Donnerstag, 3. April 2008

Schwarz! Rot! Gold!

Ricoh GRD II, Bl. 5.6, 1/640 sec., 100 ISO


Das waren noch Zeiten!

"Schwarz! Rot! Gold!": ein Motiv, dass mich - wie "Sprache der Wand" seit "unserem" Projekt nicht mehr loslässt.

Man könnte Seiten damit füllen!

Mittwoch, 2. April 2008

Adobe Lightroom 2.0 Public Beta

Nach dem Debakel mit dem Lightroom 1.4 update, beeilt sich Adobe offensichtlich mit einem kompletten Lightroom-relaunch.

Beim ersten Blick auf die neue LR-Version fällt positiv auf, dass das Programm jetzt die Verwendung von zwei Monitoren unterstützt.

Außerdem wurde eine Einschränkung von LR korrigiert, Bildkorrekturen nur global zu ermöglichen.
Jetzt gibt es ein Werkzeug für die lokale Korrektur von Belichtung, Helligkeit, Sättigung, Clarity und Farbton.

LR Public Beta ist ab sofort als 30-Tage-Tial-Version herunterladbar.

Wer bereits eine Lizenz besitzt, kann die neue Version bis August parallel zu seiner 1.x-Version testen.

Irre billig!


Großartig:
332,62 € hätten wir noch zu verteilen.
Und wenn das mit den irre billigen Angeboten so weitergeht, werden wir unser Geld nie los.

Schlußfolgerung:
der Hartz VI-Regelsatz reicht für
  • 100 g Parmaschinken für 2,49
  • 1x Sonne für 4,99
  • 1GB für 3,90
  • 3 Bücher à 1 € gleich 3,00
  • 1 Staubsauger à 33,33 und
  • 10 Fruchtjoghurts à 0, 29
Bleiben uns 296,39 € für noch viel, viel mehr.

Dienstag, 1. April 2008

CF-Karten - ein Sicherheitsrisiko?

Wie die französische "Forschungsgruppe Bilddatenverarbeitung" PréMieraVril (PMV) jetzt bekanntgegeben hat, ist der unsachgemäße Umgang mit Compact-Flash-Karten (CF-Karten) mitveranwortlich für mindestens zwei Phänomene, deren Ursachen man bisher bei den Kameras gesehen hat:
  1. streifenförmiger Lichteinfall (banding) und den
  2. sog. spots oder blotches, teiltransparenten Erscheinungen in unterschiedlichen Formen auf Fotos.
Beispielfoto von PMV: unbelichtete Karte wurde extremem Staub- und Lichteintrag ausgesetzt


Die Forschungsgruppe empfiehlt zur Vorbeugung dieser Bildfehler, die Karten nicht in der Hosentasche, sondern nur in dafür vorgesehenen Boxen zu transportieren, um Feinstaubeintrag in die kleinen Steckerkanäle zu verhindern.

Außerdem wird empfohlen die Karten nur bei Dunkelheit, bzw. in CF-Karten-Wechselsäcken aus der Kamera zu nehmen und zum Transport möglichst lichtdichte Karten-Boxen zu benutzen.

Wer aber ganz sicher gehen will, sollte die Karten nur zu ca. 3/4 mit Daten füllen, da besonders die vorderen Speicherplätze von unerwünschtem Licht- und Staubeintrag durch die Steckerkanäle betroffen sein können.

Übrigens spielte bei der Entwicklung der SD-Karten wohl bereits frühere Erkenntnisse der Speicherindustrie eine große Rolle: die Anschlüsse wurden nach außen verlegt, so dass weder Staub noch Licht in die Karten eindringen können.
Sicherlich auch mit ein Grund, warum Canon mit seiner neuen EOS 450D nur noch auf SD-Karten setzt.

Ich habe die Ratschläge mit einer CF-Karte befolgt und tatsächlich völlig saubere, unverschleierte und extrem brillante Bilder erhalten.

Montag, 31. März 2008

Jedes Buch 1 Euro

© Detlev Schilke

Detlev Schilke hat einen Hang zur Kultur und würde sich gerne ein Buch kaufen.
Weil schon mal im Laden und die Bücher billig, kaufen wir uns gleich drei.

