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Montag, 28. November 2011

The Cameraman – und anderes…




Der kleine Film problematisiert ein ein höchst bedenkenswertes Phänomen: Ich habe damit – was passiert, wenn zwischen Dir und der Wirklichkeit ein Objektiv ist – so meine eigenen Erfahrungen gemacht, weiß aber keinen Weg aus dem Dilemma.



Eigentlich wollte ich eine kleine Rezension über das am 30. November veröffentlichte Update DxO Optics Pro 7 schreiben.
Allerdings waren die Ergebnisse eines ersten "shoot out" zwischen DxO 7 und Adobe Camera RAW so überraschend uneindeutig für mich, dass ich noch einige Erfahrungen sammeln möchte.

Mein erster Eindruck: DxO (endlich schnell geworden!) liefert – nicht überraschend – die "glatte" Oberfläche, hat lebhafte Binnenkontraste, weist aber eine etwas unregelmäßige Kornstruktur auf und wirkt, vielleicht weil sich das Auge nicht so gut "festhalten" kann, etwas verschwommen.

Ganz auffallend und keine leere Versprechung ist die Fähigkeit Zeichnung in stark gesättigten Bereichen zu erhalten.
Ist bei ACR von einer Leuchtreklame nur noch die weiße Kontur erhalten, liefert DxO volle Zeichnung und Farbe im Leuchtkörper – erstaunlich.

ACR hat deutlich prägnanteres Korn (was aber dem visuellen Schärfeeindruck keinen Abbruch tut) und wirkt wg. geringer Binnenkontraste "flacher".



"Ein Tag Deutschland"ist jetzt online.
Mein Beitrag dazu ist jetzt hier komplett zu sehen.



Und zu guter letzt, Weihnachten steht drohend vor der Tür, noch ein Musiktipp für alle, die keine Bayern- und Gefühls-Phobie haben: Hans Söllner, Mei Zuastand

Sonntag, 13. November 2011

A Picture Postcard from Antalya

Fuji X 100, 120-Grad-Panorama, Hochformat

Dr. Photo hatte noch einen kleinen Sommer mitten im November – und hat bei dieser Gelegenheit die Panoramafunktion der Fuji X100 ausprobiert.
Erstaunlich, dass sich damit mit etwas Übung und ohne Hilfsmittel wunderbare Panoramen (120 u. 180 Grad) erstellen lassen.

Dieses Bild zeigt allerdings Schwächen (im ersten Viertel links): es gibt drei, von mir kaschierte, sichtbare Kantenverläufe von oben nach unten.
Wer die Kamera auf ein Stativ mit Videokopf stellt, kann mit dieser Funktion und einer weichen, ruckfreien und auf einer Ebene laufenden Bewegung hervorragende Panoramen ganz ohne Software erstellen.
Eine feine Sache.

Auf dem Bild blickt man über den Mermerli-Strand (wunderbar!) und den Hafen auf Teile der Neustadt von Antalya und das im Dunst liegende Taurus-Gebirge.
Nur als dünner schwarzer Streifen zu sehen der westlich von Antalya liegende 8 km lange Konyaalti Strand, ein langweiliger, grauer, aber riesiger Kiesstrand mit zahlreichen Bars, Restaurants und einigen Hotelkästen dahinter.

Die Altstadt liegt – hier leider unsichtbar – rechts.

Und wen's interessiert: die Tagestemperaturen lagen um die 24 Grad, in der Sonne gefühlt höher, Wasser ca. 21 Grad.

Dienstag, 23. November 2010

DxOMark 2011

Heute, am 23. November, startet die Neuauflage von DxOMark 2011 mit vielen neuen Funktionen und mehr als zweihundert neuen Objektiv / Kamera-Kombinationen.

Es gibt jetzt:

  • eine neues Ranking-System für Objektive basierend auf dem Anwender-Input
  • eine einfachere Navigation und Zugriff auf Informationen, Messdaten und Seiten
  • 200 + neue Kombinationen von Objektiv und Kamera zu den etwa 1.000 bisher verfügbaren

Ein Blick auf die Seite lohnt, um grundlegende Informationen zu den Leistungen von Kamerasensoren resp. Leistungen von Kamera-/Objektivkombinationen zu bekommen.

