Sonntag, 28. Februar 2010

Dr. Photo's sonntägliche Sprechstunde

Herr P. Z. fragt nach Dr. Photos abschließender Meinung zur Panasonic GF1.


Dr. Photo: „Ein Resumee über die GF1, das Lumix 1.7/20mm und das Makro-Elmarit 2.8/45mm kann ich eigentlich nur für mich ziehen.

Wichtig ist eben die Basis, von der aus man beurteilt. Vor allem, wenn das Resümee womöglich eine Kaufentscheidung beeinflusst.


Das Niveau an Bildqualität ist heute bereits so hoch, dass Unterschiede nur noch marginal sind und im "brausenden Leben" kaum eine Rolle spielen.

Zu sagen, für das gleiche Geld bekomme ich von jeder Marke die gleiche Qualität, ist bestimmt nicht ganz falsch. Und Unterschiede sind oft reine Geschmacksache.


Wir fotografieren heute noch mit den Optiken aus analogen Zeiten und haben in ca. 10 "digitalen" Jahren hardwareseitig gerade mal eine Verdoppelung der Auflösung (von 3 auf 12MP ist nur Verdopplung!) gesehen.

Mehr macht allerdings wenig Sinn: die Dateien werden monströs groß und müssen zum Versand/Druck wieder runtergerechnet werden - absurd.


Die größten qualitativen Verbesserungen fanden bei der Software statt: Möglichkeit mit RAW-Dateien zu arbeiten, verbesserte RAW-Konverter,, verbesserte JPG-Verarbeitung in der Kamera etc.

Soft beats Hard!


Zur Kamera:

den Kauf der GF1 habe ich bisher noch keinen Tag bereut - im Gegenteil.

Die Kamera ermöglicht es mir, das was ich mit der Ricoh GRD II angefangen habe, auf qualitativ höherem Niveau fortzusetzen.

Die Kamera setze ich für gewisse Termine auch beruflich ein.

Die Bilder werden von Printmedien wie von Agenturen ohne Anstände akzeptiert.

Als Zweitgehäuse könnte ich mir eventuell eine GH1 oder deren Nachfolger vorstellen.


Bei Kameras spielt neben der Qualität auch der "Formfaktor", die Haptik eine große Rolle.

Bei den Objektiven gibt es allerdings kein vertun: beide sind so exzellent, dass sie den Vergleich (im Bildergebnis) mit einer Leica-Optik nicht scheuen müssen.

Ich hoffe, ein Pancake-Weitwinkel gleicher Güte folgt noch im Frühjahr.


Im Blog gibt es rechts jetzt auch das Label "GF1". Damit werden zusammengefasst alle Bilder/Artikel zur Kamera aufgerufen.


Ich hoffe, das war etwas hilfreich.

Trotzdem: alles in die Hand nehmen, schauen, fühlen, dann selbst entscheiden.




Frau U. R. schreibt: „Ich möchte gerne im Rahmen meines kulturwissenschaftilichen Artikels "Adiaphora - dritter oder vierter Raum?" ein Foto aus dem Sept. 2007 von Ihnen verwenden, das ich auf der Seite http://thepubliceyeblog.blogspot.com/2007/09/vorsicht-falle.html gefunden habe. Es handelt sich um zwei Frauen auf der Straße, die einander an/mit den Armen im Gehen berühren.

Gestatten Sie mir, das Bild zu veröffentlichen (in einem Sammelband, der voraussichtlich im Winter diese Jahr erscheinen wird, sowie in einer Netzpublikation?


Dr. Photo sagt: „Selbstverständlich! Ich werde die Wissenschaft auch weiterhin energisch und aufs Kräftigste unterstützen!“




Herr W. H. schreibt: „Erst ein mal möchte ich Sie ihrer Bilder wegen loben, sie sind wirklich gut! Ich bin heute auf Ihren Blog gestoßen und hab ihn gleich einmal durchgestöbert.

Und weil ich bisweilen vergeblich nach guten Motiven suche, wollte ich Sie fragen, wo genau Sie denn ihre Fotos aufgenommen haben? Unter den Bildern erwähnen Sie verschiedene Kameras, gehören die alle Ihnen? Dann wollte ich noch eine Frage loswerden: Welche Objektive besitzen Sie?“


Dr. Photo: „ Vielen Dank für das freundliche Lob!

