Samstag, 28. Februar 2009

Im Vorübergehen / En passant / Passing by

Victor-Louis Mottez, Portrait von Louis-Désiré Blanquart-Evrard

„Um ein Portrait anzufertigen, muss der Fotograf zu Werke gehen wie der Maler auch. Er muss sich eingehend mit seinem Modell beschäftigen, muss, dessen Charakter gemäß, Pose und Art und Farbe der Kleidung variieren und, nachdem er sich im Geist auf die Komposition des Bildes festgelegt hat, die Mittel zu dessen Ausführung entsprechend anordnen.

Die Verfahren des Fotografen sind nicht gleichermaßen geeignet, gleiche Wirkungen zu erzielen. Wie der Maler muss folglich auch der Fotograf seine Mittel variieren ...

So vermag der Fotograf das Gepräge seiner Erzeugnisse breiter zu fächern und die Natur gar zu interpretieren und zu idealisieren, zumindest aber sie in ihren vorteilhaftesten Zügen wiederzugeben, und (genau) darin besteht seine Kunst.“

Mit diesen Worten beschrieb der Fotograf Louis–Désiré Blanquart-Evrard die Möglichkeiten fotografischer Portraitkunst.
Das war im Jahre 1851.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Aus meinem Fenster … / From My Window …

© Markus Spring


Markus schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Auch wenn ich manchmal dem (Groß-)Stadtleben nachtrauere - eine Kleinstadt, in der Viele über Viele zu viel wissen ist nicht jedermanns Geschmack - aus dem Wohnzimmerstuhl die von der Morgensonne übergossenen, verschneiten Flanken unseres Hausberges zu sehen, ist schon ein besonderer Genuß. Und dass unser zweiter Hausberg, der Predigtstuhl, nun doch nicht aus Gewinnsucht mit einer überdimensionalen Christus-Statue à la Was-Rio-kann-können-wir-auch verziert wird, kann einem den Glauben an die Demokratie wiedergeben (zumindest für kurze Zeit)."

Mittwoch, 25. Februar 2009

Objektiv-Vermessung mit dem Siemensstern

Abb.1: Siemensstern


Dieser Siemensstern hat 90 weiße und 90 schwarze Kreissektoren. Zur Mitte hin gerät die Auflösung irgendwann an eine Grenze und aus dem Schwarzweiß-Kontrast wird ein Grau, der so genannte Graukern. Ein Siemensstern muss nicht unendlich fein sein, es reicht, wenn er in der Mitte feiner ist als das zu vermessende System. Das kann man z.B. auch dadurch erreichen, dass man die Entfernung vergrößert, mehr dazu weiter unten..)

Mit dem Siemensstern kann die Auflöseleistung einer Beleuchtung-Objektiv-Sensor-Kombination bestimmt werden. Man benötigt z.B. etwa 15 Minuten, um für eine Optik zu bestimmen, wie scharf sie über ihren Blendenbereich abbildet:

Abb.2: Schärfe über Blendenwerten für 8 Optik-Sensor-Kombinationen

Die Beleuchtung ist in der Regel nicht von Interesse und sollte daher standardisiert sein (z.B. bei 200 ASA f5.6 und 1/30 bei +/-0 Belichtung auf den Stern)

Die Aufnahmeentfernung des Sterns ist nicht von Bedeutung!! (Beurteilt wird
nicht die Auflösung am Objekt, sondern auf dem Sensor. Der Stern sollte in vielleicht 2-5 Metern Entfernung fotografiert werden, man kann aber z.B. 1m- und 5m-Aufnahmen unmittelbar miteinander vergleichen, dazu Abbildung 3:

Abb.3: Unterschiedliche Aufnahmeentfernung, gleicher Graukern!

Die drei Aufnahmen sind aus unterschiedlichen Entfernungen aufgenommen, der Siemensstern selbst ist somit jeweils unterschiedlich groß, die Graukerne sind aber - in Pixeln gemessen - (auf dem Sensor) alle gleich groß!

