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Sonntag, 11. Juli 2021

Schönheit – Beauté – Beauty

Pfingstrose


"Alles Sterbliche ist wie das Gras, und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld."

siehe auch hier

Donnerstag, 15. März 2007

Schönheit / Beauty

"Alles Sterbliche ist wie das Gras,
und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld."


Den Winter über freue ich mich schon auf die Magnolienblüte, die das Frühjahr unübersehbar macht.

Und jedesmal stehe ich unter dem Zwang, ein Magnolien-Foto zu machen - eines kitschiger als das andere.

Die Blüte ist am Baum fotografiert, Hintergrund ist ein selbst gesprühter Karton.
Diffuses Sonnenlicht, 5200 Kelvin, 50 Iso, 50mm Objektiv mit 1/125, Bl. 8 aus der Hand fotografiert. Entwickelt in PhaseOne. Kein Ausschnitt.
Hintergrund und Blüte in Photoshop getrennt nachbearbeitet (sieht man leider!-).

Dienstag, 11. März 2008

Vorfrühling

Canon S3 IS, Brennweite ca. 180mm eqiv., Bl. 4, 1/640 sec., Auto ISO


Landschaftsbild der Schwäbischen Alb bei Käppishäusern.

Die "wirkliche Schönheit" der kargen und rauhen Alb-Landschaften erschließt sich vielleicht nur in der Abstraktion.

Fotoenthusiasten, die auf den Spuren Ansel Adams die Orte aufsuchen, an denen seine berühmten Landschaftsfotografien entstanden sind, sind oft enttäuscht, nicht das vorzufinden, was sie von Adam's Fotos her zu kennen glauben.

Seine handwerkliche Perfektion, die Beeinflussung durch Paul Strand und die "pure photography" lassen glauben, es wäre Adams nur um die naturalistische Reproduktion seiner Motive gegangen.

Für Adams war die Technik, die Perfektion, aber nur Mittel zum Zweck.

Motivauswahl und die technische Umsetzung bis zum fertigen Abzug dienten nur dazu, die "außerordentliche Schönheit der Welt" dazustellen und die "Bindung des Menschen an die Natur" zu bejahen.

In seinem "Persönlichen Credo" (1943, kurz vor der amerikanischen Invasion in Italien) schreibt Ansel Adams u. a.:
"Mein Zugang zur Fotografie basiert auf dem Glauben an die Kräfte und Werte der Natur in ihrer Erhabenheit und Erscheinungsvielfalt. Ich glaube an die Dinge, die wachsen und gewachsen sind und großartig sterben. […] Und ich glaube an die Fotografie als ein Mittel, das diese Bejahung Gestalt werden lässt und zu endgültigem Glück und Vertrauen führt."

Die handwerklich perfekte Reproduktion einer Vorlage ist eine Sache, die Umsetzung einer Idee aber eine ganz andere.

Sonntag, 22. Februar 2009

Sunday Afternoon Walk - 2110

Landschaft bei Reutlingen • Ricoh GRD II


Das Bild gehört in eine Serie von Landschaftsbildern, die ich - hoffentlich nicht anmaßend - mit dem Maler und Radierer Felix Hollenberg verbinde:

Nicht die Stimmung des Fotografen wird auf die Landschaft übertragen, sondern die Atmosphäre der Landschaft soll vom Betrachter gefühlt werden.

Finde wir die »intime« Schönheit unserer heutigen heimatlichen Landschaft, auch ohne den idyllischen Winkel zu suchen.

Für mich ist dieses Foto - wie andere auch - eine unserer Zeit gerechte Interpretation von Landschaftsfotografie, ohne Wertung und ohne Anklage.

Samstag, 29. Dezember 2007

Winter

Ricoh GR Digital II, Bl. 5,6, 1/400 sec., 80 ISO


Die Hochfläche der Schwäbischen Alb zwischen Merklingen und Ulm.

Eine kleine Hommage an den Radierer und Maler Felix Hollenberg, dessen Bilder ich gerade entdecke.

Felix Hollenberg gehört zu den bedeutendsten Landschaftsradierern.
Sein Werk gilt als »Bindeglied zwischen der impressionistischen Grafik Liebermanns … und jener der Expressionisten « (Friedhelm Röttger).