Unter dem Label „Bilder“ sind jetzt über 400 Fotos gelistet. Natürlich wüßte ich bei jedem einzelnen Foto sofort wieder, wo ich es aufgenommen habe. Manchmal steht es ja auch dabei, aber aufzählen kann ich die vielen Orte leider nicht.

W. Eugene Smith schrieb: „Viele Fotografen fanden und finden ihre Sujets in ihrer direkten Umgebung …“

Und Willi Ronis hat gesagt: „"Ich bin niemals ohne meine Kamera aus dem Haus, selbst wenn ich nur zum Bäcker gegangen bin."

Schade, wenn ich bei Andreas Altmann - Im Herz das Feuer - lese: "… und er [ein Magnum-Fotograf] sagte den so befremdlichen Satz: "In Paris bin ich blind." […] er hätte zu lange hier gelebt, seine Augen wären stumpf geworden, er müsse raus, erst draußen. außerhalb der Stadtgrenzen, käme seine Sehkraft zurück.

Den eigenen Lebensbereich immer und immer wieder mit offenen Augen - open minded - zu durchstreifen, auch ein scheitern zu riskieren, halte ich für enorm produktiv.


Die Kameras, die ich benütze, gehören allesamt zu Dr. Photo's "Praxiszubehör".

Allerdings unterscheide ich meistens zwischen beruflichem und privaten Einsatz - privat mag ich es eher klein.

Objektive besitze ich mit Sicherheit viel zu viele: aber überwiegend fotografiere ich mit Brennweiten zwischen 28 und 90mm und dafür würde ein gutes Zoom oder zwei, drei Festbrennweiten mehr als ausreichen.

Aber im Laufe eines Fotografenlebens sammelt sich halt so einiges an …



Das wär's für heute!

Es grüßt ganz herzlich und wünscht eine schöne Sonntag ohne Sturmschäden

eurer Dr. Photo*



*Sprechstunde nur nach Vereinbarung!



Freitag, 26. Februar 2010

PEACE Bulli

© Markus Spring


Markus schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"Ich hatte das Glück aus einer Dienstreise nach Wien ein paar private Stunden für Museum und Fotografieren herauszuschnitzen. Herausgekommen ist: Love and Peace in Wien. Obwohl immer wieder in verschiedenen Großstädten unterwegs, ist mir seit langem kein solches 68er Überbleibsel begegnet wie dieser VW Bus in Wien. Leider blieb meine Neugier auf den Besitzer unbefriedigt: Ein echter 68er, ein Spätberufener?"


Schön, dass mal wieder ein "externer" Beitrag zu diesem Projekt zu sehen ist!

Donnerstag, 25. Februar 2010

Always Take The Weather With You …

© Rainer Steußloff


Rainer schreibt zu seinem deprimierenden Projektbeitrag:
"Wir hatten in den letzten Tagen 25 cm Neuschnee an der Ostsee. Es sind dann eher weihnachtliche Gefühle, die da hoch kommen. Und Glühweinstände haben auch auf."

Ich möchte keine Neidgefühle anheizen und verzichte deshalb darauf, Rainers Foto durch Bilder blühender Schneeglöckchenfelder, offen fahrender Kabrios oder leicht bekleideten Menschen in Straßencafes zu konterkarieren.

Ich bin halt ein mitfühlender Mensch …

Montag, 22. Februar 2010

Aus meinem Fenster … / From My Window … Frühling?!

GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm





Wer sagt's denn, es wird Frühling - versprochen!
Ein sonniger und warmer Tag, ein schönes Abendlicht, ein Projektfoto.

Übrigens: der spiegelnde Rand unten ist kein See, sondern ein waagerechtgestelltes Dachfenster.

Sonntag, 21. Februar 2010

PEACE-Hotel

© Arnulf Hettrich


Arnulf schreibt zur seinem Projektbeitrag:
"Würde mich freuen, wenn [das Foto] in Dein Konzept passt, auch wenn es ein etwas eigenartiges Foto ist. Geknipst in Shanghai. Wo dort genau? Erklärt sich von selbst.
PS: Der freundliche Herr hat mir per Kopfnicken die Fotografiererlaubnis erteilt. Ein Modelrelease habe ich (natürlich) nicht."