Also wir haben:
Bleiben uns noch stolze 332,62 €


© Detlev Schilke

Diesen Geheimtipp merken wir uns mal für später.

Sonntag, 30. März 2008

Jahreszeitliches Zwischenspiel

… habe ich ja schon angedroht: Magnolienblüte (vom Frost gezeichnet)

… und - dazu passend - ein Foto von Margret Gadshijewa:
"Zwei Generatione an einem Zweig.
Die ollen Hagebutten voll mit dem Dreck... dem Umweltschmutz...
und der junge Spross, der sich durchkämpft, gegen diese Früchte, die am Vertrocknen sind.
Naja, mehr eine Symbolik, denn Foto...
aber trotzdem…"
noch ein Foto von Gadshi gibt es hier

1 Gigabyte Speicher 3,90


Ich darf noch mal?
Für meine kleine Knipse brauche ich noch 1GB : 3,90 ist doch OK?

Also wir haben:
Bleiben noch stolze 335,62 €

Im Banne des Augenblicks







Heute abend, 20:15 auf ARTE: Robert Lebeck.

Ein kurzer Film über einen großen deutschen Fotojournalisten.

Freitag, 28. März 2008

Sonnen ab 4,99 €

Ricoh GRD II, Bl. 3.2, 1/440 sec., 100 ISO


Na, das ist doch mal ein Angebot!

Wir nehmen noch die 100 gr. Parmaschinken, ist schließlich Wochenende, macht zusammen - ähh - 7, 48 €.

Wir hatten 347 € in unserer Hartz IV-Kasse. Bleiben noch 339, 52 €!

Da geht noch was.
Da muss noch was gehen.
Oder was meint ihr?

Falls jemand Lust hat: Bilder an >thepubliceyeblogATgmail.com<
Größe mind. 400 px bis höchsten 1024 px an der lange Kante.

P.S.: Ihr könnt das "zurichten" gerne auch mir überlassen ;-)

Donnerstag, 27. März 2008

Adobe Photoshop Express -Bildbearbeitung für's Volk?


Nachdem lange Zeit immer wieder Gerüchte durchs Netz geschwirrt sind, ist das browser-basierte Adobe Photoshop Express jetzt als Public-Beta-Version online.

Photoshop Express ist ein Online-Bildbearbeitungsprogramm, im Moment(?) kostenlos, setzt den Flash Player 9 und ein Breitbandverbindung voraus.

Es können JPG's bis 10MB hochgeladen und bearbeitet werden.
Adobe stellt zudem 2GB an Speicherplatz zur Verfügung.

Selbstverständlich können die bearbeiteten Bilder wieder heruntergeladen werden, man kann dann zwische drei verschiedene Bildgrößen wählen.
Zudem werden Präsentationsmöglichkeiten angeboten, die auch in die eigenen Website integrierbar sind.

Übrigens: sollte der Flash Player 9 auch auf dem iPhone laufen, wird die mobile Bildbearbeitung am iPhone möglich.

Leider kann ich noch nicht mit eigenen Eindrücken dienen, ich sitze im Moment an einem historischen Lombard-PowerBook und kriege das Programm nicht zum laufen.

Erste Eindrücke gibt es aber hier.

Google hat mit diversen browser-basierten Anwendungen (StarOffice, Notebook, Text&Tabellen etc.) vorgemacht, was möglich ist.
Und, dass der Zugriff auf Dokumente und die eigene Arbeitsumgebung nicht mehr an einen Ort oder ein Gerät gebunden sein muss.

Im Zeitalter immer schnellerer Verbindungen, ist da noch viel Fantasie drin!


Nachtrag:

Danke Patrick und Wolfram,
ihr habt gemacht, was ich in der Eile versäumt habe, nämlich genau hingeschaut!

Ich zitiere aus Spiegel-online:

Adobe verschenkt Web-Photoshop - und grabscht nach Bildrechten
Von Konrad Lischka


Online-Fotoaufhübscher machen klassischer Bildbearbeitung Konkurrenz. Platzhirsch Adobe hält mit einem eigenen Gratis-Webprogramm dagegen. Photoshop Express soll im Netz Amateurknipser locken.
Der Haken: Adobe sichert sich per Nutzungsbedingung Rechte an den Fotos der Mitglieder.

