Posts mit dem Label Off topic werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Off topic werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 12. August 2026
Kimchi
Chinakohl, Gelbe Rüben, Paprika, Staudensellerie, Radieschen, Rettich, etwas Knoblauch und Zitronenzesten, alles luftdicht in Salzlake fermentiert – wunderbar!
Montag, 6. Februar 2023
Montag, 12. Januar 2015
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Dienstag, 9. Dezember 2014
250ste Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21
![]() |
| © 2014, Martin Storz |
Gestern abend fand die 250! Montagsdemonstration vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof statt.
Gegen den Widerstand der Stadtverwaltung und des grünen OB Fritz Kuhn konnten nach einem Gerichtsbeschluss ca. 7000 Menschen gegen das unsinnige Kellerbahnhofprojekt demonstrieren.
Meinungsfreiheit geht halt doch noch vor Konsumfreiheit!
Mittwoch, 19. März 2014
Mittwoch, 12. März 2014
Dienstag, 1. Oktober 2013
90 Sekunden ... im Mais
Erntezeit, fröhliche Landjugend auf Leiterwagen, Erntedank- und Fruchstäulenromantik ... die Wirklichkeit sieht anders aus.
Landwirtschaft ist industrielle Arbeit: die Maisernte ist Fließbandarbeit ohne Pausen, nachts nur unterbrochen, um die Nachtruhe von Anwohnern nicht zu stören.
Landwirtschaft ist kapitalintensiv: der Feldhäcksler von Karl-Martin Dreher kostet soviel wie ein Einfamilienhaus. Und wenn Marc Kemmler uns ein Vater ihn und seine Machine mieten, dann muss die laufen ohne Ende, rund um die Uhr.
gefilmt mit Panasonic GH2 und Lumix G Vario 3.5-5.6/14-45mm
Mittwoch, 4. September 2013
Donnerstag, 29. August 2013
Sonntag, 25. August 2013
Das Wettern der Woche vom 21.08.2013
gefilmt mit Panasonic GH2 und Lumix 1.7/20mm, Ton: Sennheiser MKE 400
Donnerstag, 15. August 2013
Peter Grohmanns "Wettern der Woche" vom 14.08.2013
Peter Grohmann wettert über Obama, Putin, die Erika-Reiseschreibmaschine und Ute Vogt (SPD).
Viel Vergnügen!
Mittwoch, 3. Juli 2013
Sonntag, 26. Februar 2012
Donnerstag, 16. Februar 2012
Mittwoch, 15. Februar 2012
Stuttgart 21: Die lange Nacht
Sonntag, 12. Februar 2012
Stuttgart 21: Meister "Yoda" Geißler zur Rebellion der Verlorenen
Meister Yoda spricht – wenn auch spät – wieder zu uns:
"Vergessen du musst was früher du gelernt."
Diesen Satz des Meisters haben die baden-württembergischen Grünen und ihre Anführer leider gründlich mißverstanden.
"Spüren ich immer werde, den Willen der Macht!"Nun, den Willen zur Macht und das unbedingte Festhalten daran, koste es was es wolle, den bekommen wir jetzt zu spüren.
"Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist."Na, schaun mer mal, ob sein Interview in der FR für die Zukunft des Stuttgarter Schloßgartens und das unsägliche Projekt Stuttgart 21 noch was bewegen kann.
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Kontext:Wochenzeitung – Misstraue der Oberfläche
Wir leben in einer visuellen Welt.
Unzählige bunte Bilder buhlen um unser Hinschauen, versuchen, wie Animateure auf der Reeperbahn, unsere Aufmerksamkeit zu erregen, uns auf eine Seite, in einen Text zu ziehen. Auch wir, die Redakteurinnen und Redakteure der Kontext:Wochenzeitung, wollen nicht auf Fotografie als Türöffner und visuelle Ergänzung zu unseren Artikeln verzichten.
Bilder sollen nicht nur Appetit auf den dazugehörigen Text machen, sie sollen auch Glaubwürdigkeit und Authentizität von Inhalten untermauern. Idealerweise gehen Bild und Text Hand in Hand,
werden Termine gemeinsam von Fotografen und Redakteuren wahrgenommen, wie in unserer Serie "Gipfelgespräche". Aber auch bei Reportagen aus dem Land, wie z. B. "Im Kretschwald" "Der Stuttgarter D-Day", oder aber bei Porträts wie "Die Unbeugsame".