Man sollte aber kritisch lesen, Ergebnisse ins Verhältnis setzen, daran denken, dass es sich hier um "klinische" Laborwerte handelt und im "brausenden Leben" in der Regel völlig andere Kriterien über ein Bildergebnis entscheiden.

Und nicht vergessen: wir sehen das Bild - und - a camera is a camera is a camera …

Montag, 15. November 2010

November ist (k)ein schöner Monat!

Panasonic GF1 mit Lumix G 2.5/14mm

An einem warmen und sonnigen Novembernachmittag mit guten Freunden durch einen schönen Park zu  flanieren, lässt es einem leicht ums Herz werden.
Mit dem Bild tu' ich mir allerdings sehr schwer.

Schon als ich die Szene gesehen habe, haben sich mir ganze Assoziationsketten aufgedrängt: Herbst, Alter (die alte Dame liest mit einer Lupe in ihrem Buch), Licht weicht dem Dunkel, Vergänglichkeit, bedrohliche Schatten etc. pp.
Ich war ganz hoffnungsfroh endlich mein Novemberfoto zu haben.

Als ich dann das Foto auf dem Bildschirm hatte, war ich mir über gar nichts mehr sicher.
Ich habe beschnitten und gephotoshopped (ist ja nicht zu übersehen) und irgendwann mal aufgegeben.

Aber ich habe mir doch ein Herz gefasst, stelle das Bild in dem Blog und ergebe mich meinem Schicksal…

Vielleicht findet sich noch eine andere November-Variante?

Montag, 9. November 2009

Der 9. November 1989…

… gesehen von Magnum-Fotografen.

Viele waren vor 20 Jahren in Berlin, u.a. Guy le Querrec, Thomas Höpker, Josef Koudelka und Raymond Depardon.

Unprätentiöser Fotojournalismus, überwiegend in Schwarzweiß.
Auch wenn die Bilder klein sind, aufmerksam anschauen lohnt.

Sonntag, 30. November 2008

Heulen und Zähneklappern

Mit schöner Regelmäßigkeit bricht unter uns "freien" Fotografinnen und Fotografen der große Weltschmerz aus - nicht ganz ohne Grund.

Die Lage der selbständigen "Knipser" in unserer Republik verschlechtert sich zunehmend: Fotoredaktionen suchen nicht mehr das "gute Bild" sondern das "billige Bild", Microstocks versauen die Agenturpreise und jeder der ein Fotohandy sein eigen nennt, macht heutzutage den Paparazzi.

Gerade weil einem so oft nach Heulen zumute ist, möchte ich hier den Text einer Kollegin dokumentieren, die versucht Mut zu machen und einen Ausweg aus dem Jammertal aufzuzeigen.


Liebe Kollegen,

alle Jahre wieder kommt auf unserer Liste eine Heularie über die furchtbaren Zustände in unsere Branche, der Abwärtstrend, die dunklen Aussichten.

Jammern ist ja auch eine typisch deutsche Eigenschaft und so ein dunkler Monat wie der November scheint es zu unterstützen. Aber wenn ich all diese Emails so lese, frage ich mich, was möchten viele meiner Kollegen? Den Bentley des Verlegers fahren vielleicht?
Aber dann wundere ich mich, warum seid ihr dann nicht Verleger geworden? Als Fotograf wurde man in der Regel noch nie reich. Und wenn das fette Leben das Ziel ist, dann hätte man doch von vornherein einen anderen Beruf wählen können.

Und zweitens frage ich mich, ob viele wollen, dass die Zeit stehen bleibt. "Früher war alles besser". Ist doch völliger Quatsch.
Heute ist genauso gut wie gestern. Und morgen wird auch so sein. Die Frage ist doch, wie gehe ich mit dem "heute" um. Das Leben hat sich immer verändert, manche Dinge zu Besseren, manche zum Schlechteren. Wäre ja auch entsetzlich wenn sich nichts verändert. Dann säßen wir noch in Höhlen und Fotografie gäbe es gar nicht.