Ihr seht, man muss sich nur tummeln und der "PEACE" kommt von allein.

Dienstag, 16. Februar 2010

Gray Mood

GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm


Wie sagte Henri Cartier-Bresson so schön:
"Emotion finde ich nur im Schwarzweiß."
Hat er recht?

Diese Bild hat vielleicht Emotion, gibt aber NICHT meine Stimmung wieder.
Ein Spiel mit Tonwerten, mit Schwarz und Weiß und Grau.

Könnte dazu passen?
Oder womöglich ein Abschied vom Winter?

Freuen wir uns zu früh?
Schaun mer mal …

Samstag, 13. Februar 2010

The PEACE Project Slideshow




Viele haben sich am PEACE-Projekt beteiligt.
Und ich werde mich weiterhin auf Beiträge freuen.
In der Diashow sind allerdings nur meine Fotos zu diesem Projekt versammelt.
Um in Zukunft mehr daraus zu machen, bräuchte ich das Einverständnis aller Beteiligten.

Wer sich für alle Projektbeiträge interessiert, schaut
hier.

„Grüß Gott, tritt ein, bring PEACE herein!“


Ricoh GRD II





Dies ist - wenn ich richtig zähle - der achtundzwanzigste (28!) Eintrag in das PEACE-Projekt.
Das kann doch noch was werden!

Oder?

Freitag, 12. Februar 2010

Aus meinem Fenster … / From My Window …

GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm




Auch die Beschäftigung mit einem Projektfoto vertreibt nicht die Sorge, ob ich mich - bei anhaltendem Schneefall - mit dem Auto zum heutigen Fototermin durchwühlen kann …

Tja, ist halt Winter!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Don't slide! - Look slideshows!

Die neue Slideshow der FAZ-Nachwuchsfotografen ist hier

… und, wer nicht nach Frankfurt kommt, hier sind Marcus Kaufholds Fotos aus Haiti zu sehen.




gugsch Du auch hier

Sonntag, 7. Februar 2010

PEACE-'n-Lines


Ricoh GRD II



Grandmas sit in chairs and reminisce

Boys keep chasing girls to get a kiss
The cars keep going faster all the time
Bums still cry "hey buddy, have you got a dime"


Drums keep pounding a rhythm to the brain
La de da de de, la de da de da …

Samstag, 6. Februar 2010

WB oder AWB …


… das ist die Frage.

In "analogen Zeiten" waren wir auf eine Entscheidung reduziert: Tageslichtfilm? oder Kunstlichtfilm?

Heute führt die Möglichkeit, für jede Lichtstimmung den korrekten Weißabgleich zu bestimmen, eher zu einem Entscheidungsnotstand und dazu, doch lieber auf den automatischen Weißabgleich der Kamera zu setzen.

Ist das gut so?

Was ich hier ausführlicher thematisiert habe, fasst Michael Reichmann hier in einigen Sätzen zusammen:
"Was ist richtig? Was ist besser? Wie bei fast allen solchen Entscheidungen in der Fotografie liegt die Schönheit im Auge des Betrachters."



Siehe z.B. auch hier

Freitag, 5. Februar 2010

Im Vorübergehen / En passant / Passing by - Frank Schirrmacher zum iPad


Wenn ein Literaturwissenschaftler, ein Autor, der Dirty Harry des Feuilletons sich in die Niederungen des gemeinen Techno-Hype begibt und einen Essay über Apple's neues Kultobjekt iPad schreibt, dann macht mich das neugierig.

Frank Schirrmacher endet mit den Sätzen:
"Was immer aus dem speziellen Gerät wird, das der Apple-Gründer vorstellte – er sagte nichts anderes als: die Hardware verändert den Inhalt. Das Werkzeug verändert das Denken. Anders gesagt: Wir haben diese Woche die kurze E-Mail zum langen Abschied vom World Wide Web, das wir kennen."

Ich war überrascht: was Schirrmacher hinter der "Politik des iPad" entdeckt, ist mehr als spannend.

Lesenswert!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Bilder aus Haiti

Mit einer kurzfristig arrangierten Fotoausstellung des Fotojournalisten Marcus Kaufhold zeigt das Haus am Dom in Frankfurt von Samstag, 6. Februar, bis Mittwoch, 24.Februar, Aufnahmen aus dem Krisengebiet um Port-au-Prince.

