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Donnerstag, 12. November 2009

Katzenblog? -Ein Augenblick für das Leica DG MACRO-ELMARIT 2.8/45mm

GF1 mit Leica DG Macro-Elmarit 2.8/45mm, Bl. 2.8, 1/500 sec., 160 ISO …




… RAW entwickelt in LightZone, 400 x 400 px (100%)




Ein paar Worte zu diesem Objektiv muss ich doch verlieren.
  • das Leica DG Macro-Elmarit hat mit 45mm Brennweite den Bildwinkel eines 90mm KB-Objektivs. Naheinstellung bis auf 15 cm, Fokussierung lässt sich mit Schalter auf 50 cm begrenzen
  • das Objektiv ist stabilisiert, Sucherbild wird dadurch sehr ruhig, Stabilisierung ist praktisch geräuschlos
  • das Objektiv und die GF1 bilden nach Größe und Gewicht eine geradezu ideale Einheit
  • trotz überraschend geringem Gewicht sehr solide und wertige Konstruktion
  • das Objektiv fokussiert auch bei Dämmerlicht schnell und zielsicher - gefühlt schneller als das 20er Pancake
  • das Objektiv ist für manuelles Fokusieren optimiert: sehr prominenter und griffiger Fokusring, im Gegensatz zum Pancake mit direkter Übertragung auf die Optik

Das Foto vom nachdenklichen Kater Ramon habe ich in LightZone entwickelt, es hat (Achtung Web-Bilder!) ein schöne Tonalität, weiche Verläufe, trotzdem Brillanz und hohe Schärfe.

Eine Referenz-Entwicklung in Photoshop CS4 ist erstaunlicherweise qualitativ abgefallen: natürlich ist es schwer, mit zwei völlig unterschiedlichen Programmen das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Mir ist aber aufgefallen, das ich, obwohl Photoshop mein Brot und Butter Programm ist, Probleme mit Tonwertaufrissen nicht in den Griff bekam und dass ein (bei Bayer-Sensoren notwendiges) Nachschärfen schnell zu häßlicher Artefaktbildung an Tonwertübergängen führte.

Das in LightZone entwickelte Bild entspricht viel mehr meinen Vorstellungen, auch wenn in Bereichen ohne aufgelöste Strukturen eine feine "Kornstruktur" zu erkennen ist.

Ich meine, das Objektiv trägt den Namen Leica zu recht.


Montag, 22. Januar 2007

Vom Pixel zum Bild - ein "Arbeitsfluß"/Teil 1 --- From the pixel to the picture - a workfow/Part 1

Selbst habe ich immer mit großem Interesse nachgelesen, wenn Kollegen ihren Arbeitsablauf - vom Fotografieren bis zum endgültigen Bild - beschrieben haben.

Nach einigen Jahren digitaler Praxis will ich selbst mal meinen workflow vorstellen. Wobei ich mir durchaus im Klaren bin, dass die Vielzahl der eingesetzten Helferlein (es werden am Ende mindestens fünf sein!) nicht unbedingt den Eindruck erwecken wird, dass da ein ausgewiesener Experte am Werk ist.

Oder gerade deshalb? Ich weiß es selbst nicht.

Programme wie Lightroom oder Aperture versuchen sich als stand-alone zu profilieren, d. h., dass sich Import, Bearbeitung, Beschriftung und Verwaltung der Fotos in einem Programm realisieren lässt.

Geht man dabei Kompromisse ein?

Nicht nur, dass ich in der Zwischenzeit einige für mich unverzichtbare Plug-Ins (NoiseNinja, Photokit Sharpener, Kodak Digital GEM, ConvertToBW, GenuineFractals) in Photoshop habe, ich fürchte mich geradezu davor, Gefangener eines proprietären Systems zu werden, dem ich dann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bin.

Außerdem entdeckt man immer wieder spannende Programme, die Nischen besetzen, in denen andere überhaupt nicht präsent sind.
Siehe DXO mit speziellen Kamera/Optik-Modulen, die bei der RAW-Entwicklung erstaunliche Qualitätsverbesserung erzielen.
Siehe LightZone, das eine ganz neue (alte) Herangehensweise an die Bildbearbeitung hat, dabei weniger auf Massenverarbeitung, als auf das Einzelbild orientiert ist.

Also vielleicht doch ein paar Programme mehr, die dafür eher mal austauschbar, ersetzbar sind, wenn sich was besseres findet, bzw. wenn ein Programm nicht mehr weiterentwickelt wird?





As I always red with large interest, when colleagues described their workflow from photographing to the final picture.

After some years of digital practice, I like to present my own workflow. Whereby I realize myself that the multiplicity of the assigned programs (at the end this will be five!) will not necessarily arouse the impression that there's a proven expert at work.

Or even therefore? I do not know.

Programs such as Lightroom or Aperture try to profile themselfs as stand-alone programms. That is to say, that import, treatment, caption and administration of photos are realized in one program.

Do we risk some compromises thereby?

Not only, that in the meantime, I got some for me indispensable Plug-In's (like NoiseNinja, Photokit Sharpener, Kodak Digital GEM, ConvertToBW, GenuineFractals) in Photoshop, I am almost afraid becoming prisoner of a proprietary system, of which I am at the mercy.

In addition one discovers again and again exciting programs, which occupy niches, in which others are not at all present.
See DXO with special camera/optics modules, which obtains amazing optical quality improvement with the RAW development.
See LightZone, which has a completely new (old) approach to the treatment of pictures, less on bulk processing, than is oriented on the single frame.