Heute wird man vielleicht nicht mehr von Geo für 5 Wochen in der Regenwald geschickt, um in aller Ruhe Volksstämme zu erforschen. Aber heute kann ich problemlos meine eigenen Themen fotografieren, ohne Filme, Entwicklung etc. bezahlen zu müssen.
Dann lade ich die Fotos auf meinen Blog, Server, was auch immer, frage befreundete Fotografen irgendwo in der Welt um Rat, und kontaktiere dann potenzielle Kunden, die einen Blick auf meine Seite werfen können. Noch nie war Anbieten und Verkaufen so einfach.

Statt zu weinen, dass sich die Welt verändert, suche ich KOSTENLOS im Internet und erforsche wie der Markt sich ändert, was ist gefragt, was nicht.

Kleines Beispiel:
http://www.lemonde.fr/asie-pacifique/visuel/2008/11/17/voyage-au-bout-du-charbon_1118477_3216.html

Noch nie war Marktrecherche so einfach und so billig. Ich muss dafür keine Magazine mehr kaufen, ich muss noch nicht einmal das Haus verlassen. Ein paar Mausklicks und ich weiß was Fotograf X im Land Z treibt. Das ist genial!

Noch nie gab es so viele Fotofestivals, Stipendien, Fördergelder usw. für Fotografen wie heute!

Seht doch mal das Positive! Und lebt mit der Zeit. Der Markt ändert sich, also ändere ich mich und meine Strategien auch! Das mag anstrengend sein, aber wer hat gesagt, das Geldverdienen leicht ist.
Und wir sind doch eigentlich vom Glück geküsst, unser Beruf macht Spass! Ich würde mich erschießen, wenn ich jeden Tag, in ein miefiges Büro müsste, die gleichen Miefgesichter jeden Tag. Die jammern nämlich auch, irgendeinen Grund findet der Deutsche nämlich immer. Auch der Verleger mit Benz.

Ich bin glücklich Fotografin sein zu dürfen! In guten wie in schlechten Zeiten.

Amen
Claudia



Claudia Wiens ist Mitglied bei FREELENS und arbeitet seit 8 Jahren als freie Fotografin in Kairo, Ägypten.

Freitag, 30. November 2007

Something to remember? - Sigma erklärt sich zur DP1


Auf der Photokina 2006 hat Sigma offiziell die DP1 vorgestellt.

Ein APS-Sensor in einer Point&Shoot-Kamera-Sigma, dazu ein Objektiv mit 28mm (bezogen auf KB) Brennweite, darauf hatten viele gewartet.

Als weder eine Kamera auf den Markt kam, noch Sigma eindeutig und offiziell klarstellte was Sache ist, machte schnell das böse Wort von der "vaporware" die Runde.

Heute nun - etwas sehr spät - gibt es für die "lieben und geschätzten Kunden" von Sigma eine offizielle Erklärung zur den Verzögerungen.

Leider gibt es, neben vielen Entschuldigungen, wenig konkretes.

Unvorhergesehene technische Probleme bei der kamerainternen Bildverabeitung werden von Sigma angegeben, die dem Anspruch widersprechen würden, "a camera with the best still image quality in a compact body" zu bauen.

Allerdings sei die Kamera seit November in der sog. "Alpha-Testphase" und soll, wenn alles gut geht, in "angemessener" Zeit auf den Markt kommen.


Schaun mer mal.

Montag, 19. November 2007

Nikon D3 - Hype zum Verkaufsstart!

Vor dem Verkaufsstart Ende November deutet Nikon in einem Schreiben an kanadische Händler an, dass sie eine riesige Nachfrage nach der neuen Nikon D3 erwarten.

Eine außergewöhnliche Maßnahme soll den Run auf das Nikon-Spitzenmodell eindämmen und sicherstellen, dass nur Berufsfotografen das neue Nikon-Flaggschiff in die Hände bekommen:
die Kunden müssen vor dem Kauf ein "Customer Certification Form" unterschreiben, in dem sie angeben in welchem Bereich sie arbeiten und die Dringlichkeit der Bestellung begründen.