Marcus Kaufhold, der im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor Ort war und gerade erst nach Europa zurückgekehrt ist, hat viele eindrückliche Fotos mitgebracht. Zusätzlich informiert das Haus am Dom mit einer Videopräsentation und ausgewählten Berichten über die aktuelle Situation auf Haiti.

Am Freitag, 5. Februar, wird die Ausstellung um 18.30 Uhr unter Mitwirkung von Caritas International eröffnet. Der Fotograf ist anwesend.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Haus am Dom wollen mit dieser Aktion die Menschen auf Haiti unterstützen. Spenden werden an Caritas International weitergeleitet.


via Dirk Zimmer

Mittwoch, 3. Februar 2010

Always Take The Weather With You …

© Carl Weese

Carl schreibt zu seinem Projektfoto:
"This could be "From My Window," or "Always Take the Weather With You," take your pick..."

Ich soll entscheiden, ich habe entschieden!

Sonntag, 31. Januar 2010

Aus meinem Fenster … / From My Window …

© Markus Spring


Markus schreibt zu seinem Projektbeitrag:
"… so gesehen hat der Winter durchaus seine schönen Seiten. Und solange ich nicht autofahren muss, geniesse ich sie durchaus. Schließlich: Wer weiß schon, wie künftige Winter ausschauen! Zurückblickend und die heutigen Winter mit denen von damals vergleichend, werden die Schneetage sicher weiter abnehmen."

Freitag, 29. Januar 2010

Das brausende Leben - Stuttgart 21


Bahnchef Grube, mitte, versucht sich bei den Demonstranten Gehör zu verschaffen.
Die Aufmerksamkeit der Medien war ihm immerhin gewiss.
Rechts neben Grube der SÖS-Stadtrat und S21-Gegner Gangolf Stocker.
Ganz links am Bildrand: Mister-Stuttgart-21 Wolfgang Drexler.



Bahnchef Rüdiger Grube war heute Gast der Reihe Forum Stuttgart 21, einer gemeinsamen Veranstaltung der STUTTGARTER NACHRICHTEN und der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Der Abend fand im Forum der LBBW, Am Hauptbahnhof statt.

Davor gab es allerdings eine Gegenveranstaltung: nahezu 10.000 Stuttgarter Bürger machten ihrem Ärger über das Milliardenprojekt Stuttgart 21 lautstark Luft.

Grube lies es sich nicht nehmen, zusammen mit Mister-Stuttgart-21 Wolfgang Drexler (SPD), kurz auf der Veranstaltung zu erscheinen.
Es fiel das Wort "Dialogbereitschaft" - mehr war nicht.


Mehr "brausendes Leben" gibt es hier.


Noch zur Fotografie: alle Aufnahmen (JPG!) mit der Panasonic GF1.
Erstes Bild mit dem Pancake 1.7/20mm, Bl. 1.7, 1/60 sec., 500 ISO.
Bild darunter mit dem Makro-Elmarit 2.8/45mm, Bl. 2.8, 1/60 sec., 1250 ISO

Show!Fenster!

© Detlev Schilke


Det schreibt zu seinem Projektbeitrag in HUNDSMISERABLEM! Schwäbisch:
"… ist ein modeladen in eurer promenade in sturget, hab den namen vergessen..."
(er meint die Königstraße!)

Mittwoch, 27. Januar 2010

Aus meinem Fenster … / From My Window …

Woodbury, CT, 1/25/10 • © Carl Weese


Carl schreibt:
"Let's keep the run going: the weather forecast was for heavy rains, strong winds with gusts to 60 mph, with flash flood warnings. ."

Dienstag, 26. Januar 2010

Gerüchteküche - EVIL is always and everywhere

Where is the EVIL? • © G. Klaut


Das Böse ist immer und überall … heißt es.

Ich denke, wenn Canon ein neues System EVIL nennt, denken die an etwas ganz anderes (z. B. Electronic Viewfinder and Interchangeble Lens system - oder so ähnlich?).
Womöglich wird Canon unter diesem Label bald (PMA? traditionell wird in den Wochen vor dieser Messe die Gerüchteküche eingeheizt) ein "böses" kleines Kameraystem - kleiner als der Micro-Four-Third-Standard - auf den Markt bringen.