Aus dem Durchmesser des Graukerns kann man die Auflösung der Objektiv-Sensor-Kombination in LP/Bh (Linienpaare auf der Bildhöhe) errechnen (siehe unten). Man kann aber auch bereits diesen Durchmesser (in Pixeln) als Schärfemaß verwenden (solange man nur Optiken testet und nicht unterschiedliche Kameras mit unterschiedlicher Sensorgröße verwendet).

Ein Problem stellt die Größenbestimmung des Graukerns dar. Hier habe ich keine objektive Lösung gefunden, es geht bislang nur ‚mit Augenmaß‘. Zunächst korrigiere ich die Tonwerte der Stern-Fotografie (als jpg fotografiert), indem ich Weißpunkt und Schwarzpunkt auf die Sektoren setze. Dann messe ich (mit dem Photoshop-Auswahlrechteck bei 400%-Ansicht und eben mit Augenmaß) die Breite und die Höhe des Graukerns - aber nur für die horizontalen und vertikalen Strahlen! (die diagonalen werden nicht benötigt). Die Mittelwertbildung von dem horizontalen und dem vertikalen Wert sorgt dann für einen gewissen Ausgleich bei Messfehler. Wenn Reihen (z.B. mehrere Blenden) gemessen werden, stellt das einen weiteren Ausgleich dar (Ausreißer werden erkannt).

Diese Werte sind bereits ein brauchbares Maß für die Schärfe, je kleiner der Durchmesser des Graukerns, umso schärfer das Bild auf dem Sensor. Man kann die Werte z.B. in eine Excel-Tabelle übertragen und ein Diagramm erstellen (siehe oben).

Abb.4: Auslesen d. Graukerns: 68 Pixel (quer) und
70 Pixel (hoch) = 69 Pixel (mittl. Durchmesser)

Neben dem Schärfeverlauf über die Blenden ist natürlich der Vergleich zwischen Bildmitte und Rand interessant oder auch die Frage, welchen Einfluss die kamerainterne Schärfung hat bzw. wo diese ein Optimum findet.

Am interessantesten ist dann aber sicher der Vergleich zwischen verschiedenen Optiken, z.B. um den Bestand zu bewerten, quer zu vergleichen oder bei einer anstehenden Kaufentscheidung.

Will man aber verschiedene Kameras vergleichen, ist die Pixelgröße des Sensors noch wesentlich. Dazu folgende Zusatz-Rechenschritte: Ein Graukerndurchmesser von 68 Pixeln (Beispiel) bedeutet einen Radius von 34 Pixeln: Nach 34 Pixeln - von der Mitte gezählt - wird aus Grau also ein annehmbarer Schwarzweiß-Kontrast, also 2 erkennbare Kreissektoren, also 4° (1 Sektor hat bei diesem Siemensstern 2°). Der Sinussatz gibt für 4° einen Faktor von 7%, was bedeutet, dass die Höhe dieser zwei gerade erkennbaren Linien 7% von 34 Pixeln mißt, also 2,38 Pixel: 2,38 Pixel sind also erforderlich, um eine Schwarzweiß-Kontrast abzubilden (theoretisches Optimum wären genau 2 Pixel: ein schwarzes und eine weißes).

Jetzt kommt die Sensorgröße ins Spiel, üblich ist die Orientierung an der Bildhöhe: Die Nikon D3 hat z.B. 2832 Pixel Bildhöhe, diese geteilt durch die gemessenen 2,38 Pixel je Linienpaar ergibt eine Auflösung von 1190LP/Bh. Mit dieser Kennzahl können jetzt auch verschiedene Kameras/Sensortypen verglichen werden.