Wir bemühen uns um aktuelle Fotos. Immer lässt sich das nicht einrichten, es belastet auch ganz erheblich das sehr knappe Redaktionsbudget. Deshalb greifen wir öfter in die Archive, müssen Texte mehr oder weniger passend "nachillustrieren" – ideal ist das nicht.
Trotz des Wissens um die Manipulierbarkeit von Bildinhalten, trotz der Allgegenwart der synthetischen Werbebilder und obwohl Fotografie häufig nur noch die Vorlage für computergenerierte Fantasiewelten liefert, werden Fotos noch immer in hohem Maße als Dokumente der Wahrheit empfunden: "Es ist so gewesen".
Ist es wirklich so gewesen?
So, wie sich die RedakteurInnen der Kontext:Wochenzeitung nicht hinter einer vorgeblichen Objektivität verstecken, die Leser nicht über den eigenen Standpunkt im Unklaren lassen, so können und wollen wir Fotografen unseren kritischen Blick, unseren mitfühlenden Blick oder unseren ganz persönlichen Blick auf die "Wirklichkeit" nicht verbergen.
W. Eugene Smith, einer der großen amerikanischen Fotojournalisten, formulierte seinen Anspruch an Reportagefotografie so: "A true picture, unposed and real" – "ein wahres (Ab)Bild, ungestellt und echt". Und doch überschritt auch er die Grenzen der faktischen Erscheinung, weil er mit vielen anderen davon überzeugt war, dass Fotojournalismus nicht nur dokumentieren, sondern auch einen Zweck erfüllen soll, einer menschlicheren Welt verpflichtet sein muss.
Und nicht zuletzt gestattet ein unverstellter Blick auf unsere heutige Gesellschaft Einblicke in das öffentliche und private Leben, die so nicht jedem möglich wären.
Misstraue der Oberfläche!
Das ist nicht nur ein Leitsatz für uns Fotografen, für dieses Motto steht die gesamte Redaktion der Kontext:Wochenzeitung. Wenn Ihnen der Blick hinter die Kulissen, unter die Oberfläche, auf eine andere "Wirklichkeit" etwas wert ist, dann bitten wir Sie herzlich um Unterstützung unserer redaktionellen Arbeit. Ihr Abo, Ihre Spende ermöglicht, dass die Kontext:Wochenzeitung weiterleben kann. Kontext:ist's mir wert!
*Diesen Text habe ich für die aktuellen Ausgabe der Kontext:Wochenzeitung geschrieben.
Für mich ist die Mitarbeit in einer so qualifiziert besetzten Redaktion ein unerwarteter Glücksfall.
Und es ist ein völlig neue Erfahrung, nicht vermittelt über eine Bildredaktion, sondern direkt und als gleichberechtigtes Redaktionsmitglied eine (Online-)Zeitschrift mitzugestalten.
Ich hoffe sehr, dass wir es schaffen, nach einigen Monaten mit "Anfahrhilfe", auf eigenen Füße zu kommen und diesem unabhängigen Medium eine Zukunft sichern können.
Hier geht's zu den Kontext Fotogalerien.
Sonntag, 25. Dezember 2011
Zwei Weihnachtsengel
Rechtzeitig zum Weihnachtsfest hat Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Bundesbürger zum Maßhalten aufgerufen und sich gegen den Ausbau sozialer Leistungen ausgesprochen:
"Ob Zuschussrente oder Erziehungszeiten im Rentenrecht, ob Betreuungsgeld oder erweiterte Pflegeleistungen: Das mag zum Teil wünschenswert sein, finanzierbar ist es nicht."
Und sein Hausphilosoph Sloterdijk diffamiert den Sozialstaat als institutionalisierte Kleptokratie, fordert sattdessen eine (mittelalterliche) "Kultur der Almosen" und sekundiert mit der Meinung, dass ein bisschen mehr soziale Kälte der Gesellschaft nicht schaden würde.
Zugegeben, Maria hat Jesus nicht auf Kassenleistung im komfortablen Bett eines modernen Klinikums entbunden, die heilige Familie bekam kein Betreuungsgeld, hing nicht am Tropf eines modernen Sozialstaats.
Und trotzdem haben sie etwas aus sich gemacht.
Das sollte uns doch zu denken geben…
Abonnieren
Posts (Atom)

















