Samstag, 10. Februar 2024
Der kleine Krokus sagt …
Montag, 6. Februar 2023
Sonntag, 2. Februar 2020
Sonntag, 5. August 2018
Sommer – Hut
siehe auch hier
Dienstag, 31. Januar 2017
Freitag, 20. November 2015
Donnerstag, 14. Februar 2013
Montag, 11. Februar 2013
Mittwoch, 6. Februar 2013
Montag, 4. Februar 2013
Freitag, 23. Dezember 2011
Heute vor 10 Jahren
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| 23.12.2001, Blick vom Blauen Weg auf Stuttgart-Heslach • Canon D30 mit EF 2.8/20-35 L |
Ich schäme mich richtig …
Der letzte Blogeintrag stammt vom 11. Dezember und kam nicht von mir, sondern freundlicherweise von Carl Weese.
Das gehört sich nicht für einen braven Blogger!
Und aus lauter Verlegenheit habe ich mal im Archiv nach Bildern vom 23. Dezember geschaut.
Gefunden habe ich überraschend viele Winterbilder wie das oben stehende, aber auch eine Menge Fotos, denen man die winterliche Jahreszeit nicht unbedingt ansieht.
Warum ich dieses nicht gerade spannende Foto ausgesucht habe?
Nun, es ist mit der ersten digitalen "Volkskamera" – einer Canon D30 (…the D30 WILL go down in history books as a very important camera, breaking a price barrier and opening up the digital SLR market to a new wave of users.) – fotografiert.
Keiner würde sich heute mehr getrauen, Bilddaten in der Größe von 13x18 cm bei 300dpi an eine Redaktion zu schicken.
Aber "damals" war das kein Problem und die Qualität der Bilddateien (nicht die Größe) übertrifft auch heute noch so ziemlich alles, was aus den Consumer-Kameras mit den winzigen Sensoren und der gigantischen Auflösung kommt.
Die Kamera hatte natürlich auch ihre Mucken: ich erinnere mich z. B., dass bei längeren Bildfolgen der Akku so heiß wurde, dass die Kamera den Betrieb einstellte. Man musste die Kamera bei geöffnetem CF-Kartenslot einige Zeit abkühlen lassen, erst dann ging es weiter.
Aber: "A camera is a camera is a camera!"
Und für alle, die meinen man müsste bei jedem (Winter-)Wetter fotografieren, gibt es ein paar Anregungen hier und hier.
Mittwoch, 29. Juni 2011
Stuttgart 21 - GWM
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| vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof • Fuji X100, photogeshopped |
Was sich so profan "Grundwassermanagement, GWM" nennt, ist in Wirklichkeit ein großzügiger Beitrag Der Bahn zur Stuttgarter Stadtverschönerung, eine Art Stadtskulptur oder Kunst im öffentlichen Raum, die uns über Jahre erfreuen wird.
Auf 17 km Länge und aufgeständert auf eine Höhe von 4,5 m wird dieses "Blaue Band" abgepumptes Grundwasser durch die Innenstadt leiten, um es dann - sofern das technisch überhaupt funktioniert? - via "Schlupfbrunnen" wieder dem Grundwasser zu zuführen.
Da Wasser unter 0⁰ Celsius einfriert, sind die Rohre elektrisch beheizbar und so wird lange Jahre lang im Winter ein warmer, blauer Golfstrom zum mediteranen Stadtklima Stuttgarts beitragen.
Ich fürchte, das ganze ist eine weitere teure Luftnummer (wie das ganze Projekt Stuttgart 21), mit der den Stuttgartern vorgegaugelt werden soll, dass ihre Sorgen um das Grundwasser und die wunderbaren Mineralquellen grundlos sind.
Ich glaube gar, in Wirklichkeit werden wohl einige Millionen Kubikmeter Grundwasser zusammen mit dem Neckar Richtung Rhein fließen - und keiner hat's gesehen…
Freitag, 26. November 2010
Tief Gundula - ein Winterbild
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| Canon 7D mit EF 1.8/28mm (equiv. ca. 45mm) |
Ich habe mich entschlossen, das Bild als high-key-Aufnahme zu "entwickeln".
Das alles überstrahlende Weiß des frisch gefallenen Schnees steht so in extremem Kontrast zum Grün der Palme.
Das voll durchgezeichnete Ursprungsbild wirkt meiner Intention entgegen: es ist zu dicht, zu schwer, geradezu triste, auch wegen der feinen, ins Graue gehenden Tonwertabstufungen im Schnee.
Sonntag, 12. September 2010
Stuttgart 21 - Klassik für den Schloßgarten
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| Panasonic GF1 mit Lumix 1.7/20mm (das Bild ist versehentlich auf 600 px lange Kante geschnitten, wird durch Blogger auf 640 px interpoliert und wirkt deshalb auf irritierende Weise unscharf!) |
Klassik unter Bäumen, die obwohl teilweise über 200 Jahre alt, dem Tiefbahnhofprojekt Stuttgart 21 zum Opfer fallen sollen.
Wolfgang G. Hofmann dirigiert Antonín Dvoráks 9. Symphonie "Aus der neuen Welt".
Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Stuttgarter unter einem kalten Winter litten, habe sie es nicht übers Herz gebracht, diese Baumriesen zu Feuerholz zu machen.
Heute aber sollen diese wunderbaren Baumriesen für eine "Schöne neue Welt" geopfert werden.
Eine Mehrheit Stuttgarter und Baden-Württembergischer Bürger wollen diesen Tiefbahnhof nicht.
Wenn Stuttgart jetzt schon als eine Stadt im Aufruhr bezeichnet wird, wie wird man diese Stadt beschreiben müssen, wenn jemand wagt, Hand an den Schloßgarten und die alten Bäume zu legen?
___
und weil das hier ein Fotoblog ist, noch ein Wort zum Bild:
ich bin bei diesem enormen Kontrastumfang - vom tiefsten Baumschatten bis zu hellen Sonnenlicht - an die Grenzen des (mit der GF1?) machbaren gestoßen.
Die geringe Auflösung der Web-Bilder ist natürlich ein großer Gleichmacher, Qualitätsunterschiede zwischen Bildern lassen sich hier im Blog nur in extremen Fällen darstellen.
Donnerstag, 8. Juli 2010
Fritz Teufel ist tot
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| Fritz Teufel 1993 auf dem Kongress im Stuttgarter Staatstheater zum 25. Jahrestag von 1968: '68. Das Jahr. |
Meine Erinnerungen an Fritz Teufel reichen kaum für eine kleine Anekdote hier im Blog: es muss im Winter 1969 gewesen sein, im Club Voltaire im Stuttgarter Rotlichtviertel, als Fritz Teufel mit wallendem Haupthaar und ebensolchem Bart, bekleidet mit einem Pelzmantel den Revoluzzerclub betrat.
ICH WAR BEEINDRUCKT…!!!
Wie sollte es auch anders sein, wenn man einem Mann begegnet, der mit seinem anarchischen Witz die gesamte westdeutsche Bourgeoisie am Nasenring durch die Manege führen kann.
Dann sah ich ihn erst wieder 1993 beim Kongress, zusammen mit der ganzen Rest-Kommune, u.a. Dieter Kunzelmann, Peter Schneider, Christof Wackernagel, Gretchen Dutschke, Rainer Langhans und seinem Harem.
Jetzt ist Fritz Teufel tot - so ist das Leben nun mal eben!
Samstag, 22. Mai 2010
Always Take The Weather With You… Kontraste
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| © Markus Spring |
"This late winter, which is sailing under the pirate flag of spring/summer, offers genuinely low temperatures here, but compensates for the lack of warmth with copious amounts of rainwater."
"Dieser Spätwinter, der unter der falschen Flagge des Frühsommers segelt, bietet saisongemäß kühle Temperaturen an. Die fehlende Wärme wird dafür mit großzügigen Mengen von Regenwasser kompensiert."
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| Canon 5D mit EF 24-105 L, mit DxO Filmpack als Kodak Tri-X (Rotfilter) entwickelt |
… während ich für heute in Stuttgart feststellen kann: Nice weather today, isn't it?
Hoffentlich bleibt's ein paar Tage so, schaun mer mal…
Sonntag, 7. März 2010
Of Topic - Fahrt in die Sonne!
Nicht unerwähnt kann ich lassen, dass heute das erste große Radrennen des Jahres begonnen hat: Paris-Nizza, oder auch "Fahrt in die Sonne".
Ich würde mich so gerne auch aufs Rad schwingen, aber das zwar sonnige, aber eiskalte und frühlingsferne Wetter macht mir einen dicken Strich durch die Rechnung.
Ein Mountainbiker ist mir heute begegnet, der sich tapfer durch den Schnee gequält hat.
Ich werde ihm mit Sicherheit nicht nacheifern: aus einem Wintereinbruch wird leicht ein Schlüsselbeinbruch - fatal für einen freiberuflichen Fotojournalisten!
Sonntag, 28. Februar 2010
Dr. Photo's sonntägliche Sprechstunde
Herr P. Z. fragt nach Dr. Photos abschließender Meinung zur Panasonic GF1.
Dr. Photo: „Ein Resumee über die GF1, das Lumix 1.7/20mm und das Makro-Elmarit 2.8/45mm kann ich eigentlich nur für mich ziehen.
Wichtig ist eben die Basis, von der aus man beurteilt. Vor allem, wenn das Resümee womöglich eine Kaufentscheidung beeinflusst.
Das Niveau an Bildqualität ist heute bereits so hoch, dass Unterschiede nur noch marginal sind und im "brausenden Leben" kaum eine Rolle spielen.
Zu sagen, für das gleiche Geld bekomme ich von jeder Marke die gleiche Qualität, ist bestimmt nicht ganz falsch. Und Unterschiede sind oft reine Geschmacksache.
Wir fotografieren heute noch mit den Optiken aus analogen Zeiten und haben in ca. 10 "digitalen" Jahren hardwareseitig gerade mal eine Verdoppelung der Auflösung (von 3 auf 12MP ist nur Verdopplung!) gesehen.
Mehr macht allerdings wenig Sinn: die Dateien werden monströs groß und müssen zum Versand/Druck wieder runtergerechnet werden - absurd.