Diese Berechnung kann (für den Stern mit 90 Linienpaaren) in folgender Formel zusammengefasst werden:

Auflösung [LP/Bh] = 28,6 * BH/D
mit BH: Sensor-Bildhöhe [Pixel] und D: Graukern-Durchmesser [Pixel]



Die Beschreibungen - Stand 15.02.2009 - sind autodidaktisch erarbeitet und müssen sich nicht mit der sonst üblichen Nutzungsart des Siemenssterns decken. Verbesserungsvorschläge sind willkommen an: a.kleuker(AT)berlin.de

Viel Spaß!
Achim Kleuker




Achim Kleuker, Jahrgang 1968, arbeitet als Fotograf.
Zuvor war der studierte Diplom-Wirtschaftsingenieur als Projektentwickler in Unternehmen der freien Wirtschaft tätig.
Auftragsarbeit verbindet sich mit freier Fotografie: Kleuker arbeitete für die Staatlichen Museen zu Berlin, für die Volkswagen AG, die Kaufhof Warenhaus AG, das Architekturbüro Kleihues & Kleihues und für I. M. Pei.
In die praxisbezogene Arbeit fließt eine spezifische künstlerische Sichtweise ein; jedes Mal gelingt es dem Fotografen, in dem Arbeitsergebnis die eigene Handschrift deutlich zu machen.

Montag, 23. Februar 2009

Great Performers

Photographs by Paolo Pellegrin.

Eine Empfehlung!

Brudale Tschällentsch - der Film



Nachdem ich jetzt schon einige Zeit immer wieder faszinierende Ton-Bild-Schauen sehe, habe ich mich selbst mal - aus gegebenem Anlass - an einer kleinen Comedy-Produktion versucht.

Man muss auch in der Krise mal was zum Schmunzeln haben!

Erstversuch - bitte um Nachsicht.

Sonntag, 22. Februar 2009

Sunday Afternoon Walk - 2110

Landschaft bei Reutlingen • Ricoh GRD II


Das Bild gehört in eine Serie von Landschaftsbildern, die ich - hoffentlich nicht anmaßend - mit dem Maler und Radierer Felix Hollenberg verbinde:

Nicht die Stimmung des Fotografen wird auf die Landschaft übertragen, sondern die Atmosphäre der Landschaft soll vom Betrachter gefühlt werden.

Finde wir die »intime« Schönheit unserer heutigen heimatlichen Landschaft, auch ohne den idyllischen Winkel zu suchen.

Für mich ist dieses Foto - wie andere auch - eine unserer Zeit gerechte Interpretation von Landschaftsfotografie, ohne Wertung und ohne Anklage.

Photoworkshop: “Gebaute Umwelt und dokumentarische Strategien”

Die Frage, ob jeder Fotograf ein oder mehrere Projekte verfolgen soll, stellt sich hier im Blog niemand mehr.

Die Frage, ob man als fotografierender Mensch zusammem mit anderen an Projekten arbeiten soll, kann ich ebenso klar beantworten: ja.

Man begibt sich aus der Isolation, ist konfrontiert mit Meinungen, Ideen, Arbeitsweisen, neuen Aspekten, man tauscht sich aus und lernt und lernt und lernt …

Jetzt gibt es ein gemeinsames Angebot vom Sonic Blog und den BerlinPhotoWorkshops, ein Seminar
Gebaute Umwelt und dokumentarische Strategien”, das sich an Künstler, Fotografen, fortgeschrittene Studenten (Kunst, Fotografie, Architektur u.ä.), Bildjournalisten, Medienkünstler, als auch an ambitionierte Amateure richtet, die projekt- und konzeptorientierte Arbeiten entwickeln und umsetzen wollen."

Wer in Düsseldorf und Umgebung lebt, sollte mal neugierig sein.

Freitag, 20. Februar 2009

Im Vorübergehen / En passant / Passing by - Oscar Wilde



"Nur oberflächliche Menschen urteilen nicht nach Äußerlichkeiten. Das wahre Geheimnis der Welt liegt im Sichtbaren, nicht im Unsichtbaren."
Oscar Wilde

Mittwoch, 18. Februar 2009

Die Canon Powershot SX1 IS kann jetzt auch RAW!

