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Mittwoch, 15. Juli 2009

Always Take The Weather With You …

Canon 20D mit EF 16-35 L, belichtet nach der "Sunny 16 Rule"



Wolken-Phänomen - sieht fast schon aus wie ein UFO.

Bei dieser Wetterlage ist nichts leichter zu fotografieren als Wolken.
Einfach nur ab und an nach oben schauen …

Angekündigt ist die zweite Nacht mit Dauergewitter.
Wie soll der Mensch so zum Schlafen kommen?
Und tagsüber die enorme Luftfeuchtigkeit … Stöhn!


Samstag, 21. Juli 2012

Always Take The Weather With You…

Canon 5D MK III mit 2.8/16-35 L

Der Himmel über Stuttgart am Samstagabend.
So schön die Wolken auch anzuschauen sind, diese Wetter würde man am liebsten hinter sich lassen.

Die Aussichten für nächste Woche sollen ja gut sein?
Schaun mer mal…

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Handyfoto - geht nicht?

auf der Schwäbischen Alb


"Ein Fotograf ohne Film, ist wie ein Scheißer ohne Klopapier." sagt eine alte DPA-Weisheit.

Heutzutage müsste man wohl eher sagen: "Ein Fotograf ohne Speicherkarte ist …"

Oder auch: "Ein Fotograf ohne einen vollen Akku ist …"



Oder man hat halt was in der Tasche. Nein, keine Tempos. Sondern ein Fotohandy.

In diesem Fall war der Kameraakku nach drei Auslösungen leer.

Aber die Wolken lockerten auf, das Licht wurde vorübergehend wunderschön, also habe ich tapfer mit einem HTC Legend weiterfotografiert. 


Die Kamera hat 2MP mehr auf dem Mini-Sensor als meine erste Canon D30, trotzdem ist die Bildqualität gerade mal für 10x15cm ausreichend.


Pixel peepen sollte man aber nicht…

Freitag, 7. August 2009

Never Take The Weather With You!

Playa Jardin, Puerto de la Cruz, Tenerife • Ricoh GRD II

Tja, der warme und feuchte Passat an der Nordküste von Teneriffa steigt am Teide auf, kühlt sich ab und kondensiert.
Auch wenn es dramatisch aussieht, es fällt kein Tropfen Wasser vom Himmel.

Warm ist es trotz der Wolken am schwarzen Lavasandstrand …

Montag, 22. Juni 2009

Mehr Licht …!

Goethe in der Campagna, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein


Mehr Licht …! das waren angeblich die letzten Worte unseres großen Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe.

Dass der große Hesse sich in dem ihm eigenen Dialekt in Wahrheit über die Qualität der Matratze seines Sterbebettes beschweren wollte - "Mer liecht … [ so schlecht]!" lässt sich nicht wirklich ausschließen.

Aber große Männer (und Frauen!) sollten sich auch noch im Tode durch das Streben nach Erkenntnis ihrer Bedeutung würdig erweisen.

Lassen wir es deshalb dabei: "Mehr Licht!"

Mehr Licht könnte man sich auch in diesen Tagen wünschen.
Und weil ich die kürzeste Nacht des Jahres an einem gottverlassenen Ort, wenig gewärmt durch eine dünne Decke und mehr schlecht (sic!) als recht auf einem Autositz verbringen musste, hatte ich alle Zeit, um mir Gedanken über einen kleinen Blogeintrag zu machen.

Ausgerechnet der längste Tag des Jahres, zugleich auch angeblich der Beginn des kalendarischen Sommers, zeigt sich kühl und regenverhangen.

Dem zum Trotz möchte ich, auch weil ich selbst in den letzten Wochen sehr häufig und mit guten Ergebnissen so verfahren bin, auf eine goldene Fotografenfaustregel hinweisen, die nirgends besser hinpasst, als in den Sommer: wenn die Sonne lacht, ist die korrekte Belichtungszeit 1/ISO bei Blende 16.
Bei 100 ISO wären das also 1/100 (1/125) sec. bei Blende 16 (bzw. folgerichtig 1/400 (1/500) bei f 8 oder 1/800 (1/1000) bei f 5.6).