Geld muss man nicht bezahlen für die neue Online-Bildbearbeitung Photoshop Express: Zwei Gigabyte Speicherplatz, grundlegende Bearbeitungsfunktionen, eine im Web so noch nie gesehene Bedienung - das gibt es bei Adobe alles für lau. Doch ganz ohne Gegenleistung bekommt man dieses Angebot nicht.

Bei der Registrierung für Photoshop Express muss der Nutzer wie bei fast jedem Online-Dienst umfangreichen Geschäftsbedingungen zustimmen. Skeptisch macht die Formulierung, man stimme hier auch allen anderen, "per Verweis eingeschlossenen" (im englischen Original: "incorporated by reference") Dokumenten zu. Nach zwei Klicks und viel Scrollen ist man dann beim Eingemachten: "Nutzung ihrer Inhalte". Da lässt sich Adobe für alle über den Photoshop-Dienst zum Beispiel in Bildergalerien veröffentlichten Fotos unter anderem diese Rechte weltweit, wenn auch nicht exklusiv einräumen.

Adobe darf:

  • mit öffentlichen Fotos der Nutzer "Einnahmen erzielen".
  • diese Bilder "reproduzieren, verändern, veröffentlichen" und in "anderen Materialien oder Arbeiten in jedem Format und Medium" verwenden
  • das Bildmaterial "an Dritte weiterlizenzieren"

  • Diese Lizenzlässt sich Adobe weltweit einräumen.
  • gilt "unbefristet" und "unabänderlich".
  • gewährt der Lizenzgeber, ohne dafür Gebühren zu erhalten.
  • Adobe darf Nutzerfotos weiterverkaufen

Eine Anfrage von SPIEGEL ONLINE zu diesen Klauseln konnte Adobe bis zur Veröffentlichung dieses Artikels nicht beantworten. Möglicherweise sichert sich Adobe über diese Klausel nur eine Weitergabe von Screenshots an Agenturen zwecks Werbung für Adobe ab.

Auf Basis dieser Geschäftsbedingungen ist es aber auch denkbar, dass Adobe nach einigen Monaten eine Bilddatenbank einrichtet, wo Magazine die öffentlichen Fotos von Photoshop-Express-Nutzern kaufen können - und allein Adobe dafür Geld bezahlen müssen. Das ist allerdings wenig wahrscheinlich, denn damit würde Adobe auf lange Zeit das Vertrauen seiner Kunden verlieren.
Trotzdem: Diese weitreichenden Geschäftsbedingungen sind ungewöhnlich.


Zum Verhalten von Adobe siehe auch hier


2. Nachtrag:
John Nack on Adobe schreibt:
"Wir haben Ihre Besorgnis über die Nutzungsbedingungen für Photoshop Beta-Express gehört. Wir haben die Bedingungen in Zusammenhang mit Ihrer Kommentare noch einmal angeschaut - und wir sind uns einig, dass es derzeit bedeutet, diese Dinge würden wir nie mit ihren Inhalten tun. Daher ist es eine Priorität für unser Rechts-Team, die Bedingungen im Sinne der Photoshop-Express-Benutzer zu ändern. Wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir die neuen Bedingungen fertig haben."

Wo, wenn nicht hier?

Ricoh GR Digital II, Bl. 5.6, 1/640 sec., Auto ISO

Mittwoch, 26. März 2008

Sigma DP1 - eine "Leica für Arme"?

… es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb, sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief.
schluchzt das Deutsche Volkslied.

…nach Stand der Dinge ist es uns im Moment nicht möglich, Ihnen ein Testexemplar zuzusenden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
schreibt Sigma.



Tja, leider wird es folglich nichts aus dem erhofften DP1-Tagebuch hier auf The Public Eye Blog.

Nachdem die Kamera nun auch in Deutschland für stolze 800 Euronen zu kaufen ist, bleibt mir nur eine Zusammenfassung meiner Internet-Recherchen.



Ohne Frage ist die Sigma DP1 in einer Hinsicht eine außergewöhnliche Kamera, sie besitzt den größten Sensor, der bisher in einer P&S-Kamera verbaut wurde.