Ich habe mich hier gelegentlich schon als heimlicher Fan von Bridge-Kameras, speziell der Powershot S3 IS, geoutet.
Wer einmal mit so eine Kamera fotografiert hat, kann das womöglich nachvollziehen.

Die SX1 IS wurde mit einem DIGIC IV-Prozessor, 20fach Zoom, 2.8-5.7/28-560mm, riesen 16:9 Bildschirm und 1080p-Movie aufgerüstet.
Und ich muss zugeben, ich war enttäuscht, dass gegen meine optimistische Ankündigung in der neuen SX1 keine RAW-Funktion implementiert war.

Die allerdings will Canon bald per Firmware-Update nachliefern.

Besitzer einer SX1 können das Firmware-Update ab Mitte März herunterladen und erhalten damit auch Zugang zu Canons RAW-Konvertierungssoftware Digital Photo Professional (DPP).

Leider können dann die Kollegen vom CHDK-Hack ihrer großen Leidenschaft nicht mehr frönen.


via dpreview

PEACE sprayer

© Sebastian Methner


Der heutige Beitrag zum Projekt kommt von Sebastian Methner.

Weiter Bilder von ihm sind zu finden unter:
www.photoblossoms.wordpress.com
www.xebastyan.wordpress.com
www.flickr.com/photos/xebastyan

Dienstag, 17. Februar 2009

Der Schippenmann - Man With Snow Shovel

Ricoh GRD II, Fixfokus


Springt man dem Schippenmann von der Sense?
Nein, natürlich springt man dem Sensenmann von der Schippe!
(Noch mal Glück gehabt!)

Weil der Sensenmann doch Sensenmann heißt, weil er eine Sense hat, und keine Schippe, sonst würde er ja Schippenmann heißen. ...

Nimmt der Schippenmann jemanden auf die Schippe?
Macht er sich über jemanden lustig?

Ich glaube eher nicht!*


… eine Immer-Dabei-Kamera mit fester Brennweite und voreingestellter Schnappschuss-Einstellung ist einfach ein Segen.
Das hantieren mit einer "Großen" ist in solchen Situationen zu auffällig und auch nicht schneller.
Hier heißt ganz einfach: entweder EIN BILD in ausreichender Qualität, oder aber KEIN BILD, dafür in guter Qualität ;-)


*für den Hinterkopf: assoziatives Fotografieren

Sonntag, 15. Februar 2009

Show!Fenster! - Pudelklub

© Thomas Wiegold


Thomas Wiegold
hat diesen "geschichtsträchtigen" Beitrag zum Projekt gefunden.
Er schreibt:
"Der "Pudelklub" in Brandenburg an der Havel hat eines der wenigen Schaufenster, die scheinbar unverändert aus DDR-Zeiten herübergerettet wurden. Oder vielleicht einfach nur dem Vergessen anheim gefallen sind.
Direkt am Neustädtischen Markt Brandenburgs gelegen, in einer Ecke, in der die sonst die Überhand gewinnenden Kettenläden für Jeans und Handys noch nicht Platz gefasst haben. Die Vegetation vor dem Eingang heisst nicht, dass hier nichts mehr passiert: an sonnigen Tagen ist oft eine durchsichtiges bräunliches Sonnenschutzrollo vor dem Fenster heruntergelassen, um das Ausbleichen der Fotos mit den kleinen Lieblingen zu verhindern.
Übrigens ist es gar nicht so einfach, das ganze Schaufenster dieses Pudelklubs aufs Bild zu bekommen: Normalerweise ist der Blick durch parkende Autos verstellt. Eine Park- und Fotolücke vor dem Fenster zu finden, ist ein Glücksfall - und da hat man dann auch wenig Auswahlmöglichkeiten, bei welchem Licht man das Foto macht."


Weitere Fotos von Thomas gibt es hier.

Samstag, 14. Februar 2009

Does Every Photographer Need A Project? - eine Zwischenbilanz

“Does every photographer need a project?”