Nach dem Belichten zeigt ein kurzer Blick auf das Histogramm in der Regel - stimmt genau!
Wichtig bei Kameras mit kleinem Sensor ist ein kritischer Blick auf die Lichter. Oft ist das Histogramm klein oder ungenau (ein Luminanzhistogramm zeigt in der Regel nur die Werte des Grünkanals an, aber gerade Rot und Blau neigen sehr schnell zum clippen).
Wer sich in der Rückschau ausgefressene Lichter durch ein blinkendes Zebra-Muster im Bild anzeigen lassen kann, ist auf der sicheren Seite.
Kleine blinkende Stellen in Wolken, Reflexe auf Wasser oder sehr hellen Gegenständen sind als Spitzlichter tolerierbar.

Bleiben die Lichtverhältnisse gleich, erzielt man mit fest eingestellten Werten und einem ebenfalls fest auf Tageslicht eingestellten Weißabgleich sehr konstante Ergebnisse, die sich rasch und ohne Aufwand aufs Versandfertigste weiterverarbeiten lassen.

Jetzt warten wir nur noch auf die Sonne.
Mehr Licht! - aber subito!

Dienstag, 18. März 2008

Wolken

Ricoh GRD II, Bl. 9, 1/1000 sec., 100 ISO


So viel Dramatik gibt es nicht häufig - leider kündigt sich hier ein Wetterwechsel an.

Vor einem Jahr hatte ich um diese Zeit bereits schon ein (obligatorisches) Magnolienblütenfoto im Blog.

Dieses Jahr dauert es bis zur Wiederholung wohl noch etwas, und wenn es tatsächlich wieder Frost gibt, dann weiß ich nicht …

Freitag, 21. März 2014

Magnolie

© 2014 Martin Storz

Endlich wieder …!
Schnell ein Bild gemacht, die Wolken ziehen schon heran, es wird regnen, kälter und die Pracht ist schnell dahin.

"Alles Sterbliche ist wie das Gras,
und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld."


siehe auch hier und hier

Mittwoch, 10. Januar 2007

Erotik und Windkraft/Eroticism and wind energy

Windkraftanlage am Standort „Temmenhausen“, Gemeinde Dornstadt

Das Wetter war heute gut, Sonne mit Wolken, warm bei +10C Grad! Unvorstellbar für die Schwäbische Alb im Januar, aber perfekt für mein Vorhaben.

Ich hatte geplant, Spaziergänger und den neuen Windpark zwischen Merklingen und Ulm in einen Zusammenhang zu bringen.

Funktioniert hat das vor Ort leider überhaupt nicht.

Dafür habe ich beim Fotografieren, erst recht aber bei der Durchsicht der Bilder, das Gefühl bekommen, die "Erotik" der Windkraft entdeckt zu haben.

Ob das nur meine Phantasien sind?


The weather today was beautiful, sun with clouds, warm with +10C. Inconceivable for the Swabian Alb in January, but perfekt for my project.
I had planned to bring strollers and the new wind park between Merklingen and Ulm into a connection. Unfortunately did not work at that place. But when photographing and examinating the pictures, I get the feeling to have discovered the “eroticism” of the wind energy.
Are this only my fantasies?

Dienstag, 8. Juni 2010

Always Take The Weather With You…

Panasonic GF1 mit Lumix 45-200mm

Noch ein (Projekt-)Nachtrag zu dem Provencalischen Impressionen:
in der Provence, vor allem in der Haute Provence sieht man immer wieder Wolkenformationen, wie ich sie hier bei uns nie beobachte.

Ich nehme an, dass die ovalen, linsenförmigen und oft geschichteten Wolken ein Ergebnis spezieller Windverhältnisse sind.

Solche Wolkenbilder verstärken die geheimnisvolle, manchmal geradezu unheimliche Anmutung der oft einsamen und ungezähmten Landstriche, wie sie in der Provence immer noch zu finden sind.