Weiterhin müssen sie bestätigen, dass sie die Kamera selbst nutzen werden, dass sie sie nicht weiterverkaufen werden und dass sie keine weiteren Bestellungen bei anderen Händler gemacht haben.

Zudem soll jede ausgelieferte Kamera bereits ab Werk für einen bestimmten Kunden vorgemerkt sein.
Möchte dieser Kunde die Kamera dann doch nicht kaufen, bestimmt nicht der Händler, sondern Nikon, an wen die Kamera weiterverkauft werden soll.

Außerdem wird der Verkauf der neuen Objektivreihe (AF-S Nikkor 14-24mm f/2.8G ED, AF-S Nikkor 24-70mm f/2.8G ED, AF-S Nikkor 400mm f/2.8G ED VR, AF-S Nikkor 500mm f/4G ED VR und AF-S Nikkor 600mm f/4G ED VR) an den Kauf eines D3-Bodies gebunden sein.

Das Verhalten von Nikon zum Verkaufsstart einer neuen Profikamera ist untypisch und man kann deshalb annehmen, dass Nikon tatsächlich eine außergewöhnliche Nachfrage nach der D3 erwartet.

Der Verkaufsstart der D3 ist weltweit für den 30. November geplant.


Gedanken zu zukünftigen Kameraentwicklungen siehe auch hier



Quelle:
Rob Galbraith DPI


Nachtrag: die Software zur D3/D300 gibt es hier.

Samstag, 17. November 2007

One of these days …

… im November.

Viel Arbeit, viel Kalt, viel Dunkel.

Und der Mensch braucht etwas, um sich zu entspannen, um die Seele zu erwärmen.

Ich empfehle die CD "Domestic Songs" der Norwegerin Solveigh Stettahjell.

Sie kennt sich ganz sicher aus mit Dunkelheit und Kälte und hat eine gute Antwort darauf.

Ihre Musik träufelt ein warmes, wohlriechendes Öl in unser Ohr und Frieden in unser Herz.
Ganz intim, ganz schlicht, oft nur ihre Stimme und ein Klavier.

Die CD ist sicher auch ein schönes Weihnachtsgeschenk!


… all that vocal jazz.

Eine Empfehlung!


Besetzung:
Solveig Slettahjell – vocals, piano
Sjur Miljeteig - trumpet , vocals
Peder Kjellsby - harmonium, glockenspiel, guitar, percussion
Jo Berger Myhre - bass
Per Oddvar Johansen - drums
Olav Slettahjell - vocals (Oh, Sweetly)


erschienen bei ACT
auch über iTunes Store erhältlich.

Samstag, 10. November 2007

Canon EOS 40D - RAW-Daten Problem

Canon gibt bekannt, dass ein noch im November anstehendes Firmware Update (v1.0.5 oder höher) eine bestehende Inkombatiblität zwischen Kamera RAW CR2 Dateien und Adobe Camera Raw und DNG Converter Software beheben wird.

Dieses Problem betrifft ausschließlich Kameras, die die Firmware v1.0.4 entweder bei der Auslieferung oder durch einen Service installiert bekommen haben.

Diese Firmware-Variante konnte von der Canon-Website nicht heruntergeladen werden.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Canon EOS 1D Mark III …und Canon Deutschland?

Nach den Nachrichten aus USA und England will Canon Deutschland wohl erst innerhalb der nächsten zwei Wochen zu den auftretenden AF-Problemen bei der 1D MK III Stellung nehmen.

Es ist auch denkbar, dass die registrierten Besitzer der Kamera direkt angeschrieben werden.