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderten sich die Motive der Landschaftskunst.
Nicht mehr die ideale und heroische Landschaft, sondern kleine Landschaftsausschnitte bestimmten die Darstellung.

Nicht die Stimmung des Künstlers wird auf die Landschaft übertragen, sondern die Atmosphäre der Landschaft soll vom Betrachter gefühlt werden.

Felix Hollenberg fand die »intime« Schönheit heimatlicher Landschaft, auch ohne den idyllischen Winkel zu suchen.

Donnerstag, 1. November 2007

Schein und Wirklichkeit - eine Antwort

Ich finde, den ausführlichen Kommentar von Lars zu "Schein und Wirklichkeit" so interessant, dass er hier als eigener Artikel zu erscheint:

Appearance and reality - an answer

First of all I must admit that unfortunately I have never read the famous text by Barthes that you refer to. But at least in what you quote him for here, I think he’s wrong. It’s simply not meaningful to talk about the noema of photography in such general terms. Modern human beings are used to live in a world filled with inputs and impression from lots of different sources and with different, often conflicting content. Most of us constantly and more or less automatically evaluate these inputs in relation to a number of parameters, such as what is the context, who is the sender, etc. And we attribute different meanings - or noema - to different objects, according to these evaluations.

If we are reading a serious newspaper, and see a photo of hunger in Africa or war in Iraq, most of us expect it to reflect some kind of reality - that what we see has an existence outside the scope of a photo-session. If we see a picture on a billboard of a glamorous person advertising a new beauty product, most of us know it’s a totally different matter.

I’m not saying that press photography is not subjective or that advertising doesn’t work. What I’m saying is that we evaluate photos in relation to genres – and that different genres have different “rules”. Criticizing an art photo for being staged doesn’t make sense – criticizing a press photo for being staged makes very much sense.

What makes cases such as Doisneaus Le baiser and Capas Dead of a loyalist soldier controversial is that they seem to break the rules of the genre – in this case by being staged (Doisneau) or at least being accused of being so (Capa). Sometimes it works the other way around – as when “reality” is used in advertising, such as the use of refuges, AIDS-patients or starving children in Bennetton-campaigns.
What also happens is that a photo which was originally “born” into one context is sometimes transferred into another. Capa’s photo, which was originally "just" a report of a specific incident in the Spanish civil war, evolved into a sort of icon for the fight against Franco and fascism. And in this new context, the question of whether it was staged or not, is in fact of lesser importance. Doisneau’s photo became an icon for the joyful life in postwar Paris – and again, its connotations are no less powerful even now, when we know for sure that it was staged.

I’m not in favor of abandoning any claim to photography about being “real”. When a photographer presents his or her work as belonging to the documentary-genre, it’s only fair to expect that the photo lives up to the conventions of this genre, such as not being staged, manipulated, etc. On the other hand, absolute objectivity does not exist in photography. A photograph always shows a portion of the world, selected by the person who held the camera.

Maybe in the end it is this ambiguity, this inability of the photo to be neither totally objective nor totally subjective, which makes it such a fascinating medium?

Lars K. Christensen

Sonntag, 5. Oktober 2008

Jahreszeitliche Reminiszenz - Herbstrose

Canon 20D, EF 3.5-4.5/28-105 USM

Dass ich gelegentlich der Schönheit der Natur erliege, obwohl sie doch so viel mehr für unser Auge, als für unseren Fotoapparat bestimmt ist, kann man unter der Rubrik "Landschaft/Natur" oder z. B. hier, hier und hier sehen.

Fotografiert habe ich die kleine Rose "Bonica" am Strauch, bei natürlicher Beleuchtung, WB 2800K, zwei Blenden unterbelichtet, entfesselter Blitz mit Gelbfilter.

Ich blitze nur wenn es absolut notwendig ist, bzw. es, wie bei obigem Foto, sinnvoll für die Bildwirkung erscheint.

Anregung für Blitztechniken finde ich, wie viele andere auch, auf Strobist, einer empfehlenswerten Seite, auf die man immer mal wieder schauen sollte.

Mittwoch, 24. April 2013

Magnolia and Full Moon

HTC One (zum Vergrößern klicken)

Die Magnolie steht in voller Blüte – endlich können wir ihre Schönheit für einige Tage bewundern und haben Gewissheit: der Frühling hat begonnen.