  • es soll auf der Grundlage eines APS-C Sensors - angeblich aber dem gleichen Sensor wie dem der 7D, aber mit einem kleinen Bildkreis von nur 18mm - aufbauen
  • dazu drei neue Objektive: Zoom Kit EF-X 12-36mm, 36-166mm und 15mm f2.4 Pancake (sic!) (die Brennweiten - soweit sie stimmen - weisen auch auf einen kleineren Sensor als MFT hin
  • dazu einen Adapter für EF-und EF-S-Objektive (mit kompletter elektronischer Übertragung und AF-Funktion wäre das natürlich ein Schlager! Man denke vor allem an die langen Brennweiten.)
  • 720p 30fps Video (ist ja jetzt üblich, aber ich habe - trotz oder gerade weil ich erste Versuche mit der 7D unternommen habe - große Vorbehalte)
  • dreh- und schwenkbarer LCD (na hoffentlich!)

Schaun mer mal …

Aus meinem Fenster … / From My Window …


Und prompt kommt ein passender Projektbeitrag aus Berlin: wie man sieht, bei Olivier ist es heftig frostig.
So schöne Eisblumen (oder besser Eisfarne?) habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Mal sehn, wie weit sich die Kälte noch in den Südwesten vorschieben kann.

Das Foto passt natürlich auch unter diese und diese Überschrift.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Schwarz! Rot! Gold! - Fotografengipfel in Stuttgart

gesehen in Ravensburg • © Detlev Schilke


Der Berliner Jazzfotograf und Fotojournalist Detlev Schilke kam auf seiner Runde durch den Süden Deutschlands auch bei mir in Stuttgart vorbei.

Mitgebracht hat Det (Danke! Aber s'wär wirklich net netig gwä!) einen Projektbeitrag (genau hinschauen!), eine CD vom Jazzfest Berlin 2002, Freeman's New Apartment Lounge Quartet "Vonski Speaks" (Booklet mit Det's Fotos), eine Flasche Grauburgunder vom Bodensee und ein gutes Stück Allgäuer Käse.

Den Grauburgunder haben wir gestern Abend bei unserem Erfahrungsaustausch verschnumpelt.
Köstlich der Wein - es hätten ein paar Flaschen mehr sein können.

So fand also im Ländle - von der Öffentlichkeit fast unbemerkt - ein bedeutender Fotografengipfel statt.

Übrigens: über Inhalte und Ergebnisse unserer Besprechung haben wir Stillschweigen vereinbart.


Mittwoch, 20. Januar 2010

Und wenn wir schon dabei sind …


… hier noch nachgeschoben ein Foto vom Mineralbad Leuze.

Mitgewirkt an der Gestaltung des Baues hat übrigens Otto Herbert Hajek, im "Ländle" auch liebevoll "Professor Klötzer" genannt.
Wer seine "Stadtzeichen" und andere Objekte von ihm kennt, wird den Spitznamen verstehen.

Dienstag, 19. Januar 2010

Mineralbad Cannstatt


Mineralbad Cannstatt • Ricoh GRD II, f 4, 1/640 sec., 100 ISO



Dass Stuttgart resp. Bad Cannstatt nach Budapest über die zweitgrößte Mineralwasserschüttung Europas verfügt, ist wenig bekannt.
Wohltuend für Körper und Geist sind das "Leuze", das Mineralbad Cannstatt und für mutige, die die Begegnung mit der besonderen Spezies der "Bergianer" nicht scheuen, das Mineralbad Berg.
Berühmt berüchtigt sind die Hardliner - meist ältere Herrschaften - in den Bädern, die sich unter brühend heißen Duschen krebsrot sieden lassen, um sich danach in die Kaltwasserbecken zu stürzen.
Das Gefühl, das das kalte kohlensäurehaltige Wasser am Körper erzeugt, ist unbeschreiblich.
Für mich ist diese Form der Selbstkasteiung jedesmal der Höhepunkt des Badegenusses.


Zum Foto: die kontrastarme DNG-Datei habe ich in LightZone entwickelt.
Wie bei diesem Foto, lässt sich durch lokale Kontrastanhebung ein HDR-ähnlicher Effekt erzielen.