Daran knüpfen sich große Erwartungen.
Die Frage ist, kann die Kamera diese Erwartungen auch einlösen?

In einer Hinsicht ganz bestimmt: sie hat einen sehr großen Dynamikumfang, kann, ähnlich einer DSLR, große Kontrastumfänge wiedergeben.

Den Fluch der kleinen Pixel beschreibt Dietmar Wüller auf seine 6megapixel-Seite sehr anschaulich:
Wird ein großes Pixel in beispielsweise 4 kleine unterteilt, bedeutet das: die Eimer werden kleiner und bekommen auch nur noch ein Viertel des Wassers ab.
Es wird eine bestimmte Mindestmenge an Wasser benötigt. Weil auf dem Transport hier und da schon einmal ein Tropfen danebenfällt oder aus einem anderen Eimer herüber schwappt, wird die aufgefangene Menge verfälscht.
Diese Mindestmenge ändert sich auch bei den kleinen Pixeln nicht. Das bedeutet, dass bei den kleinen Pixeln die minimale Lichtmenge 4 mal so groß sein muss, damit die notwendige Menge für jedes Pixel zusammenkommt. Gleichzeitig werden die Eimer auch kleiner, was zu einem schnelleren Überlaufen führt - das heißt, der Unterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bereich im Bild, der jeweils noch Details zeigt (Dynamikumfang), wird geringer.
Um die geringere Empfindlichkeit wieder aufzufangen, wird das Signal aus dem Sensor verstärkt, womit auch kleinere „Wassermengen“ sichtbar gemacht werden. Jedoch stören die Tropfen des Verschüttens oder Überlaufens in Form von Rauschen das Bild.

Damit ist das Grundproblem von Kameras mit kleinem Sensor, wie z. B. der direkten DP1-Konkurrentin Ricoh GRD II beschrieben.

Die Frage ist jetzt, kann die DP1 ihren Vorteil in der Praxis auch wirklich ausspielen?

Ich kann leider nicht vergleichen.
Und wenige haben so viel Klimpergeld, dass sie sich beide Kameras leisten können.

Aber ich kann aus meinen Recherchen zusammenfassen (und vergleiche im Stillen mit der Ricoh GRD II!):
als eindeutiges Plus und Alleinstellungsmerkmal steht der große Dynamikumfang verbunden mit natürlichen Farben und geringerem Rauschen als bei den Klein-Sensoren-Kameras

aber
  • die Qualität der JPG's direkt aus der Kamera wird allgemein nur als ausreichend bis befriedigend bewertet (JPG-Konvertierung bei Foveon-Sensoren ist rechenintensiv)
  • das proprietäre RAW-Format kann nur mit der etwas "eigenartigen" Sigma Photo Pro Software zur Weiterverarbeitung in TIF verwandelt werden
  • die Bildspeicherung in der Kamera ist relativ langsam
  • das Objektiv ist mir Blende 4 um eineinhalb Blenden lichtschwächer als das der Ricoh, (d. h. ich kann mit der Ricoh mit geringerer Empfindlichkeit fotografieren, was den Vorsprung der DP1 beim Rauschen wieder verkürzt)
  • die Dateigröße ist mit 4,6MP sehr klein (Ricoh 10MP) und wird erst bei der Konversion ins TIF-Format in Sigma Photo Pro auf 4573 x 3048 Pixel interpoliert.
  • die Sigma DP1 ist relativ teuer (aktuell €780 bei Amazon)

Ist die Sigma DP1 die "Leica für Arme"?

Als Pionier in einem technisch anspruchsvollen Bereich hat Sigma großartige Arbeit geleistet.
Die DP1 ist ein faszinierendes Imaging-Tool mit Kult-Potenzial.

Aber sie ist -wie die Ricoh GRD II u. a. - nicht die ideale Lösung für Profi-Fotografen.

Die DP1 ist ein guter Anfang - und eine anerkennenswerte Pioniertat von Sigma.

Ich bin gespannt, ob sie sich zwischen den "RAW-Kameras" von Ricoh, Canon und Panasonic einen Platz erobern kann.