Nachtaufnahme ohne Kunstlicht – "Handy-Foto – geht gar nicht?"

Dienstag, 29. Mai 2012

My Beauty of the Night & Finis Turcia

Kalkan by night• Fuji X100, 3200 ISO


Turkish Mediterranean Coast: Evening light with moon


all pictures: Fuji X100

Montag, 1. Oktober 2007

Kunstherbst Berlin 07

Leider nur noch wenige Tage - bis 7. Oktober - der Kunstherbst in Berlin.

Art Forum Berlin 2007 , About Beauty , Kameras von Oliver van den Berg , © Detlev Schilke


Fotografie sieht man u. a.:

in der Cicero-Galerie für politische Fotografie ab 28. September 2007
„... more than 1.000 words – no-win situation in the Israeli Palestinian-conflict“ von Ziv Koren
Unter dem Titel „... more than 1.000 words – nowin situation in the Israeli Palestinian-conflict“ hält der preisgekrönte israelische Fotojournalist Ziv Koren den Alltag des Nahostkonfliktes auf eine einzigartige Weise fest. Der 1970 geborene Fotograf arbeitet unter extrem gefährlichen Umständen und veröffentlicht seine beeindruckenden Bilder in internationalen Magazinen.

im Martin-Gropius-Bau
Eugène Atget Retrospektive
Anlässlich des 150. Geburtstages des französischen Fotografen Eugène Atget (1857–1927) wird ab 28. September 2007 eine große Retrospektive seiner Arbeiten im Martin-Gropius-Bau Berlin zu sehen sein. Die Ausstellung wurde von der Bibliothèque nationale de France zusammengestellt. Aus dem großen Oeuvre Atgets wurden 350 Werke ausgewählt.

C/O Berlin, The Cultural Forum for Photography
Stripped Bare. Der entblößte Körper
Fotografien aus der Sammlung Thomas Koerfer


Der nackte Körper ist eines der ältesten und faszinierendsten Motive in der Kunst. Künstler früherer Jahrhunderte fühlten sich bei der Darstellung des unbekleideten Körpers den Konventionen des Idealschönen verpflichtet. Im 20. Jahrhundert lösen sich mehr und mehr die traditionellen akademischen Posen – aus klassischen Akten werden Nackte. In der zeitgenössischen Kunst und besonders in der Fotografie hat sich der lebensechte Körper mit seinen Bedürfnissen und Trieben zur Projektionsfläche des künstlerischen Gedankens entwickelt.
Namhafte Künstler wie Nobuyoshi Araki, Nan Goldin, Andy Warhol, Robert Mapplethorpe oder Cindy Sherman liefern ein Panorama des nackten Körpers – zart und pornografisch, abstoßend und lustvoll.



Hingehen!

Freitag, 21. März 2014

Magnolie

© 2014 Martin Storz

Endlich wieder …!
Schnell ein Bild gemacht, die Wolken ziehen schon heran, es wird regnen, kälter und die Pracht ist schnell dahin.

"Alles Sterbliche ist wie das Gras,
und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld."


siehe auch hier und hier

Freitag, 26. September 2008

Im Vorübergehen / En passant / Passing by - Edward Weston



Edward Weston schreibt an Ansel Adams:
"Fotografie muss Extrasehen sein; bloßes Sehen würde die Wiederholung von Tatsachen bedeuten - der Illustrator von Katalogen macht das.
Aber Fotografie ist durchaus nicht Sehen in dem Sinne, dass die Augen sehen.

Unser Gesichtssinn, das Sehen mit beiden Augen, befindet sich in einem ununterbrochenen Zustand der Veränderung, während die Kamera einen einzigen isolierten Augenblickszustand für immer und ewig (wenn die verdammten Abzüge nicht verblassen!) einfängt und festhält.

Wir benutzen dazu noch Linsen mit verschiedenen Brennweiten, um das Sehen absichtlich hervorzuheben und "korrigieren" oftmals aus demselben Grund die Tönungen übertrieben. Beim Kopieren treiben wir unsere vorsätzliche Tatsachenverdrehung noch weiter, indem wir kontrastreiches Papier benutzen, das ganz unterschiedliche Resultate von der Ansicht oder dem Gegenstand, wie er in natura war, ergibt.

