Donnerstag, 28. Februar 2008

Straight photography?

Canon 1D MK II, EF 1.8/28mm, Bl. 8, 1/500 sec., 320 ISO, JPG small
Einstellung an der Kamera: JPG small, Schärfe 0, Kontrast -2



Es sollte nur ein Test mit der Unendlichkeitseinstellung der Optik werden.

Dann wollte ich aber doch sehen, wie sehr das Bild optimierbar ist, ohne die Datei zu beschädigen, Tonwertabrisse oder sichtbare Artefakte zu produzieren.

Man sieht sogar noch in der Web-Auflösung (die Bilder haben 800 px an der langen Kante), was für ein erstaunliches Potenzial in einem kleinen JPG steckt.

Das Bild wurde mit "CaptureSharpener" nachgeschärft, eine Tonwertkorrektur vorgenommen, der "lokale Kontrast" angehoben.

An der optimierten Bilddatei sind gegenüber der Originaldatei keine destruktiven Veränderungen zu erkennen.

Farbkorrekturen (JPG!) habe ich keine vorgenommen.
Das Histogramm bleibt "im Rahmen".




Aber wahrscheinlich liegt die Wahrheit - wie so oft - aber eher in der Mitte?

Kommentare:

  1. Bin hier grade über die Seite gestolpert...
    Entschuldige, aber die WOlken hat's total verrissen, ich weiß nicht wie man da von "kleinen" Änderungen Sprechen kann. Das Motiv gibt nicht viel her, aber optimiert haben Sie es nicht gerade..

    AntwortenLöschen
  2. Die "verrissenen" Flächen im Himmel sehe ich auch - allerdings erst ab einer Vergrößerung von 200%!
    Es stellt sich die Frage, ob die Inspektion einer Datei bei und über 100% wirklich relevant für z. B. eine Druckausgabe ist.
    Die Fotos haben eine Größe von 7x8 cm bei 300 dpi.
    Würde man sie drucken, ich bin mir sicher, würden die Himmelsbereiche gut aussehen.
    Tonwertaufrisse (als Kammeffekte im Histogramm sichtbar) enstehen bei JPG's wegen der geringen Datentiefe zwangsläufig, wenn die Tonwerte wie hier zur Kontraststeigerung auseinandergezogen werden.
    Das Histogramm im Bild 1 ist in den Tiefen ideal, endet in den Lichter aber bereits bei Tonwert 220.
    Zieht man es bis zum Tonwert 255 auf gewinnt es an "Leben" und Dreidimensionalität, es kommt aber zu den oben beschriebenen Effekten.

    Mal abgesehen vom langweiligen Motiv, wie könnte man es besser machen?

    AntwortenLöschen