Thus perhaps better a couple programs, which are exchangeable, replaceable, if I find a better one, or if a program is going out of date?

Samstag, 7. November 2009

Eine Wahrheit über das Lumix G 1.7/20mm

GF1 mit Lumix 1.7/20mm, RAW in LightZone entwickelt


parallel fotografiertes JPG mit Verzeichnungskorrektur in der Kamera


Durch Zufall habe ich mit LightZone (interessant, ausprobieren!) einen RAW-Konverter gefunden, der die internen Kameradaten der GF1 bei der Bilddatenverarbeitun nicht - wie es z. B. Lightroom, Photoshop und SilkyPix tun - berücksichtigt, sondern das Bild so ausgibt, wie es auf dem Sensor angekommen ist.

Mal abgesehen davon, dass es mir zu aufwändig ist, das RAW völlig identisch mit dem parallel fotografierten JPG in Farbe, Tonwerten, Kontrast und Schärfe zu entwickeln:
die tonnenförmige Verzeichnung des Lumix G 1.7/20mm ist hier im Vergleich sehr deutlich zu sehen.
Deutlich zu sehen ist auch, dass auf dem RAW-Bild doch einiges mehr an den Ränder zu sehen ist, als auf dem JPG.
(siehe dazu auch hier)

Das ist ein weiteres Beispiel für eine unaufhaltsame Entwicklung in der Kameratechnik: SOFTware beats HARDware!

Trotz dieser Bildbeispiele bleibe ich weiter bei meiner Meinung, dass das Lumix G 1.7/20mm absolut auf Augenhöhe mit einer vergleichbaren Leica-Optik ist.
Da ich lange Zeit mit einem kompletten Leica-M-System fotografiert habe, meine ich das beurteilen zu können.

Außerdem, auch Leica nutzt eine Technologie (von DXO?) optische Fehler bereits in der Kamera zu korrigieren.
Damit die Kamera weiß, welche Optik angesetzt ist, muss das mangels elektrischer Kontakte via einer optische Kodierung bewerkstelligt werden.

Dienstag, 2. März 2010

PEACE shed


Ricoh GRD II



Ich hätte dem Motiv gerne mehr Platz eingeräumt, war aber - mit meinem "28er" - zwischen Bauwagen und einem Container eingeklemmt.
Die flächige Ansicht mit den schönen grünen "Applikationen" scheint mir aber die beste Variante.
Bei fahlem Morgenlicht fotografiert, gewinnt das Bild durch die Entwicklung in LightZone enorm an Strahlkraft, ohne dabei die letzten Spuren von Zeichnung im diesigen Himmel zu verlieren.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Top tools?

Alle Jahre wieder stellen die Leute von Digital Outback ihre Top Tools des Jahres vor.

Neben Adobe Lightroom fällt mir in der Liste keine Software auf, die im Fotojournalismus sinnvoll einzusetzen wäre.

Allerdings möchte ich auf ein Bildbearbeitungsprogramm hinweisen: LightZone sollte sich jeder mal anschauen, der nicht unbedingt eine große Anzahl von Bildern hochproduktiv verarbeiten muss, sondern sich Zeit und Muse für ein Bild nehmen kann.

Ich selbst habe das Programm eine zeitlang mit großer Freude ausprobiert. Es intuitiv zu bedienen und vielleicht die einzige "digitale Dunkelkammer" auf dem großen Markt der RAW-Verabeitung.

Sich die Testversion zu laden, lohnt allemal, vor allem, wenn man jetzt über die Feiertage etwas Zeit hat.

Mein Top Tool bleibt immer noch DxO.

Produktive RAW-Datenverarbeitung, häufig bis zum versandfertigen JPG. Und das als Batch-Verarbeitung über Nacht. Was will man mehr?

Reicht DxO nicht aus, benutze ich Photoshop für die Bearbeitung von Auswahlen, lokale Kontraststeigerung, Feinjustierung von Tonwerten etc.pp.

Wichtig sind mir die Photoshop-PlugIns PhotoKit Sharpener, Noise Ninja (immer seltener) und - gelegentlich für Portaits - der KODAK PROFESSIONAL GEM Airbrush.


Eine Liste der Top Tools 2007 unter den Blog-Lesern fände ich nicht uninteressant!

Wer immer Lust hat seine Top Tools vorzustellen - jeder Kommentar wird sicherlich mit großem Interesse gelesen.!

Dienstag, 19. Januar 2010

Mineralbad Cannstatt


Mineralbad Cannstatt • Ricoh GRD II, f 4, 1/640 sec., 100 ISO



Dass Stuttgart resp. Bad Cannstatt nach Budapest über die zweitgrößte Mineralwasserschüttung Europas verfügt, ist wenig bekannt.
Wohltuend für Körper und Geist sind das "Leuze", das Mineralbad Cannstatt und für mutige, die die Begegnung mit der besonderen Spezies der "Bergianer" nicht scheuen, das Mineralbad Berg.
Berühmt berüchtigt sind die Hardliner - meist ältere Herrschaften - in den Bädern, die sich unter brühend heißen Duschen krebsrot sieden lassen, um sich danach in die Kaltwasserbecken zu stürzen.
Das Gefühl, das das kalte kohlensäurehaltige Wasser am Körper erzeugt, ist unbeschreiblich.
Für mich ist diese Form der Selbstkasteiung jedesmal der Höhepunkt des Badegenusses.


Zum Foto: die kontrastarme DNG-Datei habe ich in LightZone entwickelt.
Wie bei diesem Foto, lässt sich durch lokale Kontrastanhebung ein HDR-ähnlicher Effekt erzielen.