Wir müssen uns einig werden, dass dies ein ganz legitimes Vorgehen ist; es ist nicht im buchstäblichen Sinne "Sehen", es geschieht aus gutem Grund, mit schöpferischer Fantasie."
EDWARD WESTON, 1908-1958


Edward Weston berührt in diesem kleinen Briefauszug zwei wichtige Aspekte der Fotografie: den des "natürlichen" menschlichen Sehens und den der kreativen Interpretation des Gesehenen.

Weston gehört - wie Adams - zu den Vertretern der "pure photography", auch "straight photography", die in Europa ihre Entsprechung in der "Neuen Sachlichkeit" fand.

Trotzdem - oder eben deshalb? - unterscheidet er deutlich zwischen "Sehen" und "Wiedergeben".

Interpretation, schöpferische Fantasie steht für ihn offensichtlich in keinem Wiederspruch zur "straight photography", die vielleicht wegen des Wortes "straight" oder "pure" oft missverstanden wird als eine Richtung in der Fotografie, die verlangt, das Bild unverändert so zu belassen, wie es aus der Kamera kommt.

Wer an Edward Weston denkt, denkt vielleicht an seine "nudes", an die Landschaften von Point Lobos, aber auch an Muscheln, Seetang - und Paprika.

Aber an ein WC?


Edward Weston, Excusado, 1925
"Ich fotografiere gerade unsere Toilette, dieses glänzende, porzellanene Gefäß von außerordentlicher Schönheit.
Man mag meinen, dass ich in einer zynischen Stimmung bin, wenn ich ein solches Sujet wähle, […].
Ich war aufs äußerste erregt! - hier stand jede Kurve der "göttlichen Form des Menschen" sinnlich vor mir, abzüglich aller Fehler. […]
Es bleibt ein Problem. […] Der hölzerne Deckel erscheint am oberen Rand gerade noch, […]
Auf eine so einfache Abhilfe wie den Deckel abzuschrauben kam ich nicht.
Als Entschuldigung kann ich nur anführen, dass ich alle diese [4] Negative unter gr0ßem Zeitdruck gemacht habe, jeden Moment fürchtend, jemand könne einem natürlichen Bedürfnis folgend die Toilette zu anderen Zwecken als den meinen benutzen."
EDWARD WESTON, Tagebucheintragungen 1924-1932



nicht verpassen!

Edward Weston auf ARTE: Sonntag, 28. September, 20:15 bis 20:45



Wer ein Buch - oder etwas anderes - über einen der Amazon-Links auf der Seite kauft, verschafft dem Public Eye Blog eine kleine Provision bzw. es werden die Mühen des Blogautors mit einem kleinen Espresso belohnt ;-)

Samstag, 31. Oktober 2009

Herbstschilf

Canon EOS 7D, EF 2/100mm

Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Pracht und Schönheit der Natur, eher für unsere Augen und für unser Herz und weniger für die Kamera bestimmt ist …



Samstag, 6. Februar 2010

WB oder AWB …


… das ist die Frage.

In "analogen Zeiten" waren wir auf eine Entscheidung reduziert: Tageslichtfilm? oder Kunstlichtfilm?

Heute führt die Möglichkeit, für jede Lichtstimmung den korrekten Weißabgleich zu bestimmen, eher zu einem Entscheidungsnotstand und dazu, doch lieber auf den automatischen Weißabgleich der Kamera zu setzen.

Ist das gut so?

Was ich hier ausführlicher thematisiert habe, fasst Michael Reichmann hier in einigen Sätzen zusammen:
"Was ist richtig? Was ist besser? Wie bei fast allen solchen Entscheidungen in der Fotografie liegt die Schönheit im Auge des Betrachters."



Siehe z.B. auch hier

Donnerstag, 15. November 2007

Martin Rohrmann stellt aus

© Martin Rohrmann


Martin Rohrmann zeigt in der Galerie Degenhartt - Ackerstraße 14/15, 10115 Berlin - fünf Arbeiten mit ca. 35 Bildern, darunter seine aktuelle Serie "Last Search for Beauty".

Die Vernissage ist am 17.11.07 (ein Samstag) um 19 Uhr, natürlich mit Wein- und Sektempfang.

Die Ausstellung ist bis zum 22.12.07 zu sehen.

Also: Samstag abend freihalten, hingehen, Bilder anschauen, Kollegen treffen, diskutieren, Sekt trinken!