blog unterkriegen.
Wenn es interessantes zu berichten gibt, werde ich das von zuhause aus nachschieben.


Arles, das waren 11 Ausstellungen (von 17), tausende Fotos gesehen, ein paar wenige selbst gemacht, Veranstaltungen, Ideen und Anregungen, Licht und Wärme und keine Sekunde Langeweile.

Habe heute morgen auf dem riesigen Grand Marché Provencal meinen Proviant für die Rückreise eingekauft.


Au revoir, Arles!

Samstag, 27. Oktober 2007

Schwarz! Rot! Gold! - Die Herausforderung!

Does every photographer need a project? fragte ich Magnum-Fotografen Martin Parr auf den "Rencontres" in Arles.

Sein Antwort, wie kann es anders sein: Yes!

Eine immer wieder fortgesetzte Serie von "Stars & Stripes"-Fotos in Carl Weese's Working Pictures hat mich auf die Idee gebracht: warum nicht ein Schwarz-Rot-Gold-Projekt?

Aber kein Projekt für mich, sondern ein Projekt für alle, die den Blog besuchen und Lust haben, mal was gemeinsames auszuprobieren.

Den Anfang mache ich heute mit zwei Fotos, beim samstäglichen Flanieren enstanden.

Eure Fotos bitte an thepubliceyeblogATgmail.com - und zwar subito!
Die Fotos werden natürlich mit Copyright-Angabe und - wenn gewünscht - Verlinkung veröffentlicht.

Ich bin gespannt wie ein Flitzbogen und freue mich auf eine Bilderflut!

P.S.: selbstverständlich ist jede! Flagge willkommen.



beide Fotos: Canon EOS 20D, EF 1.8/28mm, fotografiert mit GRÜN, JPEG "straight" aus der Kamera



Wie dichtet Ernst Jandl so hintergründig:

the flag

a fleck
on the flag
let’s putzen

a riss
in the flag
let's nähen
where's the nadel

now
that's getan
let's throw it
werfen


into a dreck


that’s
a zweck