Wer selbst nachhaken will schreibt ein Email an:

serviceinfocenter@canon.de

und hofft auf Antwort.


als Nachtrag ein Statement von Canon Australien:


AF Mirror Adjustment Issue

To owners of the EOS-1D Mark III:

We regret to inform that some units of the EOS-1D Mark III digital SLR camera (launched in May 2007) have been found to have an issue with the Auto Focus Mirror. This issue is limited to a specific range of units, and results in unstable focusing and AF tracking performance when using AI servo continuous shooting, particularly in high temperatures.

Please check the serial number as indicated below to confirm whether this issue is relevant to your camera. We are preparing to offer a free service from late November to customers with affected cameras who are experiencing the issues described.

We will announce additional details on our website as soon as they become available.

We offer our most sincere apologies to all who have been inconvenienced by this issue.


How to identify affected products:

If the serial number on the bottom of the camera is between 501001 and 546561, it could be affected by the “AF mirror adjustment issue”

Montag, 24. September 2007

A propos … Grau

Grau ist eine wichtige "Farbe" in der Fotografie.

Bei der Belichtung integrieren wir das vorhandene Licht auf ein Neutralgrau mit 18% Reflexion.
Grau sollten die Decken und Wände unseres Arbeitsplatzes sein, wollen wir farbverbindlich arbeiten.
Wieviele Graustufen passen zwischen Schwarz und Weiß?
Graukeile brauchen wir beim scannen.
Wir kalibrieren unseren Monitor, damit er grau auch als grau ausgibt.
Und - grau, grau, grau sind alle meine Kleider - wir sollten zumindest "unbunt" gekleidet sein, nicht nur, um nicht aufzufallen, sonder auch um keine zusätzlichen Farben auf unsere Motive zu projezieren.



Von DETLEV SCHILKE kommt ein Hinweis auf eine Sendung im Deutschlandfunk - sie ist leider schon vorbei, vielleicht findet sie sich als Podcast? - mit dem Titel:
Alles grau? - oder: Die unendlichen Farben einer Unbuntart - Von Nora Bauer

Ich finde aber allein schon den Hinweistext auf die Sendung lohnend zu lesen:
Grau gilt eigentlich nicht als Farbe.
Es ist eine sogenannte Unbuntart, die sich aus einer Mischung auf der Linie zwischen Weiss und Schwarz ergibt.

Diese Unbuntart ist eigentlich nichts Aussergewoehnliches, sie kommt ueberall im Alltag vor: zum Beispiel in der Kleidung von Buero- und Bankangestellten, auch Soldaten und Nonnen tragen grau.
In der aktuellen Herbstmode setzt Grau unkonventionelle Akzente, auch in der Natur: am Himmel eines regnerischen oder stuermischen Tages oder auf der Meeresoberflaeche.

In der Kunst: Zeitgenoessische Maler wie Josef Beuys oder Gerhard Richter haben das Grau in ihren Bildern eingesetzt.
"Grau ist fuer mich die willkommene und einzig moegliche Entsprechung zu Indifferenz, Aussageverweigerung, Meinungslosigkeit", hat Richter seine beruehmte Wolkenserie begruendet als Gegensatz zur aussagelos gewordenen bunten Welt.

Der Nichtfarbe Grau werden eine Reihe von psychologischen Bedeutungen zugewiesen: sich verbergen wollen, distanziert sein, konservativ sein.

Worauf man ueberhaupt nicht gefasst ist, wenn man nach dieser "Farbe" Ausschau haelt, ist ihre Vielfarbigkeit.

Keine andere Farbe verfuegt ueber eine solche Vielfaeltigkeit und Bandbreite. Unendlich viele Schattierungen erzeugen ein Schillern und Changieren und etwas spielerisch Diffuses, das bezeichnet und verwischt zugleich.


© Margret Gadshijewa, Poetin und Lyrikerin - GADSHI
Berlin Köpenick - Schmöckwitz , 28.11.2006. Ein grauer November-Tag.
Foto von der Brücke in Schmöckwitz mit Blick zum Zeuthener See, Fluss Dahme.




Schatten und Licht

Im Schatten ruht Licht
lautlos - fällt am hellen Tag
ein Seufzer hinein

(Ein Haiku von Gadshi)

Danke für Deinen Hinweis, Det!