Diese Frage stellte ich mehr zum Spaß erst mir, dann, während der Rencontres de la Photographie, auch "dem Projektfotografen" Martin Parr.
Dessen Antwort, wie nicht anders zu erwarten: "Yes!"

Seitdem gab und gibt es sieben Projekte hier im Blog mit insgesamt 120 (!) Bildbeiträgen.
Und wie ich finde, vielen sehenswerten und interessanten Fotos.

Spannend finde ich aber nicht nur die Bilder, sondern ebenso das gemeinsame Umrunden eines Themas und die daraus entspringende Vielfalt der Umsetzung in eine Bildidee.
Spannend, weil zwei Arbeiten zu ein und demselben Thema eben nicht zum gleichen Ergebnis kommen.

Projektthemen waren und sind:


Der Versuch eine Art fotografisches Ping-Pong-Spiel zu inszenieren, ist ohne Reaktion untergegangen.

Gescheitert ist bisher auch der Versuch, über das präsentieren eigener Arbeiten hinaus, zur Bildbesprechung/Bildkritik zu animieren.
Ich weiß, das ist heikel.
Man möchte niemand kränken bzw. selbst ungern kritisiert werden: ein heißes Eisen, dass man nur ungern anfassen möchte.
Arbeiten wir daran!


Wenn auch hier im Blog die Themen mit eher technischen Inhalten häufiger gelesen werden, so wird unsere Kamera doch erst durch das Fotografieren wirklich zu einer Kamera.

Und nur durch das Fotografieren bekommt das technische Equipment seinen adäquaten Platz zugewiesen: den eines Handwerkzeugs, das uns im besten Falle bei unserem kreativen Tun unterstützen kann, mehr nicht.



The Public Eye Blog
wünscht ein kreatives Wochenende!

Show!Fenster! - Die Griese Gegend

© Peter Lück



Der Projektbeitrag heute kommt von Peter Lück.
Er schreibt:
"Zum Schaufenster gibt es soviel nicht zu sagen ich nenne es "Ulla". Das Fachgeschäft für Miederwaren in großen Größen liegt in der Einkaufsmeile von Plau am See in Mecklenburg-Vorpommern. Dort scheint der Bedarf an Untertrikotagen ungebrochen, was damit zu tun haben dürfte, das Plau am See ein traditionsreicher Kurort ist.
Da sich das örtliche Freizeitangebot jedoch auf ca. 3 Räucherfischbuden und einen Bootsverleih beschränkt, widmen sich die Kurgäste wohl gern den körperlichen Freuden.
Und auch in Plau am See geht man mit der Zeit, sowohl modisch als auch finanziell: Die Preise für Miederwaren wurden bereits auf Euro umgestellt. Ein bisschen sind die Auslagen wohl der Spiegel der Zeit dieser Kleinstadt, die stehen geblieben scheint. Man empfindet ein dumpfes Gefühl im Magen, wenn man dort durch die Straßen geht.

In der Nähe von Plau am See liegen namhafte Orte wie Neustadt-Glewe, Lübz oder Rom (Nachbarort von Lutheran). Um ihren Charakter besser verstehen zu können, empfehle ich mein Flickr-Album "Plau-Grau".
Die Gegend dort heisst wohl nicht von ungefähr auch "Die Griese Gegend"

Freitag, 13. Februar 2009

Dr. Photo's Wort zum Sonntag - Canon Buzz

Bekannt geworden ist ein Patent vom August 2008, dass das leidige und langsame Scharfstellen im Live-View-Modus der Canon DSLR's deutlich verbessern soll.

Man könnte vermuten, dass in einer 500D, die zur PMA mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet wird, diese Verbesserung bereits eingesetzt wird.


Canon USA hat im Moment eine Rabattaktion laufen.
Davon können wir in Deutschland zwar im Moment nicht profitieren, aber es ist trotzdem interessant, die Produktliste in Hinblick auf zukünftige Modelle anzuschauen.