"Seriöse Gerüchte" sprechen jetzt schon von einer DP2 und DP3: es könnte ein Gehäuse mit Zoom-Optik kommen, aber auch ein Gehäuse mit einer lichtstarken 2.0/40mm Festbrennweite.


Schaun mer mal.

Und selbstverständlich sind Erfahrungsberichte mit der DP1 hier im Blog hoch willkommen.

Dienstag, 25. März 2008

Oswald Metzger - eine Karriere


Aus Biberach, dem Schwarzen Loch
einst ein Revoluzzer kroch,
alles zu ändern, mit großem Eifer.

Er wurde älter, wurde reifer
und plötzlich wurde es ihm klar,
dass - was gedacht - nicht richtig war.

Erst Rot, dann Grün, das war für'n Arsch!
Und weiter geht der Lange Marsch,
hin zur Union, ich wusst es doch!
es geht hinein ins wärmste Loch.

Die größten Kritiker der Elche,
werden später selber welche!
oder
Die größten Kritiker der Molche,
die waren früher selber solche!*


Mein Eintritt in die CDU

25.03.2008


Sehr geehrte Damen und Herren,


ich werde mich künftig in der Volkspartei CDU politisch engagieren.

Mein Antrag auf Mitgliedschaft ist heute bei der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Biberach eingegangen.

Alle Mitglieder des CDU-Kreisvorstands sind von mir schriftlich über mein Beitrittsgesuch unterrichtet worden.

Gleichzeitig habe ich meine Absicht bekundet, mich um die Nominierung als Direktkandidat der CDU im Bundestagswahlkreis Biberach zu bewerben.



Oswald Metzger



* frei nach Robert Gernhardt

und heute abend 20:15, im ZDF, Joschka - eine Karriere

Weather Report

Dienstag, 25. März ! Blick über Stuttgart-Heslach
  • 1971: Weather Report
  • 1972: I Sing The Body Electric
  • 1972: Live In Tokyo
  • 1973: Sweetnighter
  • 1974: Mysterious Traveller
  • 1975: Tale Spinnin’
  • 1976: Black Market
  • 1977: Heavy Weather
  • 1978: Mr. Gone
  • 1979: 8:30
  • 1980: Night Passage
  • 1982: Weather Report
  • 1983: Procession
  • 1984: Domino Theory
  • 1985: Sportin’ Life
  • 1986: This Is This
  • 2002: Live and Unreleased
  • 2006: Forecast: Tomorrow
Wie man an der Diskografie sieht, haben Weather Report ihren Band-Namen durchaus ernst genommen.
Vielleicht sollte man die momentane Wetterlage dazu nutzen, sich diese großartige Fusion-Band mal wieder zu Gemüte zu führen.
Und um nur mal zwei Namen in Erinnerung zu rufen: Joe Zawinul, großartiger Jazz-Pianist, Jaco Pastorius, Bassist, fantastisch auch auf den Platten von Joni Mitchell, Al di Meola und Pat Metheny.


Sonntag, 23. März 2008

A propos … Profis und Amateure

Without a trace … keine Spur vom Frühling!
Übrigens - auch die Wiederholung eines Motivs.


Dieter Hacker beobachtet sehr genau.
In seinem Aufsatz: Profis und Amateure (Dieter Hacker, Millionen Touristen fotografieren den schiefen Turm von Pisa. Wie viele halten ihren Fotoapparat schief?) schreibt er:
"Wer zahlt, schafft an. […] Dem Profi ist auf's Fell ein großes G gebrannt. Denn das Geld ist in der Regel die wichtigste Verbindung zu seiner Arbeit."
Gut gebrüllt, Löwe!

Er unterscheidet die Profifotografie in Kunstfotografie (er meint Fotoateliers), Werbefotografie, Bildjournalismus und Künstlerfotografie und beschreibt kundig die Funktionen der einzelnen Bereiche.

In der Kunstfotografie geht es um Posen, um Repräsentation.
Werbefotografie bedeutet zielorientierte Fotografie, visuelle Stimulanz auf höchstem technischen Level.
Beim Bildjournalismus stellt er die Entideologisierung des Bildes zu Gunsten des Nachrichtenwertes heraus.
Die Künstlerfotografie kritisiert er als schlecht vermittelt und nicht die wichtigen Seiten der Wirklichkeit zeigend. Ein Grund, warum ein potenzielles Publikum sich häufig abwendet.

