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Donnerstag, 18. November 2010

Lichthunger… das Nokton 25mm/f 0,95 an der Panasonic GF1

© Karl Kollmann


Das MFT (Mikro Four Thirds)-System brachte (endlich) - durch den vergleichsweise kleinen Sensor - kompaktere Systemkameras und Objektive in den Alltag.


Praktisch, denn die Gerätschaften aus der 35mm-Ära sind ja groß und schwer. Wenn man an die lichtstarken 1,4 und 1,2 Objektive dieser alten Film-Zeiten denkt, waren sie immer etwas unhandlich, auch wenn die Hersteller das einstige Metall durch Plastik ersetzt hatten. Bei MFT wären so lichtstarke Standardobjektive deutlich kleiner, leichter, handlicher – nur gibt es keine, sieht man vom Panasonic 1,7/20 ab.
Macht nichts, denken sich wohl viele, man kann ja an der ISO-Schraube drehen: 800, 1600 ASA und mehr, zwei fehlende Blenden gewonnen, Die Ergebnisse sind aber etwas enttäuschend, nämlich grieselig und flach; für hohe Empfindlichkeiten sind die Sensoren bei MFT zu klein.

Freitag, 14. Januar 2011

Mein lieber Paolo Pellegrin…

Wo bitte geht's zu den Pyramiden?

… ich denke im Moment - Inschallah - immer daran DIE ZEIT zu kaufen, weil ich auf Dein neues Foto im ZEIT MAGAZIN gespannt bin.

Heute habe ich - ohne die Bildunterschrift zu lesen! - sofort erkannt, wo Du Dein Foto aufgenommen hast: diese, wie ein Stück Schweizerkäse von Stollen und Gräbern durchlöcherte Wüstenlandschaft mit den steilen Felsklippen, das kann doch nur die berühmte Nekropole, das "Tal der Könige" bei Luxor sein.

Es ist ein weitläufiges, ein schattenloses Tal, und es ist sehr heiß dort.
Den Toten macht das ja nichts mehr aus, und die Lebenden sind nach den Bestattungszeremonien bestimmt schnell ins nahe und immergrüne Niltal zurückgekehrt.

Kein Wunder, dass sich die aus den Urlaubsrevieren des Roten Meeres angekarrten Touristen nur zu gerne mit einem Sightseeing-Bus durchs Wüstental karren lassen.
Und tatsächlich: der gelbe Bus vor der gelben Wüstenkulisse, das hat was Martin-Parr-mäßiges.

Allerdings lieber Paolo und liebe ZEIT-MAGAZIN-Redaktion, die Leute nehmen nicht "einen offenen Bus, um von einer Pyramide zur nächsten zu fahren."
Sie fahren bestenfalls von Grab zu Grab!

Denn, auch wenn es in und um Luxor viel zu sehen gibt, eben den Nil, Paläste, Tempel, Kolosse  - und Gräber, Gräber, Gräber…, es gibt hier weit und breit keine Pyramiden!



Eine nachträgliche Anmerkung von Karl Kollmann:


"Ägypten, auch wenn jetzt noch so viele
Mitteleuropäer in ihrer Fadesse und
Konsumistik hinrasen,
ist mühsam..."
© Karl Kollmann

Freitag, 4. Februar 2011

Freitag, 12. August 2011

PEACE 2011

Handyfoto • © Karl Kollmann

Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
Peace "ausgeschrieben". Vermutlich kennen viele nicht mehr das klassische Zeichen, 1989 sagt den Studenten auch nichts mehr. Die Menschen leben zeitlos, geschichtslos - aber in abenteuerlicher Geschwindigkeit belangloser Informationen...

Freitag, 22. Juli 2011

Sprache der Wand


Wien IV • © Karl Kollmann


Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"…wohl als rethorische Frust-Konsequenz auf die immer
dunkler werdenden "Peace"-Zeichen, auch in Deinem
Blog, die Antwort…"

Dienstag, 20. September 2011

PEACE at the bagel shop & sketchbook

© Carl Weese

Carl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Perhaps it's a bit commercial for the The Big Apple Bagel Shop in the resort town of Bay View, WI, to utilize the peace symbol, but then, the more commercial interests paid any attention to the idea at all, the better off we'd all be."

Neuigkeiten zu Carls Aktivitäten gibt es hier


© Karl Kollmann

Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Peace - am Umschlag für das US-amerikanische
Sketchbook-Projekt.
Peace, das ist auch sowas wie Anarchie für das
bestehende System, wen das ernst gemeint ist.
"Friede den Hütten. Krieg den Palästen!" heißt
das nach Georg Büchner für damals Hessen.
Irgendwie, kommen wir nicht um so was umhin..."

Sonntag, 11. Dezember 2016

Meaningless PEACE

© 2016, Karl Kollmann
Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Was es im Zusammenhang bedeuten soll erschließt sich
nicht ..."

Donnerstag, 7. Juli 2011

Love, PEACE, not laws

Akureyri, Juni 2011 • © Karl Kollmann

Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Ja, mehr Liebe, mehr Gemeinschaftsgefühl undweniger Vorschriften wäre nicht schlecht."

Donnerstag, 8. November 2012

Another PEACE Bulli

© 2012, Karl Kollmann

Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Allerheiligen, vor dem Friedhof geparkt. Peace und Hochzeitsreise..."

Donnerstag, 16. Juli 2015

PEACE on the road

© 2015, Karl Kollmann

Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"… ein Peace-Motiv auf der Straße, von Kindern (wohl unter
schulischer Aufsicht...)."

Sonntag, 20. März 2011

Sprache der (Werbe-)Wand

© Karl Kollmann

Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Ziemlich Scheiße, wie eine Stadt sich sieht... Aber manchmal gelingen Werbeagenturen auch subversive Geschichten. 
Offenbar Auftakt einer Werbekampagne, die vielleicht doch noch spannend werden könnte...
Wir wissen, die Bürger sind mit der Politik gaaanz unzufrieden, wählen aber trotzdem, denn Nordafrika ist vieeeel zu weit weg."

Scheiße und Fotografie – ist mir auch schon hier begegnet. 

Freitag, 21. September 2012

Freitag, 2. Oktober 2015

Another PEACE car

© 2015, Karl Kollmann

Karl schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Es sind nur mehr Erinnerungen, die manchmal
auftauchen..."