Die folgende Produkte sind in die Aktion einbezogen:
  • EOS-1Ds Mark III (muss Canon etwas wg. 5D MK II und Sony A900 tun?)
  • EOS-1D Mark III (nach der AF-Blamage steht eine Nachfolgemodell schon lange aus)
  • EOS 5D Mark II (kanibalisiert die 1Ds, ist für Fotojournalismus zu langsam (und mit 21MP überdimensioniert?), soll - vor allem mit Batteriegriff - sehr "wasserscheu" und problembehaftet sein. Eine 7D könnte mit FF-Sensor und 50D-Techik gegen die Nikon D700 bestehen)
  • EOS 50D (wird vermutlich durch 7D ersetzt)
  • EOS 40D (ausgemustert, liegt bei DxOMark vor der 50D)
  • EF 24-70mm f/2.8L USM (wird vermutlich mit IS neu aufgelegt)
  • EF 24-105mm f/4L IS USM (wird vermutlich durch verbesserte Version ersetzt)
  • EF 70-200mm f/2.8L IS USM (?)
  • EF 85mm f/1.2L II USM (?)
  • Speedlite 580EX II (wird vermutlich durch ein 700 EX ersetzt)

Ich verstehe mit Sicherheit nichts vom "Markt".
Trotzdem erscheint mir Nikon mit seinen Produkten im Moment attraktiver und besser aufgestellt: mit der D300/D700 gibt es professionelle UND preiswerte Modelle (die D700 wird mit Batteriegriff MB-D10 für 1999 € im Laden verkauft).
Vor allem fehlt (mir!) ein Canon-Gegenstück zur Nikon D700.

Um Video in professionellen DSLR's, um die sog. Konvergenz- oder Combokameras wie die 5D MK II eine ist, ist es - wie vorhergesagt - ziemlich ruhig geworden.
Wahrscheinlich braucht das kein Mensch - und will es auch nicht mitbezahlen!


Donnerstag, 12. Februar 2009

PEACE through music

Peace Through Music, Terryville, Connecticut • © Carl Weese


Heute ein Beitrag von Carl Weese zum PEACE-Projekt.
Carl schreibt:
"It's interesting that this is a slightly commercialized instance, a "peace through music" decal in the display window of a music shop. Of course, what's interesting, in these economic times, is that I should have said 'former music shop.' The store is now vacant except for the decals, some worn carpet, and a few cleaning tools lying about inside. Having passed by and even photographed the windows in the past, the jam-packed store looked as though it had been there forever. But no more."

Mittwoch, 11. Februar 2009

PEACE dress

Canon 1D MK II mit EF 24-105 IS L


Warum das Bild wohl zum PEACE-Projekt gehört?
Man muss schon genau hinschauen …

Ach, die gute alte Hippie-Zeit, wohin ist sie entschwunden?

Dienstag, 10. Februar 2009

PEACE cross

© Peter Meier • Szene aus "Stadt ohne Rückkehr"
aus der Serie mit "Mit Schirm, Charme und Melone" (UK 1965)
screenshot von ARTE-tv


"Was Sie als Betrachter des Bildes wahrnehmen und assoziieren, ist Ihre Wahrnehmung.
Was Sie als Betrachter des Bildes mit der Kontextinformation wahrnehmen und assoziieren, ist Ihre Wahrnehmung.
Sie nehmen nichts wahr? Das gibt es nicht. Sie nehmen etwas wahr. Sie nehmen etwas anderes wahr, als ich wahrnehme.

kompliziert? ja
menschlich? ja
natürlich? ja"


Ein Beitrag mit neuen Aspekten zum PEACE-Projekt von Peter Meier.

Samstag, 7. Februar 2009

O tempora! O mores!



Canon S3 IS, Auto High ISO



Wirtschaftkrise?
Blogneurose?

Schokolade!
Kaffeedose!

Rotwein ist für Alte Knaben …?

Leere Flasche! Schreibblockade!
Schade! Schade!

Gott sei Dank! Den Zeigefinger kann ich noch bewegen!