Montag, 18. Januar 2010

Das brausende Leben - Stuttgart 21

Der Krimiautor Wolfgang Schorlau


… spricht auf der Montagsdemo gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21.

Die beiden Fotos lassen die Grenzen der GF1 gut ausmachen: während das (um ca. 1 Blende unterbelichtete) Schorlau-Portrait (1/15 sec., Bl. 2.8, 800 ISO) bei Gegenlicht und ohne aufhellende Lichtquelle bereits farbarm und körnig erscheint, ist das Bild der Demonstranten (1/30 sec., Bl. 2.8, 800 ISO) durchaus akzeptabel.
Alle anwesenden Kollegen haben da bereits mit Blitz fotografiert.

Beide Fotos: GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm.

Hier noch mehr "Brausendes Leben"

Samstag, 16. Januar 2010

Noch trägt alles eine weiße Mütze …


Ricoh GRD II


… aber die Blumen träumen schon - ich auch!

Eine unvermittelte und heftige Durstattacke lässt mich aber vermuten, dass wir noch einmal Schnee bekommen werden.
Zumindest habe ich schon öfter einen Zusammenhang zwischen unerklärlichem Durst und Schneefall erlebt.

Schaun mer mal …

Freitag, 15. Januar 2010

Dark Screens, Bright Memories

Drive-in Theatre, Buffalo, New York • © Carl Weese


Carl Weese in Lens, dem Foto-Blog der New York Times.

Autokinos, Relikte der automobilen Gesellschaft der USA sind ein langjähriges Projekt von Carl.
Es ist keine "Arbeit im Vorübergehen" - Carl stellt die "Dinosauriers" ins rechte Licht und in den Zusammenhang ihrer urbanen oder landschaftlichen Umgebung.
Er fotografiert mit Großformatkameras und präsentiert die Bilder als Platinum Kontaktprints.

Es ist an der Zeit, dass diese wunderbare Arbeit von Carl eine größere Öffentlichkeit findet.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Und bald kommt wieder der …

GF1 mit Makro Elmarit 2.8/45mm


… Osterhasi!

Oder hatte hier ein Schneehase sein Nachtlager?

Na ja, jeder darf seine eigenen, oder auch gar keine Assoziationen haben.

Jedenfalls sollten wir doch jetzt die Gelegenheit nutzen und schöne Winterfotos machen, oder nicht?
Wann werden wir jemals wieder so viel Schnee sehen?

Mir jedenfalls will einfach nichts gescheites einfallen …

Montag, 11. Januar 2010

Red Hea(r)t

Ricoh GRD II


Nicht nur bei diesem Anblick wird einem warm ums fröstelnde Herz.
Aber auch der Film lässt einen nicht kalt - nicht zuletzt wegen Belushi und "Sworznegger".

Und - hatte ich nicht mal eine Rote Serie?

Freitag, 8. Januar 2010

Ein Bild vom Nil …

… endlich!


… und dazu noch einige Impressionen aus dem Souk von Luxor.








Wer Luxor mit seinen unglaublichen Tempelanlagen, dem Tal der Könige etc. pp. zum Ziel hat, dem empfehle ich vorbehaltlos als "Oase" das Hotel Gezira Garden auf der Westbank.
Das Hotel liegt geschützt und ruhig, wird freundlich und professionell geführt.
Zur Fähre nach Luxor sind es drei Minuten und zu einigen Ausflugszielen kann man von dort aus sogar mit dem Mietfahrrad fahren - sofern man Lust dazu hat.

Alle Fotos mit der GF1 mit Lumix 1.7/20mm und Leica Makro-Elmarit 2.8/45mm

Montag, 4. Januar 2010

Kein Bild vom Nil

Internet geht, aber die USB-Anschluesse nicht - schade!
Vielleicht ist es ja besser so! Ich will keinen Neid unter den Schneehasen aufkommen lassen.
In drei Tagen, werde ich mich wieder der Wirklichkeit stellen - Inshallah.

Bis dahin

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Wer weiß, ob wir uns wiedersehn …

GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm • Stuttgart, Birkenkopf oder auch "Monte Scherbelino"


Na ja, ich übertreibe - wie üblich - maßlos.

Allerdings, wie das in den nächsten 7 Tagen hier im Blog weitergehen wird, hängt unter anderem auch davon ab, wie es um Internet-Cafés in IchSagNix bestellt ist.
Soviel will ich aber doch verraten: alte Steine gibt es dort zuhauf.