Bleibt der Amateur: er liebt (amare) was er tut.
Aber die Gesellschaft honoriert nicht, was wir lieben, sondern unseren (ökonomischen?) Beitrag.

Deshalb gilt der Amateur wenig. Er arbeitet für sich und nur nach seinen Bedürnissen. Interessant ist der Amateur für die Industriegesellschaft nur, sofern man mit ihm Geschäfte machen kann.

Aber - befreit von der Warenproduktion - kann der Amateur zu wichtigen Einsichten kommen, kann seine Intention verwirklichen, kann eine Ahnung davon vermitteln, was nicht entfremdete Arbeit ist, kann eine wichtige Utopiefunktion erfüllen: Die Revolution ist die Arbeit von Amateuren!

Dieter Hacker endet seinen Aufsatz mit einem Manifest für die Amateurfotografie:
"Wir wollen eine Welt, deren Gang von den Amateuren bestimmt wird - also von allen. Deshalb müssen wir uns den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten bewusst werden und von den Profis lernen, was für uns von Nutzen ist - um sie zu besiegen."


Der Text ist nicht datiert, aber ich würde ihn in die 70er Jahren einordnen?

Freitag, 21. März 2008

Canon EOS 450D - erste Bilder

Wer ein Auge auf die neue Canon EOS 450D geworfen hat, brav gespart hat und den April(?) kaum erwarten kann, der kann hier vor ab einige Proben ihres Könnens inspizieren.

Fotografiert wurde überwiegend mit dem EF 18-55 IS bei unterschiedlichen Empfindlichkeiten.

Die Aufnahmen mit 1600 ISO lassen mich staunen, bin mal gespannt, wie sich die "Kleine" gegen eine 5D stellt.

Donnerstag, 20. März 2008

Und den Osterhasen gibt es doch!

Ricoh GRD II, Bl. 2.4, 1/40 sec., 100 ISO


Alle, die es immer schon besser gewusst haben, alle Skeptiker, Misanthropen, Zweifler und Bedenkenträger werden hier eines Besseren belehrt.

Und - wartet es nur ab - ich werde es beweisen: den Nikolaus und das Christkind gibt es auch!

Nur eines bleibt leider wahr: An Pfingsten sind die Geschenke am Geringsten.

Frohe Ostern!

Dienstag, 18. März 2008

Wolken

Ricoh GRD II, Bl. 9, 1/1000 sec., 100 ISO


So viel Dramatik gibt es nicht häufig - leider kündigt sich hier ein Wetterwechsel an.

Vor einem Jahr hatte ich um diese Zeit bereits schon ein (obligatorisches) Magnolienblütenfoto im Blog.

Dieses Jahr dauert es bis zur Wiederholung wohl noch etwas, und wenn es tatsächlich wieder Frost gibt, dann weiß ich nicht …

Canon EOS 5D, EOS 30D - firmware update!

  • Das Update unterstützt nun auch CF-Karten über 8GB.
  • Die EXIF-Daten einiger neuer Objektive werden gelesen.
  • Es werden Linsen hinzugefügt, die in DPP kompatibel mit der Objektiv-Korrektur werden.

Montag, 17. März 2008

PICTURES I'VE HAD TIME TO THINK ABOUT

Pike Drive-in Theatre, Mongomery, PA © Carl Weese


WP II (Working Pictures II) nennt Carl Weese seinen neuen Blog mit dem Untertitel: From the archive. Pictures I've had time to think about.

Carl wird darin abgeschlossene Arbeiten bzw. Projekte vorstellen und darüber schreiben.

Während die aktuellen Bilder in Working Pictures (one picture a day) für sich sprechen sollen, meint Carl, dass er erst nach Monaten oder gar Jahren zu seinen abgeschlossenen Projekten etwas interessantes niederschreiben kann.

Carl Weese beschäftigt sich überwiegend mit der Großformat-Fotografie (8x10, 7x17, 12x20) und macht Kontaktabzüge mit dem Platinum/Palladium-Verfahren.