Die größten qualitativen Verbesserungen fanden bei der Software statt: Möglichkeit mit RAW-Dateien zu arbeiten, verbesserte RAW-Konverter,, verbesserte JPG-Verarbeitung in der Kamera etc.
Zur Kamera:
den Kauf der GF1 habe ich bisher noch keinen Tag bereut - im Gegenteil.
Die Kamera ermöglicht es mir, das was ich mit der Ricoh GRD II angefangen habe, auf qualitativ höherem Niveau fortzusetzen.
Die Kamera setze ich für gewisse Termine auch beruflich ein.
Die Bilder werden von Printmedien wie von Agenturen ohne Anstände akzeptiert.
Als Zweitgehäuse könnte ich mir eventuell eine GH1 oder deren Nachfolger vorstellen.
Bei Kameras spielt neben der Qualität auch der "Formfaktor", die Haptik eine große Rolle.
Bei den Objektiven gibt es allerdings kein vertun: beide sind so exzellent, dass sie den Vergleich (im Bildergebnis) mit einer Leica-Optik nicht scheuen müssen.
Ich hoffe, ein Pancake-Weitwinkel gleicher Güte folgt noch im Frühjahr.
Im Blog gibt es rechts jetzt auch das Label "GF1". Damit werden zusammengefasst alle Bilder/Artikel zur Kamera aufgerufen.
Ich hoffe, das war etwas hilfreich.
Trotzdem: alles in die Hand nehmen, schauen, fühlen, dann selbst entscheiden.
Frau U. R. schreibt: „Ich möchte gerne im Rahmen meines kulturwissenschaftilichen Artikels "Adiaphora - dritter oder vierter Raum?" ein Foto aus dem Sept. 2007 von Ihnen verwenden, das ich auf der Seite http://thepubliceyeblog.blogspot.com/2007/09/vorsicht-falle.html gefunden habe. Es handelt sich um zwei Frauen auf der Straße, die einander an/mit den Armen im Gehen berühren.
Gestatten Sie mir, das Bild zu veröffentlichen (in einem Sammelband, der voraussichtlich im Winter diese Jahr erscheinen wird, sowie in einer Netzpublikation?
Dr. Photo sagt: „Selbstverständlich! Ich werde die Wissenschaft auch weiterhin energisch und aufs Kräftigste unterstützen!“
Herr W. H. schreibt: „Erst ein mal möchte ich Sie ihrer Bilder wegen loben, sie sind wirklich gut! Ich bin heute auf Ihren Blog gestoßen und hab ihn gleich einmal durchgestöbert.
Und weil ich bisweilen vergeblich nach guten Motiven suche, wollte ich Sie fragen, wo genau Sie denn ihre Fotos aufgenommen haben? Unter den Bildern erwähnen Sie verschiedene Kameras, gehören die alle Ihnen? Dann wollte ich noch eine Frage loswerden: Welche Objektive besitzen Sie?“
Dr. Photo: „ Vielen Dank für das freundliche Lob!
Unter dem Label „Bilder“ sind jetzt über 400 Fotos gelistet. Natürlich wüßte ich bei jedem einzelnen Foto sofort wieder, wo ich es aufgenommen habe. Manchmal steht es ja auch dabei, aber aufzählen kann ich die vielen Orte leider nicht.
W. Eugene Smith schrieb: „Viele Fotografen fanden und finden ihre Sujets in ihrer direkten Umgebung …“
Und Willi Ronis hat gesagt: „"Ich bin niemals ohne meine Kamera aus dem Haus, selbst wenn ich nur zum Bäcker gegangen bin."
Schade, wenn ich bei Andreas Altmann - Im Herz das Feuer - lese: "… und er [ein Magnum-Fotograf] sagte den so befremdlichen Satz: "In Paris bin ich blind." […] er hätte zu lange hier gelebt, seine Augen wären stumpf geworden, er müsse raus, erst draußen. außerhalb der Stadtgrenzen, käme seine Sehkraft zurück.
Den eigenen Lebensbereich immer und immer wieder mit offenen Augen - open minded - zu durchstreifen, auch ein scheitern zu riskieren, halte ich für enorm produktiv.
Die Kameras, die ich benütze, gehören allesamt zu Dr. Photo's "Praxiszubehör".
Allerdings unterscheide ich meistens zwischen beruflichem und privaten Einsatz - privat mag ich es eher klein.
Objektive besitze ich mit Sicherheit viel zu viele: aber überwiegend fotografiere ich mit Brennweiten zwischen 28 und 90mm und dafür würde ein gutes Zoom oder zwei, drei Festbrennweiten mehr als ausreichen.
Aber im Laufe eines Fotografenlebens sammelt sich halt so einiges an …
Das wär's für heute!
Es grüßt ganz herzlich und wünscht eine schöne Sonntag ohne Sturmschäden
eurer Dr. Photo*
*Sprechstunde nur nach Vereinbarung!
Dienstag, 16. Februar 2010
Gray Mood

"Emotion finde ich nur im Schwarzweiß."

