Auch wenn alles schief läuft - spätestens ab Ende nächster Woche gibt es hier wieder was zu sehen.


Übrigens, für den einleitenden Satz oben - einen Liedvers aus dem Ersten Weltkrieg - gibt es ein revanchistisches Ende, das mir mein Großvater überliefert hat:" … hinter Metz, bei Verdun, vor Paris. Tschingderassabum!"

Gott sei Dank, ist das für uns friedfertige Europäer Geschichte geworden.
Aber eine, die wir nie vergessen sollten.

Montag, 28. Dezember 2009

Rauhnacht oder From Outer Space

GF1 mit Lumix 1.7/20mm

Die Rauhnächte - zwölf Nächte zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar - sind eine Zeit, die für Geisteraustreibung oder -beschwörung, den Kontakt mit Tieren oder wahrsagerische Praktiken geeignet sein sollen.

Viel schlimmer: Wotan soll in diesen Nächten mit den Toten zur wilden Jagd aufbrechen.

In dieser Zeit steht nach altem Volksglauben das Geisterreich offen, Geister und die Seelen der Verstorbenen haben Ausgang. Und zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben, verwandeln sich zu dieser Zeit in Werwölfe und bedrohen Mensch und Vieh.

Wir sollten es in diesen Nächten möglichst vermeiden, nach Mitternacht aus dem Haus zu gehen.

So weit so schlecht.

Tatsächlich aber sind die Rauhnächte seit jeher eine Zeit, in der Außerirdische im Schutze der alten Sagen ungestört unseren Heimatplaneten erkunden können.

Ich weiß, ich setze meine Reputation als seriöser Fotojournalist mit der Veröffentlichung des oben stehenden Fotos aufs Spiel: weit nach Mitternacht noch auf der Albhochfläche unterwegs glitt plötzlich ein monströses und gespenstisch leuchtendes Etwas geräuschlos über mich hinweg.

So niedrig, dass mein 20mm (equiv. 40mm) Objektiv nur einen Ausschnitt erfassen konnte.

Es gelang mir nur ein Foto, danach fiel die Kamera aus.


Eine Meldung des Vorfalls bei der Ufo-Meldestelle habe ich mir erspart - mir glaubt ja doch keiner.

Freitag, 25. Dezember 2009

Auf Dr. Photo's Gabentisch fand sich …

… ein wunderschöner Kalender vom großen Werner Bischof (zusammen mit Willy Ronis von mir überaus geschätzt!)

… ein ganz bestimmt interessantes Reisebuch von Andreas Altmann (einem würdigen Nachfolger von Bruce Chatwin).
Doppelt spannend die Indienreise, weil ich heute mit meinem Sohn Max in Udaipur geskypet habe.




… und von den lieben Münchnern gab es was ganz Außergewöhnliches: Hammerling, Zug.
Schräge, anarchische Musik aus Bayern.

Jo mei, wo sammer denn?

Sonntag, 20. Dezember 2009

A Picture of a Perfect Day

GF1 mit Lumix 1.7/20mm



Schwäbische Alb, Offenhausen, Sternberg: another perfect day comes to his end.
Last beams of sunlight on the snow-covered landscape, first signs of an upcoming snowstorm in the sky.

Freitag, 18. Dezember 2009

Sprache der Wand

GF1 mit Makro-Elmarit 2.8/45mm


Wenn man nicht mehr weiter weiß …
dann macht man halt ein Projektfoto!

Zum 3. Geburtstag von TPE hätte mir eigentlich was besseres einfallen müssen.
Oder sollte ich unter das Bild schreiben: Ich liebe bloggen - immer noch!

Montag, 14. Dezember 2009

Affe / Ape

© Max Schmalzl

My son Max travelling at the moment in Goa, India, sent us this photo of a friendly monkey.
Good to know it's not everywhere in the world cold and gray.
He took the picture with a Canon S3 IS - not bad at all.

Samstag, 12. Dezember 2009

Winterbild - Schneerolle

GF1 + Lumix 1.7/20mm


Winter in Stuttgart: der Schnee auf der Autoscheibe hat sich mangels Frost als perfekte Rolle abgewickelt.